Vater hat alleiniges Sorgerecht... Kind lebt aber bei der Mutter?

5 Antworten

Wenn die beiden nicht verheiratet waren zum Zeitpunkt der Ggeburt, dann hat die (alleinstehende) Mutter automatisch das alleinige Sorgerecht (wäre die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt mit jemand anderem verheiratet, würde diese beiden als rechtliche Eltern das Sorgerecht gemeinsam haben...). 

Der Kindsvater kann das gemeinsame (!) Sorgerecht beantragen (und bekommt es auch zugesprochen, wenn keine gewichtigen Gründe dagegen sprechen).

Damit er als Vater das alleinige Sorgerecht hätte, müsste dieses der Mutter aberkannt worden sein (oder aber, sie hätte freiwillig darauf verzichtet, aber warum sollte sie das tun?).

Damit das Sorgerecht aber entzogen wird, müssen gewichtige Gründe vorliegen, also das Kindeswohl gefährdet sein durch die Mutter. Dann wiederum würde das Kind aber kaum bei ihr leben..

Ergo: dein Mann erzählt hier mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Wahrheit.

Das ABR wird meistens nicht unabhängig vom Sorgerecht vergeben, also wird die Mutter entweder das alleinige SR und ABR haben, oder eben beide haben es gemeinsam. 

Warum aber zahlt dein Mann keinen Unterhalt?

Das Kindergeld steht dem zu, bei dem das Kind lebt. Dein Mann könnte (wenn er denn Unterhalt zahlen würde) den Unterhaltsbetrag um das halbe Kindergeld kürzen.

Hallo,

das mit dem alleinigen Sorgerecht kann nicht stimmen.
Einer Mutter wird fast nur im Härtefall das Sorgerecht aberkannt. Z.B. bei Kindeswohlgefährdung...wenn das vorgefallen wäre, würde das Kind wohl kaum jetzt bei ihr untergebracht sein.

Unterhalt und Kindergeld bekommt immer der Elternteil, bei dem das Kind lebt. So ähnlich ist es auch mit dem Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Es ist wahrscheinlicher, dass sie die gemeinsame elterliche Sorge haben.

Ein Gespräch zwischen euch wäre zwingend nötig, denn so was kratzt stark am Vertrauen.
Sprich ihn offen und ehrlich drauf an und erkläre ihm deine Zweifel.

Frohe Ostern!

dein mann lügt dich an. wenn die mutter das abr hat, dann hat sie auch das sorgerecht. entweder hat sie das alleinig oder gemeinsam mit dem vater. sicher kann das abr abgetrennt werden vom gemeinsamen sorgerecht - sprich die mutter hat gsr und alleiniges abr, aber sicher nicht abr und er asr, das ist untrennbar.

wenn er also sorgerecht hat, dann nur gemeinsames sorgerecht, dass abr wurde ihm dann wohl gerichtlich entzogen.

Das ist auch so. Ich kenne das so auch. Wenn der Vater nichts dagegen tut, bleibt es auch dabei. Er kann aber eine gemeinsames Sorgerecht beantragen. Ein alleiniges Sorgerecht scheint mir auch unwahrscheinlich.

Es könnte aber ein Kuhhandel zwischen den beiden sein. Evlt. mit Steuervorteilen und nur dazu dienen, den Behörden was vorzugaukeln. Aber da kenne ich mich zu wenig aus.

SORGT er denn? Oder ist er nur Zahlvater?

Gruß S.

Das Kind hat nach der Trennung der Eltern zeitweise beim Vater gelebt. Im Dezember 2016 hat er der Mutter das Kind "zurück gegeben". Bis Dato hatte er das Kindergeld und Unterhaltsvorschuss bekommen. Nach"Rückgabe"des Kindes hat das dann alles die Mutter bekommen. Sorgen für das Kind ist nicht wirklich drin. Mein Mann ist arbeitslos. Er hält sich nur an sein Besuchsrecht. Alle 14 Tage Wochenende. Allerdings muss dann die Kindsmutter Lebensmittel mitgeben, weil mein Mann selbst kein Geld hat um einkaufen zu gehen

@Casu09

die mutter muss dem kindesvater lebensmittel mitgeben? die mutter scheint extrem großzügig zu sein. entweder will er umgang haben, dann muss er sich kümmern und eben im notfall leistungen für das kind zum umgang beim jobcenter beantragen. das ist ja eine bodenlose frechheit, was er da von sich gibt.

die mutter MUSS ihm garnichts mitgeben, außer wechselwäsche. den rest hat er selbst zu bewerkstelligen.

@Casu09

Wenn das Kinde zuerst beim Vater war, ist das ja gut so möglich.

Das mit den Lebensmitteln habe ich schon gehört. Diese Regelung existiert tatsächlich, aune.

Aber man macht das angeblich nur dann, wenn der Vater eben grundsätzlich BAR-, die Mutter NATURALunterhalt leistet.

Gruß S.

@Sirius66

nein solche regelungen existieren garnicht. die mutter muss dem kind keine lebensmittel mitgeben. sorry hier läuft ganz gewaltig was schief. der vater leistet derzeit überhaupt keinen unterhalt, deswegen bekommt die mutter ja uvg-leistungen. sie sollte das komplett einstellen, denn der umgangselternteil holt und bringt das kind und trägt alle kosten des umgangs allein.

@markusher

Nicht im Gesetzbuch. Habe ich auch nie gesagt. Unter Eltern schon. Alles erlebt. Fragen in diesem Sinne gibt es sogar hier auf GF.

Keinen Schimmer, wer sich sowas ausdenkt, aber es gibt genug  Elternteile, die das glauben .... und MACHEN

Nein, das geht nicht.

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