Vertrag aufgrund von falschaussage abgeschlossen, kündbar?

5 Antworten

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Der Vertrag kann wegen Irrtums angefochten werden und es ist dann als ob er nie geschlossen worden wäre. Es besteht auch zu die Möglichkeit zu sagen, dass die Geschäftgrundlage weggefallen ist.

Zwar war zensoria sehr hilfreich, allerdings habe ich die Antwort die du mir hier gibts auch von anderen Jura bewandten Freunden bekommen, das ist die einzig richtige Lösung, den Vertraganzufechten. Trotzdem danke an alle, die mir hier versucht haben zu helfen und mir geholfen haben!

War bei mir damals genauso :'( gleiche Aussage auf der Straße, damals frisch 18 Jahre alt gewesen und dumm, das zu unterschreiben... hatte den doofen vertrag dann 2 Jahre an der Backe... als Schülerisn ohne Einkommen -.- leider wusste ich nicht, dass die Widerrufsfrist erst 2 Wochen nach dem Erhalt der Ware anfängt... nie wieder Video-Club!!!

Da bist du wohl etwas spät.Innerhalb von 14 Tagen hättest du den Vetrag noch rückgängig machen können.So hast du ihn zwei Jahre an der Backe.Meinem Bruder ging es ähnlich mit einem Zeitschriftenabo. Fazit: Unterschreibe nie was auf der Straße

Innerhalb der 14 tage wusste ich alelrdings nciht, dass ich jedes Quartal dazu verpflichtet bin.

Jepp, genau so musst du es machen.

Außerdem ist das ein Straßengeschäft. Wenn mich nicht alles täuscht, hast du noch 2 Wochen nachdem die erste Leistung kam das Recht, von dem Vertrag zurückzutreten. Da die Unterschrift schon etwas länger her ist, bin ich nicht ganz sicher, wann die 2 Wochen anfangen, ob mit dem Video, der ersten Zahlung, oder der Unterschrift, aber eigentlich erst, wenn die erste Lieferung erfolgt ist. Aber zumindest würde ich das auch noch in dem Brief erwähnen. Und auf keinen Fall zahlen, weil sonst kann es sein, dass der Vertrag Gültigkeit erhält, allerdings auf Mahnungen reagieren und darauf hinweisen, dass der Fall erst geklärt werden muss.

Wikipedia sagt das dazu: Widerrufsfrist [Bearbeiten]

Um wirksam zu werden, muss der Widerruf innerhalb der Widerrufsfrist ausgeübt werden. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die Absendung des Widerrufs vor Fristablauf. Die Länge der Widerrufsfrist beträgt im Normalfall zwei Wochen. Die Widerrufsfrist beginnt frühestens dann zu laufen, wenn der Verbraucher eine wirksame Widerrufsbelehrung erhalten hat, jedoch nicht vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung).

Also wenn du die Ware noch keine 2 Wochen hast, dann sofort aktiv werden. Wohin du den Widerruf schicken musst, steht in der Belehrung. Wenn du keine hast, dann hast du noch viel Zeit :-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Widerrufsrecht

Ich Dummi habe es per Lastschrift angegeben-.-

Und Die wiederrufung hätte vorher passieren müssen, 14 tage nach Erhalten des vertrages, den ich unterschrieben habe.

@noppa

Im Gesetz steht, ab Erhalt der Ware... das war ja jetzt erst, oder?

@user1074

Danke, das macht Hoffnung :D

@user1074

Ich würde die Doppelstrategie fahren... also erst mal das Widerrufsrecht ausüben, und im gleichen Brief sagen, dass wenn das nicht geht, du den Vertrag so willst, wie es dir vor Zeugen vom Verkäufer gesagt wurde.

und die Lastschriftermächtigung zurücknehmen und alle Zahlungen sofort von der Bank stornieren lassen... wenn die merken, dass du nicht doof bist und Stress machst, dann ist es für die auch weniger Stress, wenn sie dich einfach nicht als Kunden haben.

@user1074

Na toll, die Doppelschiene habe ich jetzt nicht, da Nachricht bereits abgesendet wurde.Ich habe auch erwähnt dass ich laut dem deutschen Gesetzt ab heute noch 2 Wochen widerrufsrecht habe und ich mich darauf berufe.

Außerdem versucheich bereits die bank für die Stornierung zu erreichen.

Danke für Die Unterstzüzung, das ist sehr hilfreich

@user1074

bank weigert sich, soll ich mit dem VideoClub klären

Hallo, mir ging es genau so wie noppa. Ich habe auf Grund der Falschaussage des 'Vertreters' den Vertrag unterzeichnet, natürlcih vorher mehrfach gefragt ob ich 39€ zahlen MUSS oder nicht. Er verneinte natürlich.

Jedenfalls bemerkte ich Ende letzten Jahres dass der DVR Geld von meinem Konto abgebucht hatte, ud wunderte mich schon da ich ja nichts bestellt hatte. ich wollte am nächsten Tag zur Bank gehen und das Geld zurück holen lassen. Am nächsten Tag kam jedoch der ominöse "SuperTipp" vom DVR für den sie 39€ zzgl Versandkosten abgebucht hatten.

Ich habe direkt angerufen und gefragt was das soll aber es hieß ich müsste schriftlich kündigen aber ich wäre ja schon außerhalb der frist von 2 Wochen deshalb könne man mir nichts versprechen.

Jedenfalls habe ich direkt einen Bitterbösen Brief aufgesetzt und forderte innerhalb von 14 tagen mein geld zurück und eine schriftliche Bestätigung der SOFORTIGEN Kündigung auf grund falscher Beratung. Die DVD habe ich auch mit zurück gesendet, natürlich per Einschreiben mit Rückschein.

Es kam ewig nichts zurück, also hab e ich mein geld von der Bank zurück holen lassen, Heute kam ein Brief vom DVR an dem nochmal eine Kopie des unterzeichneten Vertrages hing und ich wurde darauf hingewiesen, dass ich das ja alles so unterzeichnet habe und dass der DVR aus den genannten Gründen "weiterhin auf uneingeschrnkte Vertragserfüllung bestehen" muss.

Jetzt bin ich grade an einer Mail, in der ich §355 (4) erwähnen werde und nochmals eine Bestätigung der Kündigung verlange, diese war nämlich in dem heutigen Brief nicht dabei.

Hoffe es haut hin.

Gruß

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