Was kostet eigentlich ein Finanzberater?

5 Antworten

Ich war bei einem Honorarfinanzberater (4vestor) in München. Dieser verlangt 90 € die Stunde. Nach 2 Stunden war bei mir alles erledigt. Der Vorteil liegt ganz klar darin, dass diese Berater keine Provisionen erhalten sondern ein entgeldliches Honorar erhalten. Ich habe das bekommen was ich wollte.

Gruß mike

Die absolut erste Adresse für kundenorientierte Versicherungs- und Finanzberatung sind gerichtlich bestellte Versicherungsberater (diese Berufsbezeichnung ist geschützt). Diese beraten gegen Honorar, dürfen jedoch keine Produkte vermitteln - deshalb sind Interessenskonflikte ausgeschlossen.

Das Beratungshonorar orientiert sich an der Rechtsanwälte-Vergütungsordnung.

Die zweitbester Adresse für kundenorientierte Versicherungs- und Finanzberatung sind Versicherungsmakler und ungebundenen Vermittler. Makler, die Honorarberatung anbieten, versuchen vom guten Ruf der "wirklichen" Honorarberater (s.o. gerichtlich bestellte Versicherungsberater) zu profitieren. Warum man allerdings versuchen muss, sich besser zu machen als man ist...? Da sowohl beraten als auch vermittelt wird, sind in seltenen Faellen Interessenskonflikte moeglich.

Ich rate dazu, sich beim gerichtlich bestellten Versicherungsberater beraten zu lassen und nachdem man dann genau weiss was man braucht, sich dieses beim ungebundenen Vermittler oder Makler zu holen. Eine Manipulation ist damit ausgeschlossen und die Zahl der Ansprechpartner reduziert sich auf 2 - dies ist damit deutlich besser als wenn man zu jeder Versicherung selbst laufen würde.

Bei den meisten Versicherungen hätte man sonst ausserdem wieder mit gebundenen Versicherungsvertretern zu tun, denen nicht mehr der Kunde sondern die Versicherung an erster Stelle steht (auch wenn sie oft etwas anderes behaupten).

Schoene Gruesse justii

Es gibt Finanzmakler und Versicherungmakler, die auch sehr gut beraten. Bezahlt werden solche Makler, durch die Provision die von den Gesellschaften gezahlt werden, wenn du etwas bei ihm abschließt. Ein Makler ist immer dem Kunden verpflichtet § 93 HGB und nicht irgendeiner Gesellschaft. Somit ist auch sichergestellt, dass du nur das beste bekommst, was es auf dem Markt gibt. Es gibt auch Makler ;-) die Honorarberatung machen. Stundensatz 120 €/Stunde.

Also, die Beratung bei AWD ist zunächst Kostenlos.Wenn der Kunder mit Beratung zufrieden ist , und er hat Finanziele Vorteile zahlt er denn 95,-€ . Wenn er aber keine Vorteile hat,zahlt er NIX. Jeder der was anderes behauptet, hat keine Ahnung. Hoffe ich konnte helfen.

AWD ist ein Drecksverein!

Bezahle nichts für meinen Finanzberater, da dieser bei einer Firma angestellt ist. Er erhält außer seinem Gehalt, Provision von der jeweiligen Gesellschaft, wenn er von der Familie oder mir einen Auftrag abschließt.

Ist es normal, dass ein Versicherungsmakler zum Checken eine Vollmacht haben will?

Ich vermute, dass es hier im Forum so viele Mitglieder gibt, die für die Notwendigkeit von unabhängigen Versicherungsmaklern sind, wie es auch genügend gibt, die alle Arten von Versicherungsmenschen und -berufen in einen Topf werfen und diese ablehnen (nicht nur seit der Lehmann Krise, oder den ganzen Skandalen um boni, und Lustreisen etc):

daher würde ich erstmal bitten, hier meine Frage nicht zu einer Grundsatzdiskussion ausarten zu lassen, sondern einfach nur ganz konkret auf meine Frage einzugehen:

nach einem Jahrzehnt, wo ich versucht habe, meine Versicherungen und Finanzen und alles was damit zusammenhängt, alleine und selbstständig zu regeln, möchte ich so langsam doch versuchen, teilweise vielleicht die Themen wie Versicherungen , Altersvorsorge, und Vermögensaufbau zusammen mit einem Fachkundigen anzugehen. Auch weil ich langsam mich an meine eigene Immobilie und den Kauf herantasten möchte mit 36 Jahren, und nicht zu den Frauen gehöre, die sagen können, das regelt mein Mann/Vater/Bruder/Freund/Bekannter oder ähnliches.

Ich hab mich jetzt auch schon mit einem (laut seiner Visitenkarten ist Versicherungskaufmann IHK, Versicherungsmakler) Versicherungsmakler zusammengesetzt, und im Nachhinein hat er mir eine Vorlage für eine Vollmacht zugeschickt. Die Vollmacht umfasst wirklich alles, bis hin zum Abschlüssen von Verträgen. Nun sagt er, dass ist nur, damit er bei den ganzen jetzigen Versicherungen , die ich habe, bei den jeweiligen Anbietern die Vertragsinhalte und den jeweiligen Vertragstyp abfragen kann, um eben zu checken, wie ich bisher gefahren bin. Natürlich ist mir bewusst, wenn er irgendwas abschließst, was mir nicht passt, kann ich die Verträge immer noch wiederrufen. Aber soweit möchte ich es gar nicht kommen lassen, und frage mich, warum nicht eine eingeschränkte Vollmacht ausreicht? Ich schreibe einfach formlos ein Schreiben, in dem ich mich einsetze, und ihn, und dann noch alle Versicherungen aufliste, die ich bisher habe, und sage , Ich erlaube bzw bevollmächtíge Herrn XY, die Vertragsdetails zu meinen Verträge anzufordern.

Lange Rede, wie immer kurzer Sinn: ist nach einem 1. Gespräch (es ging mir hauptsächlich darum, mich in Sachen Altersvorsorge, Risikolebensversicherung mich beraten zu lassen) "normal", dass ein Versicherungsmakler so eine umfassende Vollmacht haben will? Ist sein Vorgehen üblich, oder eher ungewöhnlich?

Er hat natürlich von vornerein gesagt, die Beratung ist kostenlos, und es würde mich nichts kosten, wenn er was vorschlägt, und ich aus seinen Empfehlungen ,aus den ganzen Gesellschaften, aus die auswählt, was abschließen würde, bekäme er Provisionen von den Gesellschaften selbst, angeblich wäre der Prozentsatz bei jeder Gesellschaft/Versicherung etc gleich.

Er ist kein Honorarberater, und auch kein Versicherungsvertreter von einer einzelnden Gesellschaft wie z.b. Allianz oder HUK, etc.

Danke vorab!

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