Was gibt es über einen Job, als Anlageberater zu sagen?

5 Antworten

Es ist toll, wie viele teils sehr unqualifizierte Bemerkungen hier zu finden sind.

Es ist doch so: Solltest Du Menschen fragen, die in einem Vertrieb groß und erfolgreich geworden sind, so werden diese Dir immer raten es zu versuchen, denn sie haben sehr positive Erfahrungen gemacht.

Fragst Du jemanden, der es im Vertrieb nicht geschafft hat oder nur jemanden kennt (wie wohl die meisten Verfasser hier), der es im Vertrieb nicht geschafft hat, so werden sie dem System die Schuld dafür geben und behaupten, es funktioniert nicht.

Und was ist daran nicht legitim, dass ein Anfänger (Trainee) anfangs nicht das verdienen kann, was ein ausgebildeter Anlageberater, der bereits die Ausbildung zur §34d und §34f- Zulassung der IHK erworben hat und damit viel Zeit in seine Ausbildung investiert hat?

Fakt ist: In der Finanzdienstleistungenbranche lässt sich auch heute noch sehr viel Geld verdienen, wenn man weiß (in dem Fall das Unternehmen) weiß, wie es geht. Man sollte sich das Unternehmen also ganz genau anschauen.

1. Ist das Unternehmen unabhängig?

Die SOLON Unternehmensgruppe ist absolut unabhängig und inhabergeführt und es hat nur einen geschäftsführenden Gesellschafter. Dieser ist bereits seit 24 Jahren im Geschäft.

Kein Unternehmen hält sich unter den heutigen Bedingungen, wie EU_Vermittlerrichtlinien, Umsetzung des VVG, Dokumentations- und Protokollierungspflicht, Zulassung nach §34f, §34d und jetzt auch noch §34i- Zulassung solange, wenn es nicht irgendwie seriöse Produkte und Ausbildung anbietet.

2. Ab wann darf ein werdender Vermittler wirklich allein dort verkaufen?

Gesetzlich darf ein Neuling nur Daten aufnehmen. Diese Aufgabe ist nicht so verantwortungsvoll, wie eine Auswertung zu erstellen und die Mandanten anschließend zu beraten. Wenn das bei SOLON so umgesetzt wird, dann ist alles i.O. und dann ist es auch ok, wenn ein Trainee nicht sooo viel Geld verdient, wie derjeinige, der die Beratung und schließlich die Haftung dafür übernimmt.

Zum Thema Bekannte und Verwandte "abgrasen"

Ich empfehle diesen durchaus ehrenwerten Beruf nur dann auszuüben, wenn ich von dem Unternehmen und seinen Dienstleistungen, bei dem ich zu beginnen gedenke so überzeugt bin, als dass ich meine Bekannten und Verwandten beraten und versorgen WILL, denn jeder braucht heutzutage eine Altersvorsorge und sonstige Finanzdienstleistungen. Wer könnte hier besser beraten als ein produktunabhängiges Unternehmen?

Ich kann jedem, der die Chance erhält in solch einem Unternehmen zu starten nur beglückwünschen, denn diese Branche ist krisensicher, verspricht gute Einkommens- und Entwicklungsmöglichkeiten und die demographische Entwicklung Deutschlands, sowie die sinkende Anzahl fähiger Anlageberater in Deutschland machen deutlich, wie gut die Perspektiven in einem gut organisierten Unternehmen sind.

Das ist ein "Schneeballsystem". Erst mal wirst du selbst geködert, dann kannst du deinen Verwandte- und Bekanntenkreis abklappern. Danach ist Schluss

Wenn du Pech hast, hast du dann auch noch 5.000 € Schulden. Deine Freunde werden dich nicht mehr ins Haus lassen und du kannst, da du ja "selbständig" wars,t zum JobCenter gehen und Hartz IV beantragen.

Hallo, ich wäre da vorsichtig, erst recht, wenn Du für die Schulung vielleicht auch noch bezahlen sollst. Ich kenne diese Masche von Versicherungsunternehmen. Und wenn Du nicht richtig gut bist im "verkaufen", zahlst Du auch noch drauf (Sprit etc. - ganz abgesehen von der investierten Zeit). Ich habe sowas gemacht. Man sagte sogar von mir, ich würde noch jedem Eskimo einen Kühlschrank verkaufen. Nur eines hat nicht gepasst: ich konnte und wollte keinen "über den Tisch ziehen". Gg

Strukturvertrieb. Du wirst als Kontaktaufreisser benutzt ("selbst angeworbene Kunden") und Du kannst die Beratungsqualität aufgrund "einer 2 wöchtenlichen Schulung" nicht kontrollieren.

Das passiert also:

  1. Du wirst aufgefordert alle Deine Kontakte, Verwandte, Bekannte, Freunde aufzulisten und ein Beratungsgespräch anzubahnen.
  2. In dem Beratungsgespräch wird "die ausgebildete Kraft" irgendein Produkt Deinen Freunden verkaufen und die werden, weil sie Dich kennen, auf Dich vertrauen und kaufen.
  3. Du bekommst einen sehr geringen Teil der Provision und hast keinen Einfluss auf die Güte der Empfehlung.
  4. Wenn es faule Empfehlungen waren wirst Du nach und nach im Feuer Deiner Bekannten, Verwandten und Freunde stehen die Dich für die fehlgeschlagenen Empfehlungen mit haftbar machen. Vielleicht nicht juristisch aber als Freund, Verwandter usw.
  5. Solltest Du wirklich später die Laufbahn eines Finanzberaters (nach einer einschlagen wirklichen Schulung) hast Du Deine Bekannten, Verwandten usw. "verbrannt".

Aber unabhängig davon. Wenn ich höre wie wieder jemand gesagt bekommt er könne einfach nach 2 Wochen Schulung mal eben als Finanzberater selbstständig machen dann bekomme ich das K*tzen. Die Zeiten von Strukturvertrieben sollte wirklich langsam vorbei sein.

Das "Stellenangebot" ist nichts anderes als das Angebot für einen "Drückerjob" : Besorge der Solon Personen, die dir vertrauen, damit durch die Solon Produkte an den Mann gebracht werden können, die diese Menschen eigentlich nicht brauchen. Ich glaube nicht, dass die Solon den Kunden auch nur eine Kfz-Versicherung verkaufen möchte, die bei einem Jahresbeitrag von 350,- € nur 17,50 € Provision insgesamt bringt und dann auch noch durch die Karrierestufen geteilt werden müssen. Als Versicherungsmakler benötigt man die Zulassung nach §34d Gewerbeordung, demnächst als Verkäufer von bestimmten Kapitalanlagen nach §34f Gewerbeordnung. Die bekommt man nicht so ohne weiteres. Ohne einen ordentlichen Berufsabschluss (Bankkaufmann oder Kaufmann für Versicherungen + Finanzen) gibt es wenig Chancen, in diesem Beruf zu überleben. Was nützen einem dann die "dicken" Abschlußprovisionsmöglichkeiten, wenn ich keine Menschen mehr kenne, die ich dem System zuführen könnte. Ein ordentlicher Makler hat nach 3 bis 5 harten Jahren einen eigenen Kundenstamm aufgebaut, wo er durchaus von der Bestandsprovision leben kann. Diese Provision verbleibt aber hier bei der Solon. Wenn man Sie also verfeuert hat, können Sie gehen, denn die Kunden und die Verträge bleiben ja bei der Solon. Sie stehen mit leeren Händen da, keine Freunde, keine Kunden, keine Bestände mit laufenden Provisionen - und wenn dann noch die Schulden aus den Stornierungen (Provisionsrückforderungen seitens der Solon) drücken, können Sie sich gleich auch die Kugel geben... Ach ja - die Haftung für eine mögliche Falschberatung tragen Sie u.U. auch noch. Ohne eine Vermögensschadenhaftpflicht kann das teuer werden.

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