Welche Anzahl von Fahrstunden sind heute Pflicht, wenn man den Führerschein macht?

5 Antworten

Um zur praktischen Prüfung zugelassen zu werden, müssen die Fahrschüler eine Mindestanzahl von Ausbildungsfahrten zu je 45 Minuten nachweisen. Für den Führerschein der Klasse B sind das: 12 Fahrstunden, davon 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten und 3 Nachtfahrten.

Ähm, hab ich da jetzt was nicht kapiert? Denn, wenn ich die Stunden zusammenzähle, komme ich auf 12 und erfreue mich von Stund an, dass ich keine nervigen Fahrschüler mehr in der Stadt antreffen muss... Oder müssen die das nachts machen? Oder ist das zusätzlich?

@loopwithme

Naja, ich kenne niemand der lediglich mit den 12 vorgeschriebenen Stunden zur Fahrprüfung zugelassen wurde. Erstens wird kein Fahrlehrer direkt mit einer der 12 sogenannten "Sonderfahrten" anfangen und zweitens wird auch kein Fahrlehrer nach 13 Fahrstunden den Fahrschüler schon zur Prüfung anmelden... Selbst wenn man gut Autofahren kann, kommen da bestimmt noch so 10 "normale" Fahrstunden drauf, wobei das noch sehr wenig ist.

@Memorandum

Hab den Führerschein seit 1968. 7 Fahrstunden fürs Auto und 1 fürs Motorrad!

@masselzoff

Tja, damals ging das noch - die Pflichtstundenzahl hat sich im Laufe der Jahre massiv erhöht ...

Die von den anderen schon genannten Sonderfahrten sind vorgeschrieben, das ist die Mindestzahl.
Es ist aber klar, dass man vorher erst einmal in "normalen" Fahrstunden einiges lernen muss, bevor der Fahrlehrer mit diesen Sonderfahrten ueberhaupt beginnt.

des stimmt schon mit den 12 sonderfahrten,aber bei mir ist das so:ich hab demnächst meine 5te fahrstunde, danach will mein fahrlehrer mit den sonderfahrten anfangen.natürlich benötigt man davor,bei mir 5, "normale" fahrstunden.nach diesen sonderfahrten macht der fahrlehre normalerweise noch 1-2 normale fahrten,bei der er eine art "probeprüfung" als vorbereitung macht und dann gehts in die prüfung. ein freund von mir macht in ein paar tagen prüfung und er hat 5 normale fahrstunden(er konnte vorher schon recht gut autofahren) und die sonderfahrten,also des heißt,wenn man bei einer "seriösen" und guten fahrschule ist wirst du NICHT abgezöckt!!! TIPP: übt vor der ersten fahrstunde schon auf nem LEEREN parkpatz,zB nachts des anfahren,n bissel schalten,blinken + "abbiegen" etc und nach so 3 fahrten einparken etc is zwar illegal,man spart aber ca 1-2 fahrstunden

Also auf jeden Fall zu Viele. Ich habe vor 30 Jahren nach vier Farhstunden meinen FS gemacht!!

Allerdings hatte ich viel Übung auf einem Abgeschlossenen Firmengelände. Heute kann man aber auf die Übungsplätze z.B. ADAC ausweichen. Das ist vollkommen legal und versichert. Also viel auf den Übungsplatz (ist nicht besonders teuer) und dann zu einer guten Fahrschule. Dann sollte das mit 12 + max. 3 Stunden (für die gewöhnung an das Fahrschulauto und den Fahrlehrer).

Zu den 12 Pflichtstunden (Nacht, Überland, Autobahn) kommen noch die 'normalen' Stadtfahrten, deren Anzahl sich nach der Lerngeschwindigkeit des Fahrschülers richtet.
Theoretisch wären 12 Std genug, aber im Schnitt brauchen Fahrschüler zwischen 20 und 30 Fahrstunden (incl. Pflichtstunden).
Fahrten auf einen Übungsplatz nützen zwar, aber auch das kostet fast soviel wie eine normale Fahrstunde mit einem ausgebildeten Fahrlehrer, wenn man die ehrlcihe Rechnung aufmacht: der Platz, der Sprit, die Zeit für den Begleiter. Nicht zu vergessen ist, dass man auf dem Übungsplatz für Schäden am eigenen Fahrzeug (oder eher dem des Kumpels) selber haftet.
Ausreisser nach eher nach oben als nach unten gibt es natürlich.
Die Leute, die mit weniger als 1000€ für Klasse B hinkommen, sind in der Minderheit.

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