Was untersucht der Betriebsarzt vor Einstellung zur Ausbildung?

5 Antworten

Es geht vermutlich um die Untersuchung nach Jugendarbeitsschutzgesetz § 32.

''Untersuchung nach §§ 32 bis 35 und 42 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (Eingehende, das gewöhnliche Maß übersteigende Untersuchung einschließlich einfacher Seh-, Hör- und Farbsinnprüfung ; Urinuntersuchung auf Eiweiß, Zucker und Erythrozyten; Beratung des Jugendlichen; schriftliche gutachtliche Äußerung; Mitteilung für die Personensorgeberechtigten; Bescheinigung für den Arbeitgeber)''

http://www.e-bis.de/goae/defaultFrame.htm Ziffer 32

Und zur G 42 -> http://kuerzer.de/ID2xOFXTy

Du wirst im Wesentlichen nach dem Gefährdungsgrundsatz G42 untersucht. Da geht es um Infektionskrankheiten. Also ob du gegen Hepatitis A und B und andere Infektionskrankheiten geimpft bist oder och werden mußt usw. Auf Wunsch wird ein HIV-Test gemacht... Und dann wirst du auch nach dem Gefährdungsgrundsatz G24 untersucht. Das betrifft Hautkrankheiten. Z.B. ob du auf bestimmte Dinge allergisch reagierst, mit denen du im Dienst arbeiten mußt. Und allgemein wird bei der Einstellungsuntersuchung überprüft, ob du überhaupt in der Lage bist, diesen Beruf auszuüben. Also nicht, daß du dich nicht einmal ohne Schmerzen bücken kannst. Ein Drogentest wird nicht durchgeführt. Aber du solltest es bloß bleiben lassen. Es ist in Deutschland illegal und mit der geringsten Eintragung im Führungszeugnis, darfst du diesen Beruf nicht mehr ausüben. Abgesehen davon, daß es sowieso ungesund ist.

Danke für deine Antwort, das beruhigt mich sehr. Führungszeugnis is sauber... Natürlich wären gar keine Drogen gesünder, aber das ist doch immer noch das kleinste aller möglichen Übel. Es ist allemal gesünder, am WE ab und zu was zu rauchen als Alkohol zu trinken (was ich nicht mache).

meine nichte war zu so einer untersuchung.

HIV-test war nicht auf wunsch, der gehört dazu.

in dem beruf kommt man mit nadeln in berührung, verletzungen sind da schnell passiert und können patienten gefährden.

auch um auszuschließen, dass einen ein patient angesteckt haben kann..., denn dann geht es um die haftungsfrage.

@xyungeloest

HIV-Test ist immer feiwillig! Kann nur mit einwilligung des Patienten durchgeführt werden und ist kein Grund, einen nicht einzustellen. Du mußt auch unterschreiben, daß du mit der Durchführung des HIV-Testes einverstanden bist.

@DerTroll

wenn man es so sieht ist alles nur mit einwilligung, sogar die ohren ausleuchten. sicher muss man unterschreiben.

@xyungeloest

nö das mußt du nicht unterrschreiben. Da reicht es, wenn du sagst, daß du das nicht willst. Aber beim HIV-Test kann der Arzt richtig Ärger kriegen, wenn er es gegen deinen Willen durchführt. Wobei ich natürlich dazu raten würde, den HIV-Test zu machen. Dann hat man im Idealfall den Nachweis, daß man negativ ist. Und wenn man sich dann bei der Arbeit infiziert, hat man es leichter, dies als Arbeitsunfall geltend machen zu können. Aber für die Betriebsärztliche Untersuchung ist er HIV-Test immer freiwillig und nicht erforderlich! Glaub doch einfach einem erfahrenen MTA ;)

@DerTroll

ok, ich glaube es dir und hoffe du bist kien kiffender MTA :o))

@xyungeloest

natürlich tue ich so etwas nicht. Hab ehrlich gesagt auch kein Verständnis dafür, daß es andere Leute tun.

im blut ist thc über abbauprodukte 2-3 tage und im urin bis zu 10 tagen nachweisbar. bei häufigem konsum auch länger. http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/stoff/nachweis.html

Danke für deine Antwort. Auch wenn ich's nicht oft mache, 10 Tage werden dann noch nicht vergangen sein. Aber offensichtlich wird's ja nicht getestet...

Hey der Post ist schon ziemlich alt ich weiß aber was kam denn nun raus ? Weil ich aktuell vor dem selben Problem stehe nur eben zum ata und nicht ota

Was kam denn bei dir raus Gitarrist?

Ja es geht nur um deinen physischen Gesundheitszustand. Drogentests werden bei einer betriebsärztlichen Untersuchung nicht vorgenommen.

Wow, das geht ja schnell hier! Vielen Dank, das beruhigt mich doch etwas.

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