Warum kleben Gerichtsvollzieher ausgerechnet einen "Kukuk" auf Gepfändetes?

2 Antworten

Gerichtsvollzieher kleben bei einer Zwangsvollstreckung ein Pfandsiegel auf die Sachen des Schuldners. Darauf war früher meistens das Staatssiegel, das mit einem Wappenadler versehen war. "Kuckuck" war dafür ein umgangssprachlicher und spöttischer Ausdruck. Die Bezeichnung hat sich erhalten, auch wenn jetzt in Deutschland und Österreich kein Adler mehr aufgedruckt ist.

Kuckuck ist eine eher despektierliche Bezeichnung für das amtliche Pfandsiegel. In Österreich ist und in Deutschland war dieses Siegel zumeist mit dem Wappenadler versehen, der aus Spott auf den ohnehin unausweichlichen Verwaltungsakt der Zwangspfändung dann als "Kuckuck" umgedeutet wurde. Obwohl zurzeit in Deutschland kein Adler mehr auf dem Pfandsiegel aufgedruckt ist, hat sich die Bezeichnung Kuckuck auch dort erhalten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pfandsiegel

Inkassogebühren - überhaupt Gerechtfertigt?

Liebe Gemeinde,

ich bin vor kurzem in die Arbeitslosigkeit gerutscht und weil ich zur Zeit viel Ärger mit dem Amt habe, lebe ich auch am Existenzminimum.

Aber um das eigentliche anzusprechen:

Mein ehemaliger Mobilfunkanbieter hat mich Mitte März angeschrieben, dass ich noch eine Rechnung von November zu begleichen habe. Obwohl ich nach der Kündigung gefragt hatte, ob alle Rechnungen beglichen sind, da ich dem Anbieter nicht vertrauen konnte und sehr froh bin, aus seinem Knebelvertrag heraus zu sein. Der Anbieter hatte dies bejaht. Was offenbar nicht der Fall zu sein schien. Jedenfalls bat ich darum die Forderung auszusetzen und diese am 1. Des folgemonats zu begleichen. Statt mir darauf zu antworten, dauerte es nicht lange und ein Inkassounternehmen schrieb mich an mit einer fast 4 fachen so hohen Forderung, die sich wie folgt ergibt:

Hauptforderung: 19,90 euro

 5% Zins. ü. Basz. 0,29 Euro

Inkassokosten: Vergütung nach §4 Abs. 5 RDGEG i.v.m. RVG 45,00 Euro Schreibkosten, Porto 9,00 Euro

Insgesamt: 74,19 Euro

Ich habe bereits mit dem Inkassounternehmen Kontakt aufgenommen. Ihnen versucht mein Problem zu schildern und Ihnen schriftlich mitgeteilt, dass ich gerade zahlungsunfähig bin, da ich von 20 Euro noch lebe. Ich bat um eine Ratenzahlung. Heute bekam ich einen Brief vom Inkasso, wo ich aufgefordert werde 15,00 Euro bis zum 20.04. zu begleichen. Hinzu kommt zur Ratenvereinbarung eine einmalige Gebühr von 81,00 Euro, die ich ebenfalls sofort begleichen soll. Da greif ich mir an den Kopf, wie ich bitte 96, 00 Euro begleichen soll, wenn ich nicht mal in der Lage bin die 74,19 Euro zu zahlen. Somit werden aus 19,90 Euro schnell mal 155,19 Euro.

Und womit ich jetzt nervlich am meisten zu kämpfen habe, als ohnehin schon ist die Androhung eines Rechtsanwalt, sollte ich den genannten Termin verstreichen lassen. Ich musste sogar eine Kopie der Bewilligungsbescheid per Post zukommen lassen... Das ist richtig erniedrigen... Und dann noch diese horrende Summen die ich niemals auf Anhieb bezahlen kann... Seitens dem Inkasso ist da überhaupt kein Verständnis zu erwarten... Mir stehen die Tränen im wahrsten Sinne Sinne Wortes im Hintern... Ich bin langsam am Ende mit meinen Kräften... Es kommt eins nach dem anderen..

Wäre für je Antwort dankbar bzw Tipp...

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BMW NIEDERLASSUNG LEASINGBETRUG?

Sehr geehrte Damen und Herren!

Situation: ich habe ein Leasingvertrag bei der BMW Niederlassung auf eine Bekannte meines Vaters laufen. Da nur noch Familienmitglieder 1. Grades bürgen dürfen, läuft der Vertrag auf der Bekannte meines Vaters.
Meine Kontodaten sind bei dem Feld der Abbuchung angegeben und somit zahle ich dieses Fahrzeug.

Mein Problem mit der BMW Niederlassung in Frankfurt liegt darin, dass mir der Verkäufer, der jetzt nicht mehr dort arbeitet weil er vor 2 Tagen gekündigt wurde, komplett falsche Sachen erzählt/angeboten hat wie z.B., dass ich den Vertrag auf der bekannte meines Vaters abschließen soll und die Zulassung dann trotzdem auf mich läuft. Und das habe ich dann auch gemacht am 15.09.2017. Somit ist der die Tägige Widerrufsfrist hinfällig.

Nun sagt mir die BMW Niederlassung, dass die Bank noch NIE zugestimmt hat, dass die Zulassung auf mich laufen kann, da es ja dann eine Art „Untervermietung“ ist und das rein rechtlich nicht erlaubt ist.

Der Verkäufer hat mich also im wahrsten Sinne des Wortes angelogen und hat mich hinsichtlich meines abgeschlossenen Vertrages falsch beraten. Dadurch hat der bekannte meines Vaters einen Vertrag unterschrieben, der meiner Ansicht nach nicht rechtens ist. Deshalb liegt aus meiner Sicht die Schuld bei der BMW Niederlassung Frankfurt.

Mein Auto ist nun produziert und MUSS am 17.02 abgeholt werden. Hole ich es nicht ab, muss ich 500€ für die eigentliche Abholung zahlen und Leasingzinsen. Wenn ich mein Auto dann wann anders abhole müsste ich genau das selbe noch einmal für die neue Abholung zahlen.

Daher wollte ich euch gerne fragen, ob du ihr irgendwelche Möglichkeiten kennt um aus diesem zu unrechtmäßig zustande gekommenen Vertrag wieder raus zukommen oder ob die Zulassung doch irgendwie auf mich laufen kann.

Danke im Voraus!

Liebe Grüße
Gaurav

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