Versicherung rückwirkend gekündigt, kann ich meine Beiträge zurückfordern?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja, dumm gelaufen. Wenn Sie schon eindeutig die Versicherung betrügen wollten (!), dann würde ich jetzt ganz stillhalten. Der Nachweis ist relativ einfach, es gibt einen von Ihnen unterfertigten Antrag und die Unterschrift bestätigt die wahrheitsgemässe Beantwortung der Fragen.

Seien Sie froh, dass die Versicherung keine Leistungen für Sie erbracht hat, denn dann hätten Sie garantiert eine Anzeige am Hals.

Hallo, es gibt zwei Wege für Versicherer. Sie fechten den Antrag an und erklären den Rücktritt wegen arglistiger Täuschung und vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung. Das kann ein wirkliche Lappalie sein, es kann aber auch ein Versuch des Versicherungsbetruges sein. Zumindest hat in diesen Fällen der Versicherer das Recht den Vertrag ab Beginn aufzuheben (Rücktritt) und er braucht keine bis dahin bezahlten Beiträge erstatten. Sie dies in solchen Fällen als eine Art milder Strafe.

War es wirklich nur ein Mißverständnis, dann solltest Du den Rechtsweg beschreiten, was Du aber beweisen können musst, und da musst Du Dich mächtig ins Zeug legen um ihn vom Gegenteil (Deine Ansicht) zu überzeugen.

Wenn Dir die Versicherung nachweisen kann das Du wissentlich falsche Angaben im Fragebogen zur Versicherung gemacht hast, können diese den Vertrag anfechten, kündigen und alle geforderten Leistungen zurückfordern.

Denn hier liegt eindeutig Versicherungsbetrug vor.

Die Versicherung hat die Möglichkeit Dich entsprechend anzuzeigen.

Wir reden hier über den § 16 VVG .Wird man daraufhin überführt, kann der Versicherer rückwirkend !! zum Beginn den Vertrag aufheben und auch ausgezahlte Leistungen zurückfordern ! Gibt hier keine Auszahlung ,kann aber genrelll eine Vertragsstrafe in Höhe X vom Unternehmen eingefordert werden !

HG DerMakler

Die werden das sicherlich mit den gezahlten Leistungen verrechnen und dann eine entsprechende Forderung stellen.

Wenn nicht, kann man ja versuchen das Geld zurück zu bekommen, dann werden die einem aber sicherlich wegen Versicherungsbetrug anklagen und das ist kein Kavaliersdelikt!

hmm das habe ich befürchtet, dann lass ich es lieber. Habe ca. 200 € an Beiträgen in der Zeit gezahlt, aber nie etwas machen lassen, sprich sie verlangen nichts von mir. Aber das mit der Anzeige wär mir dann doch zu heikel.

@quader

Nur wenn man absichtlich falsche angaben gemacht hat. War es eine Kleinigkeit durch ein Mißverständnis, dann kann man ruhig sein Geld zurückfordern, hier wird man kaum wegen Betrug verurteilt.

Zumindest sollte man da mal anrufen und nach seinem eingezahltem Geld fragen!

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