Weihnachtsgeld - Kollegin ja, ich nein

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Wenn das alle bekommen, darf da keine Ausnahme gemacht werden. höchsten in der Höhe bei bestimmten Gruppen der Mitarbeiter. Aber wenn andere bekommen hast auch Du einen Rechtsanspruch.

http://www.finanztip.de/recht/a/weihnachtsgeld.htm

Danke

Zur Zahlung des Weihnachtsgeldes liegt im Ermessen des Chefs und er ist nicht verpflichtet Weihnachtsgeld zu zahlen. Wer vorher rechnet, rechnet zweimal, sagt ein altes Sprichwort.

Was ist hiermit?

Gleichbehandlungsgrundsatz

Hiernach darf der Arbeitgeber keinen Arbeitnehmer grundlos von der Zahlung ausnehmen. "Übersehene" Arbeitnehmer haben daher ebenfalls einen Anspruch auf Zahlung des Weihnachtsgeldes. Es ist aber zulässig bei der Zahlung von derartigen Gratifikationen sachgemäße Unterscheidungen zu treffen. Beispiel: Wird ein Teil der Beschäftigten übertariflich bezahlt, so kann der Arbeitgeber diesen Teil der Beschäftigten von der Weihnachtsgeldzahlung ausnehmen und als Folge das Weihnachtsgeld nur den übrigen Mitarbeitern zukommen lassen. Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz dürfen aber zum Beispiel grundlos neu eingetretene Mitarbeiter nicht ausgeschlossen werden, wenn alle Mitarbeiter des Unternehmens einen Anspruch auf eine Weihnachtsgratifikation haben.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.de/recht/a/weihnachtsgeld.htm#ixzz2CI5lGCUX

Das ist ja popelig das hier reinzusetzen, was ich schon eine Stunde vorher beschrieben habe,

Und diese bekommt einen DH und ich ich nicht, Was sind das für User hier?

Na ja ist egal.

Ein Zahlung von Weihnachtsgeld/ Urlaubsgeld o.ä. ist immer eine "Kann-Bestimmung" des Arbeitgebers und erfolgt nur, wenn sie im Arbeitsvertrag festgehalten ist. Oder es ist eine entsprechende Regelung im Tarifvertrag enthalten.

(wer, wann, ab welcher Betriebszugehörigkeit, in welcher Höhe.... Zuwendungen erhält...)

Zahlte ein Arbeitgeber "von sich aus" bereits mehrere Jahre hintereinander Weihnachtsgeld an den Arbeitnehmer, so darf dieser dann auch in diesem Jahr damit rechnen.

Solange derartige Leistungen nicht tarifvertraglich festgelegt sind, kann ein Arbeitgeber Sonderzahlungen jederzeit nach dem Gießkannenprinzip verteilen, auch wenn das für dich äußerst unschön ist.

Zudem wäre zu prüfen, wie lange du schon im Unternehmen ist und wie lange deine Kollegin. Ob die sogenannte "betriebliche Übung" zum Tragen kommen könnte, weil alle bekommen, aber du nicht. Da gibt's leider keine Pauschalaussage, sondern es ist eine Einzelfallprüfung.

Noch ein Wort zu deinem Chef: Ein wirklich unmögliches Verhalten! Er hätte es ja auch kommunizieren können, daß du keine Sonderzahlungen bekommst und auch warum. Schon allein wegen dem Betriebsfrieden. Aber menschlich sind sehr viele Arbeitgeber leider unter aller S a u .

Sie ist seit 30 Jahren hier, ich seit März.

Sie ist Patentanwaltsfachangestellte (gelernt) und ich Bürokauffrau, aber eingestellt als Patentanwaltsfachangestellte.

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