Warum sind Abschreibungen eigentlich Liquidität für mein Unternehmen?

4 Antworten

Ganz einfach gesagt: Die Abschreibungen mindern (auf dem Papier) Dein Betriebsergebnis. Damit musst Du weniger versteuern, und somit bleibt Dir auch mehr Geld in der Kasse. Der andere Grund ist ein wenig komplexer: Da viele Wirtschaftsgüter auch bei Abschreibung nach AfA einen erheblich höheren Restwert aufweisen können, als buchhalterisch erfasst (z.B. Firmen-KFZ nach 6 Jahren AfA), bildest Du damit in der Firma stille Reserven.

Vereinfacht: Einnahmen - Ausgaben (Betriebl. Aufwendungen) = Cashflow (liquide Mittel) Einnahmen - Ausgaben - Abschreibungen = Betriebsgewinn => Einnahmen - Ausgaben = Betriebsgewinn + Abschreibungen => Cashflow = Betriebsgewinn + Abschreibungen

Wer abschreiben kann muss weniger Steuern bezahlen und das lässt mehr in der Kasse. Das macht sich jedes Vierteljahr durch die verminderte Steuervorauszahlung an das Finanzamt bemerkbar.

Um es einfach verständlich zu machen, stell Dir einen Kioskbesitzer vor, der stets nur Barverkäufe seiner Waren macht, die er auch bar eingekauft hat. Der Kioskbesitzer hat seine Geschäftsausstattung vor einigen Jahren ebenfalls bar gekauft, er kann sie aber noch für einige Jahre weiter abschreiben.

Dann sieht seine Ergebnisrechnung und der Cashflow in einer Welt ohne Gewinnsteuern wie folgt aus:

Umsatz - Warenkosten - Abschreibung = Gewinn. Der Cashflow ist die Differenz von Umsatz und Warenkosten oder die Summe von Gewinn und Abschreibungen.

In der Welt mit Gewinnsteuern mindert sich der Gewinn wie auch der Cashflow natürlich um den Betrag der Gewinnsteuern. Die Abschreibungen bleiben unbare Aufwendungen, die steuerlicher Aufwand sind, und die den Kassenbestand erhöhen.

Langfristig betrachtet muß man natürlich berücksichtigen, dass bei der Anschaffung der abschreibungsfähigen Geschäftsausstattung das Loch in die Kasse gerissen wurde. Dieses Loch wird nun Jahr für Jahr durch die nicht auszahlungswirksame Abschreibung wieder aufgefüllt.

Steuerberater betrug?

Halo

hätte mal eine Frage es geht um meinem Kumpel, der sich derzeit darüber ziemlich Kopf macht. Er hat sich vor kurzem Selbstständig gemacht und wollte Mitarbeiter einstellen, weil er paar Aufträge hatte. Er hat die Mitarbeiter schwarz eingestellt weil er erstmal für paar Woche testen wollte ob der Auftrag läuft oder nicht usw. Aus dem Grund hat er einen Steuerberater besorgt der seine Papiere und alles erledigt und das Finanzamt schickt. Da er für den Auftrag im Monat bis ca. 4000 Euro verdient und ich glaube 3000 die Mitarbeiter bekommen, hat der Steuerberater ihm eine Vorschlag gemacht, das er die Mitarbeiter erstmal schwarz einstellen soll und der Steerberater die Rechnungen fertigstellt auf irgend eine Firma, das heisst also das der Steuerberater von 4000 Euro 3500 Euro für die Firma schreibt und der Kumpel nur 500 Euro bekommt. Damit das Finanzamt angeblich denkt das der Kumpel nur 500 Euro bekommen hat weil die Rechnungen so zeigen. Also eigentlich betrug. Er hat es akzeptiert, weil er noch neu drin war und schauen wollte ob er wirklich dadraus was verdient.

Jetzt sagte er, das er nach diese Firma gesucht hat aber diese Firma was angeblich auf der Rechnung stehen soll nicht existiert und der Name des Inhabers von einer Steurberaterin ist. Diese Nummern was auf der Rechnung steht soll auch nicht existieren und auf der Rechnung steht nur der Name aber keine Unterschrift.

Auf der Quittung ist der Unterschrift des Kumpels und nicht von der Firma, wo erst dann bei meinem Kumpel klick machte. Steuerberater bekam dadurch 1000 Euro weil er angeblich 850 Euro der Firma gab und 150 Euro nur für sich.

Was kann er jetzt tuen ? Er hat sich bereut sich selbstständig gemacht zu haben und der Steuerberater zu vertrauen. Bitte schreibt keine Antworten das er selbst Schuld ist usw. das habe ich auch schon gesagt aber er braucht wirklich Hilfe und weißt nicht mehr was er dagegen tuen kann. Was kann er gegen den Steuerberater unternehmen und was kann das Finanzamt gegen meinem Kumpel machen ?

Ich bitte euch nur um Ehrliche Antworten zu meiner Frage.

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