Was ist der Unterschied zwischen Beamten und Angestellten im Finanzamt?

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Nein. 

Beamter: Staatsdiener, verpflichtet sich dem Dienstherr zu "dienen" und schwört auf die Verfassung. Er kann jederzeit  relativ einfach ohne Zustimmung versetzt werden( andere Orte, andere Arbeitsaufgaben), muss höherwertige Tätigkeiten wahrnehmen ohne mehr Geld usw. - Er hat sich halt dem Staat/ Bundesland verpflichtet. Als Gegenleistung ist der Dienstherr verpflichtet, seinen Beamten finanziell zu "unterhalten", "alimentieren" ist der Fachbegriff. Der Beamte erhält am 30.9. Geld Oktober - im voraus, damit er sich einfach gesagt fuř den Monat Oktober was zu essen kaufen kann. Es handelt sich nicht um ein privatrechtliches Arbeitsverhältnis. 

Als Angestellter ist man in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis. Ob man nun Kassierer bei Netto oder Mechaniker bei Mercedes oder eben im der Verwaltung im öffentlichen Dienst arbeitet, macht rechtlich keinen Unterschied vom Arbeitsverhältniss her. Hier wird man für die geleistete Arbeit bezahlt, daher bekommt ein Angestellter rückwirkend für den Monat Geld, als Gegenleistung. 

Früher hat man fuř " Hoheitsaufgaben" ( Polizei, Feuerwehr, Lehrer, Finanzamt) überwiegend Beamte eingestellt, weil diese sich außerordentlich dem Dienstherr verpflichtet haben. ( Beamte dürfen übrigens auch nicht streiken, müssen den Dienstbetrieb aufrecht erhalten. 

Ich hoffe das war verständlich :) liebe grüße! 

Beamter sind vom Staat wie z.B.: Polizei, Feuerwehr, Geheimdienst (BND/VS/MAD), zum teil auch Lehrer und älter und noch mehr. Sie müssen keine Steuern zahlen und können nicht gefeuert werden.

Mein Onkel ist Beamter beim Jugendamt und bekommt 4.000 und es bleiben noch für ihn 2.900 übrig.

Die andern sind normale Angestellte und können jeder zeit gefeuert werden z.B. die Verkäufer. Sie müssen Steuern zahlen und in mehr Versicherung. Dafür können Sie jeder Zeit den Job Wechseln, und sind nicht Ihr leben lang ein und das selbe. 

LG Jan  

Natürlich zahlen Beamte auch Steuern, nur die Beiträge in die Sozialversicherung bleiben ihnen erspart.

Auch ein Beamter kann jederzeit einen Antrag auf Entlassung stellen und den Job wechseln.

ich habe mal gehört beamte müssen sich privat versichern?

also liegt der eigentliche unterschied beim "Arbeitgeber" ? die Beamten werden vom Staat bezahlt und die angestellten werden von der Geschäftsführung bezahlt ?

Als Beamter genießt Du die vollen Vorzüge dieses Status. Du bist unkündbar, bekommst später Deine Pension und zahlst nichts in die Sozialversicherungen.

Als Angestellter machst Du die gleichen Arbeiten, bist aber quasi nur ein normaler Arbeitnehmer. Du musst also in die Rentenversicherung etc. einzahlen und kannst normal gekündigt werden.

Ich würde immer die Beamtenlaufbahn bevorzugen ;-)

An Sozialversicherungen zahlt man als Beamter nichts, weil man theoretisch nicht arbeitslos werden kann (schließlich ist man Arbeitnehmer vom Staat) Habe ich das richtig verstanden ?

@ohneh

weil man theoretisch nicht arbeitslos werden kann

Sicher kann auch ein Beamter arbeitslos werden, wenn er kraft Gesetzes entlassen wird.

Ein Beamter kann nie Arbeitnehmer sein, denn er hat keinen Arbeitgeber und hat somit auch keinen Arbeitsvertrag.

Ein Angestellter hat allerdings auch so kleine Vorteile gegenüber dem Beamten. Er hat z.B. auf Grund seiner Tätigkeitsmerkmale einen Rechtsanspruch, dass er entsprechend der Entgeltgruppe bezahlt wird.

Dies hat der Beamte nicht, denn der muss warten, bis der Stellenplan diese Einstufung möglich macht.

Die einen sind Beamte, die anderen sind Angestellte.

Je nach Bundesland werden für die Tätigkeit in der Steuerverwaltung nur Beamte ausgebildet und eingestellt.

In der Vergangenheit (genauer in der Zeit bevor viele Aufgaben durch den PC erledigt wurden) wurden immer wieder Angestellte für Verwaltungsaufgaben und Schreibaufgaben eingestellt. Dieser wurden dann nicht entlassen, sondern weiterqualifiziert, so dass sie Tätigkeiten im steuerlichen Bereich wahrnehmen können.

Vereinzelt wurden auch Beamte, die die Voraussetzungen für eine Verbeamtung nicht erfüllt hatten, als Angestellte eingestellt.

Die private „Versicherung“ die gibt es nicht für alle Beamte und selbst wenn wird die auch von Staat bezahlt.

Private Krankenversicherung? Zahlt der Dienstherr nicht, muss jeder Beamter von seinem netto selbst bezahlen, bei den Leuten, die ich kenne, sind das um die 650 Euro pro Monat. 

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