Was passiert mit Betriebsrente bei Insolvenz?

5 Antworten

In bin seit Nov 2011Witwe, die Firma in der mein Mann beschäftigt war ist in einem Pensionsversicherungsverein aufgefangen worden,jetzt wollen die mir die Witwenrente verweigern, mit dem Grund, da ich 15Jahre älter als mein Mann war, ich war jedoch 17Jahre verheiratet. In den Unterlagen von meinem Mann steht davon gar nichts, sie begründen es somit, dass damals in der Firma dieser Vertrag so ausgehängt war mit dieser Klausel. Habe ich da eine Chance doch noch was zu erreichen?

Der Pensionssicherungsverein gibt an, dass er ca. drei Monate benötigt, um im Falle einer Insolvenz die Weiterzahlung von Betriebsrenten zu bearbeiten.

Doch Vorsicht! Diese Frist beginnt nicht mit der Anmeldung der Insolvenz, sondern erst mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Gericht. Da vergehen erst einmal drei Monate.

Nach weiteren drei Monaten hat sich in meinem Fall der PSV bei mir gemeldet und die Zusendung von weiteren Unterlagen verlangt. Alles Dokumente, welche der Insolvenzverwalter schon hätte schicken müssen!

Seither sind weitere drei Monate vergangen, ohne dass sich etwas getan hat. Zwar ist der PSV verpflichtet, die ausstehende Betriebsrente bis zu einem Jahr nachzuzahlen, man sollte aber bei der eigenen Ein- und Ausgabenplanung besser mit Verzögerungen rechnen!

Ich bekomme seit 8 Monaten keine Betriebsrente, der PSV zahlt erst, wenn das Verfahren eröffnet ist oder mangels Masse abgewiesen wurde. Das ist nicht der Fall. Und so muss der PSV auch nicht zahlen. Aber das weiß kaum einer, erst wenn man Betroffener ist, merkt man, wie beschissen diese Regelung ist. Und wenn das jetzt noch eine Weile weiter geht, hat man dann auch Rentenverluste, denn der PSV zahlt nur bis zu einem Jahr rückwirkend nach.

Der Pensionssicherungsverein übernimmt die Sicherung der betrieblichen Altersvorsorge im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers. Das bedeutet, dass der komplette Vorgang inklusive der verwaltungstechnischen Aufgaben an den Pensionssicherungsverein übergeht, der dann als Treuhänder fungiert und die Verwaltung oder anstehende Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge übernimmt. Dasselbe passiert mit einer eventuell zusätzlich abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung

gute antwort; siehe auch http://www.rententips.de

Deine Betriebsrente wäre auch im Insolvenzfall geschützt, und zwar durch den Pensions-Sicherungs-Verein aG. Voila: http://www.psvag.de/

Danke,hat geholfen

Die ersten beiden Antworten sind leider zu ungenau und daher mißverständlich:

Nach §7 Abs. 1 BetrAVG sind Versorgungsansprüche insolvenzgesichert.

Versorgungsanwartschaften sind dagegen nach §7 Abs. 2 BetrAVG nur insolvenzgesichert, sofern es sich um eine nach §1b BetrAVG unverfallbare Anwartschaft handelt. Das ist z.B. bei Enteltumwandlung stets der Fall (§1b Abs. 5 BetrAVG). Bei sonstigen Zusagen richtet sich die Unverfallbarkeit nach der Vollendung des 30. Lebensjahres (ab 2009: 25.) und dem fünfjährigen Bestehen der Versorgungszusage (§1b Abs. 1 BetrAVG)

Es ist somit für die Insolvenzsicherung entscheidend, ob deine Anwartschaft unverfallbar ist oder nicht.

Brauche Rat und bezüglich Antrag auf Insolvenzgeld?

Moin,

ich versuche mich so kurz und verständlich wie möglich zu halten. Folgende Sitation:

Am 09.09.2016 habe von meinem Arbeitgeber erfahren das er Insolvent geht darauf hin habe ich mich dann selber erkundigt wie es weiter geht und auch den Antrag auf Insolvenzgeld bei der Agentur für Arbeit am 16.09.2016 via Fax mit allen erforderlchen Unterlagen. Was ich aber noch nicht erhalten habe ist seitens des Arbeitgebers eine Kündigung oder eine Schriftliche Erklärung des Insolvenzverwalters erhalten.

In dem Antrag habe ich natürlich auch das kleine Häckchen für den Vorschuss angekreuzt.

Ich weiß nicht wie ich am 01.10.2016 meine Miete bezahlen soll. Ich bin 1 Jahr bei ihm beschäftigt gewesen also ausreichend für ALG 1 ( theoretisch bin ich ja immer noch beschäftigt bei ihm der Laden ist aber geschlossen bis auf weiteres )

Ich habe mich heute auch Telefonisch schon mal vorrab Arbeitssuchend gemeldet.

Das was ich morgen defintiv machen werde ist den Antrag auf Insolvenzgeld noch einmal Persönlich abgeben als auch meinen ALG 1 Antrag.

Wie wird das jetzt Laufen? Ich habe keine Kündigung kein Brief vom Insolvenzverwalter am 01.10.2016 werden meine Fixkosten abgebucht ich könnte also durch drehen.

Hat jemand damit erfahrung oder davon Ahnung?

Achso hier noch ein Auszug aus der Mail von meinem Ehemaligen Arbeitgeber:

"Ich war heute beim Insolvenz Verwalter, welcher mir erstmal versichert hat, das Ihr alle euer Gehalt bekommt. Aber dafür müsst Ihr noch ein bisschen warten, da Ihr das Geld dann über das Arbeitsamt/ Arbeitsagentur beantragen müsst und zwar einsogennantes Insolvenzgeld. Dies kann jedoch erst erfolgen, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, da ich nun auch keine Vollmacht mehr überdie Konten habe. Das Verfahren wird voraussichtlich ab nächster Woche eröffnetwerden. Für Eure Gehaltszahlung müsst Ihr  ein Formular ausfüllen, welchesIhr entweder im Internet bekommt (Antrag auf Insolvenzgeld), oder es Euch beider Kanzlei des Verwalters anfordern könnt. "

Die Bekanntmachung ist Online schon zu finden das Aktzenzeichen habe ich dem Antrag auf Insolvenzgeld auch hinzugefügt.

Danke für eure Antworten

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Angestellter oder Beamter im öffentlichen Dienst (Kommunalverwaltung)?

Hallo zusammen,

ich habe die Möglichkeit die Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst einzuschlagen (Landes- und Kommunalverwaltung, Public Management).

Danach bin ich umfassend aufgestellt und kann so gut wie in jedem Bereich der Verwaltung tätig werden. Des Weiteren kann ich ebenfalls als Angestellter arbeiten.

Die Frage wurde sicherlich häufig gestellt aber dennoch frage ich mich, in meinen jungen Jahren (23), ob das Beamtenverhältnis noch so lukrativ ist im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis? Bei meinem jetzigen Arbeitgeber (Stadtverwaltung) gibt es ein paar Beamte, die sich, wenn sie könnten, eher als Angestellte arbeiten würden.

Als Angestellter hat man ja meiner bescheidenen Meinung ebenfalls einen sicheren Arbeitsplatz (betriebsbedingt unkündbar nach 15 Jahren im öD (Alter 40)). Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Angestellter gekündigt wird ist gering. Des Weiteren arbeitet man 39h die Woche, erhält eine Jahressonderzahlung, Tarifvertrag (Verdi), kann nicht gegen seinen Willen versetzt werden, man kann ebenfalls langfristig planen (Finanzierung etc.).

Klar man kriegt eventuell mehr Geld und eine gute Pension. Aber als Angestellter erhält man eine Betriebsrente + die gesetzliche Rente (was nicht unbedingt garantiert ist in Zukunft). Dazu muss man sich nicht mit der Beihilfestelle rumschlagen, welche Kosten übernommen werden. So wie ich es aus meinem Umfeld mitbekommen habe, streicht die Beihilfestelle vieles. Mit dem Mehrwert an Gehalt muss man die private Krankenversicheung bezahlen (50%).

Ich bin mit der gesetzlichen Krankenversicherung bis dato gut gefahren, gehe selten zum Arzt. Bei der privaten Krankenversicherung habe ich eher die Angst, dass die Kosten, vor allem sobald die 60er/70er in Pension/Rente gehen, stark ansteigen werden.

Dazu sind die Beihilfe-Leistungen für Beamte, die ab 2013 Beihilfe beziehen, schlechter geworden (z.B. Beihilfe Rente 50% davor 70%)

Wie seht ihr es?

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