Warum schickt GEZ Rechnung trotz Befreiungsantrag?

5 Antworten

Schick einen Brief an den Landessender wie Bayrischer Rundfunk, Hessenfernsehen, einfach zu dem Sender deines Bundeslandes. Aber per einschreiben mit Rückantwort. So hab ich diese Geier bei einer Beschwerde im Zaun gehalten.

den Befreiungsantrag kannst du nicht einfach bei der GEZ stellen. Du mußt bei deiner Gemeinde einen allgemeinen Antrag stellen mit dem du dann bei der GEZ befreit werden kannst. Mit Bafög alleine, heißt ja nicht daß dein Einkommen unterhalb der Grenze ist!

Den  Antrag auf Befreiung der Rundfunkgebühren, kann man bei der Gemeinde so wie zur GEZ-Zentrale in Köln schicken.

Es ist aber egal, weil man das eine, wie das andere nicht beweisen kann. Ich mache Beratung für ALG / Rente und andere Sozialleistungen und immer wieder mache ich die Erfahrung, das die Bearbeitung der Befreiungsanträge Glückssache ist. Ich selber habe auch schon die Erfahrung gemacht. Mir wurde einfach vorgeworfen keinen Antrag gestellt zu haben. Man kann nicht beweisen, dass man den Antrag
fristgerecht gestellt hat. Auch ein Einschreiben kann einen anderen
Brief beinhalten. Die Befreiung hat meiner Ansicht nur die Aufgabe
ein Argument zu liefern den Regelsatz bei Sozialleistungen um weitere 17€ zu drücken. GEZ-Bebühren sind im Sozialsatz nicht enthalten.
Man kann sich ja (angeblich) befreien lassen. Wird der Antrag nicht
bearbeitet, kann man nix machen. Die Gebührenzentrale schaltet einen Gerichtsvollzieher ein und nun bist Du in der Beweispflicht und hast nix in der Hand, weil das System eben so aufgebaut ist, das weder die Stadt, noch die Post bescheinigen kann das DIESER Antrag fristgerecht bei der GEZ eingegangen ist.

Das System der Befreiungsanträgen ist nur für das Argument geschaffen würden, die Sozialleistungen um weitere 17€ zu drücken. Du hast nix in der Hand und wirst auch nix in die Hand bekommen.

Man kann sich nur fügen und den nächsten Antrag stellen in der Hoffnung, das Du nun befreit wirst. Wenn das anders sein sollte – es politisch gewollt wäre – könnte man die Befreiung transparenter gestalten.

Es hat ja gerade vor ein paar Jahren Änderungen gegeben, aber es ist nicht so gestaltet worden, das ein Betroffener etwas in die Hand bekommen hat, seinen Antrag beweisen zu können. Es geht nicht darum (meine Meinung), das der Sozialstaat gerechter werden soll, es soll nur das Argument aufrecht erhalten werden, das Du die Möglichkeit zur Befreiung hättest.

Die Partei - die Partei , die hat immer recht.
Nur das bei uns es nicht EINE Partei ist, sondern in einer Demokratie mit Wahlrecht ist es der Staat, der immer Recht hat.

Es geht um die Höhe
der Sozialleistungen - die Berechnung des Regelsatzes. Dieser müsste 17€ höher ausfallen, wenn die Befreiung nicht möglich wäre.

Das ist doch bei anderen Posten ähnlich. 
Wer kann schon seien Stromrechnung in der Realität durch Verbraucheinsparung auf unter 20€ senken –wie im Regelsatz berechnet.
Wer kommt schon im Monat bei öffentlichen Verkehrsmitteln mit 18.90€ hin – Posten im Regelsatz ALG2 im Jahr 2012 (Heute ein paar cent mehr).

Beweisen kann man aber nix. Alles kompliziert berechnet und belegt – nur darüber nachdenken darf man nicht.

Diese Systematik hat in Fachkreisen die Bezeichnung: „Verdeckte Regelsatzkürzung“.

Wir können darüber reden aber die Verantwortlichen sind auf dem Ohr extrem taub. Niemand ist so blind wie der der nicht sehen will. Sozialleistungen sollen nicht dein Leben sichern, nur Nicht-Betroffene sollen glauben, das alles in Ordnung ist.

Es wird nur teurer, wenn Du dich mit Gerichtsvollziehern anlegst. Einfach zahlen und hoffen, das Du nicht auffällst und das es nicht so oft passiert, das Du in der Insolvenz landest.

In den 10 Jahren in den ich Sozialberatung mache, habe ich hunderte solche oder ähnliche Fälle gehört. Für die Rundfunkzentrale ist es eine „Geld-druck-Maschine“. Für alle Betroffenen ist es ein Teil der Wahrheit über unseren ach so tollen Sozialstaat.

Du kannst nix machen. Du kannst es nicht beweisen und als Geringverdiener oder Sozialleistungsbezieher bist Du für unser System zu dumm , faul oder auch unfähig aber in jedem Fall so unglaubwürdig, das niemand Dir glauben wird, den Antrag rechtzeitig eingereicht zu haben.

Es ist nicht fair aber es ist einfacher zu zahlen und fertig.

Wenn Du erst als Querulant auffällst, wird so was für Dich das kleinste Problem sein. Glaub mir unser Staat kann noch ganz anders.

Augen zu und durch - sieh es als Test, wie Du darauf reagierst.

Zitat:
Gib mir die Geduld zu ertragen was ich nicht ändern kann,
die Kraft zu ändern was ich ändern kann
aber auf jeden Fall die Weisheit zwischen beidem zu unterscheiden.

Schick einen Brief, machs schriftlich und zahl nicht! Computer sind doof und brauchen lange...

hast du möglicherweise deinen Bafögbescheid noch nicht nachgereicht? in einem solchen Fall machen die das - du solltest auch überweisen, bekommst das geld aber unaufgefordert zurück sobald du den bescheid nachgereicht hast.

Das glaubste doch wohl selbst nicht. Die betrachten das glatt als Einwilligung.

Ist der Antrag denn schon genehmigt, leg schriftlich Widerspruch ein, und warte ab. Diese Strauchdiebe dort sind so.

GEZ und Lebensgemeinschaft

Hallo,

ich habe heute eine GEZ Rechnung von fast 900 € erhalten und mich telefonisch an die GEZ gewandt weil ich mir diese Rechnung und Zahlungsaufforderung nicht erklären konnte. Ein sehr unfreundlicher Mitarbeiter teilte mir mit, dass die diese Zahlungsaufforderung für GEZ Gebühren seit 2010 bis zum 31.01.2013 wären. Zum 01.02.2013 bin ich umgezogen und habe ich mich angemeldet bei der GEZ mit meiner neuen Anschrift. Ich teilte dem GEZ Mitarbeiter mit, das ich seit 2009 in einer Lebensgemeinschaft gelebt habe und für den Fernseher und das Radio in der gemeinsamen Wohnung von meiner Lebenspartnerin ordnungsgemäß die Gebühr bezahlt wurde. Daraufhin meinte der Mitarbeiter, dass man bis 2013 pro Person hätte GEZ zahlen müssen und nicht pro Gerät und so wäre die Forderung berechtigt. Außerdem hätte ich nicht mitgeteilt das es sich um einen gemeinsamen Haushalt handelt. Die Forderung könnte ich ja auch in Raten zahlen.

Bei meinem Einzug im April 2009 in die Wohnung meiner Freundin wurde dies der GEZ ordnungsgemäß mitgeteilt , angeblich liegt dies aber nicht vor. Auf meine Bemerkung hin, dass ich die Email noch habe, kam von ihm dass sie Email nicht anerkennen. Komischerweise kam die ganzen Jahre nicht ein Schreiben und eine Rechnung seit meiner damaligen Email.

Kann mir jemand sagen, ob ich das wirklich nachzahlen muss?

Lt. Google musste man bis 2013 pro Gerät in der Wohnung bezahlen und dies bedeutet eigentlich das alles korrekt über die Kundennummer meiner Freundin bezahlt wurde und die jetzige Forderung unrechtmäßig ist.

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Probleme mit GEZ nach Umzug

Hallo liebe Community,

ich habe ein Problem mit der GEZ oder wie sie jetzt heißt "Rundfunkbeitrag", ich nenne sie zum besseren Verständnis weiterhin GEZ.

Also normalerweise dachte ich ist es so, dass man nach einem Umzug, wo man sich ja beim Einwohnermeldeamt anmelden muss, immer Post von der GEZ bekommt mit der höflichen Bitte seinen Zwangsbeitrag zu zahlen.

Jetzt sind wir (also meine Frau und ich) letzten September umgezogen. Ich glaube wir haben davor am anderen Ort sogar GEZ bezahlt, obwohl ich noch Student war und wir nicht hätten zahlen müssen (ja ist blöd, falls wir gezahlt haben, weiß ich grad nicht mehr).

Jedenfalls sind wir umgezogen und haben uns in der neuen Stadt angemeldet (beide!). Es kam auch ein Brief von der GEZ und wir bezahlten. Dann haben wir mitbekommen, dass die GEZ doppelt und teils sogar dreifach für ein Quartal abgezogen hat.

Dies kam folgendermaßen zustande: Nach Anruf bei der GEZ wurde uns mitgeteilt, dass für mich am neuen Wohnort abgezogen wurde und für meine Frau am alten Wohnort. Sie hätte den Umzug bei der GEZ nicht gemeldet. Bei ihr wurden im Januar und Februar jeweils der Quartalsbeitrag von ca. 53€ abgezogen, bei mir kam die Zahlungsaufforderung für das gleiche Quartal im Februar, was ich überwiesen habe.

Telefonisch hatte ich niemanden erreicht bei der GEZ, hab dann eine Email geschrieben, natürlich noch keine Antwort. Zwangskunde zu sein bedeutet bei der GEZ eben nicht gleichzeitig einen Anspruch auf Beratung zu bekommen. Meine Frau hatte jedoch heute Glück und hat am Telefon jmd. erreicht, der ihr (wie gesagt) mitteilte, dass sie sich hätte abmelden bzw. ummelden müssen. Es sei nicht sicher, ob wir unser Geld zurück bekommen.

Also ernsthaft, ist das nicht logisch, dass wenn meine Frau und ich uns in einer neuen Stadt unter der gleichen Adresse anmelden, wir auch dort zusammen wohnen in einem Haushalt? Normalerweise findet die GEZ das ja auch immer selbst raus und schreibt einen an (wie bei uns auch passiert). Also ich finde das höchst dreist, vor allem, da sie das noch nicht mal einsehen. Jetzt sollen wir einen Heiratsurkunde hinschicken und glaubhaft machen, dass wir zusammen wohnen. Gehts noch? So ein Verein... Dann noch zu sagen, es steht nicht fest, dass wir unser Geld zurück bekommen (über 100€!!).

Wollte die Lastschrift der GEZ bei meiner Frau auf dem Konto rückgängig machen. Hat jmd. Ahnung wie das rechtlich aussieht? Gar nicht mehr zahlen geht ja auch nicht, da jeder Haushalt - egal ob Rundfunkgeräte im Haus oder nicht - verpflichtet ist GEZ Beitrag zu zahlen?!

Also wenn mir jmd. nen Rat geben kann wäre ich sehr dankbar.

MfG Michael

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