Wann ist eine Namensänderung ohne Zustimmung des Vaters möglich?

5 Antworten

Wende dich ans Jugendamt. Ab einem gewissen Alter, haben die Kinder ein Mitbestimmungsrecht. Du schreibst, daß die beiden sich von alleine mit dem neuen Namen benennen, haben sie noch Kontakt zum leiblichen Vater? Habt ihr das gemeinsame Sorgerecht? Ein Familiengericht entscheidet, in den meisten Fällen, zum Wohle der Kinder. Also, wenn die ein echtes Problem damit haben, einen anderen Namen zu tragen, wie der Rest der Familie, dann ist das reine Formsache. Der leibliche Vater sollte mal sein Ego prüfen, bei unserem Namensrecht, gibt es viele Kids, die NICHT den Familiennamen des Vaters tragen. Also wo ist das Problem für ihn??? Ich sprechen aus eigener Erfahrung.... LG

Meine Schwester hat einen Antrag beim Standesamt der zuständigen Stadt gemacht auf Manensänderung der Kinder, eben aus dem Grund, damit die Familie einen gemeinsamen Namen hat. Ging problemlos über die Bühne.

frage, mußte der vater der kinder der namensänderung nicht auch zustimmen? wie nannte sich konkret die namensänderung?

@goge3

Wenn ich das alles so richtig mitbekommen habe, hatte der ex zugestimmt, dass die Kinder, weil die Mutter ihren Mädchennamen angenommen hatte, diesen auch tragen

Da müsste Dir das Jugendamt weiterhelfen können, ansonsten frag einen Anwalt.

Ich gebe Dir einen ehrlich gemeinten Rat, da ich die neuere Rechtsprechung nicht kenne.

Wenn Du einen erneuten 'Krieg' vermeiden willst, solltest Du Dich nicht versuchen 'durchzusetzen'. Stattdessen den Kindern reinen Wein einschenken und erklären, dass und warum sie einen anderen Namen tragen.

Du redest vom 'Vater' und vom 'jetzigen Vater'? Letzterer ist der Stiefvater und wird nie den leiblichen Vater ersetzen können. Egal, wie er genannt wird.

Aus Sicht des Vaters ist das keine einfache Namensänderung, sondern das Auslöschen eines Teils seines Lebens. Wenn Du das aus der Perspektive siehst, kommst Du auch ohne Rechtsstreit aus, der auch überflüssig ist, da die Patchworkfamilie heute Normalität ist. Du kannst auf eine Namensänderung verzichten.

Wenn die Töchter einen guten Kontakt zum Vater haben, dann ist es auch möglich, dass sie ihn selbst um Zustimmung bitten. Wenn eine 'gegnerische Partei' in einen Rechtsstreit zieht, werden die Kinder auf der Strecke bleiben.

Überlege Dir gut, was Du tun willst.

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