Unser Vermieter berechnet uns bei den Nebenkosten die Kosten für einen Heckenaustausch

4 Antworten

hallo dammy, ich musste mir schon deine frage mehrmals durchlesen, um zu einer richtigen antwort kommen zu können. ich entnehme deinen ausführungen, dass keinesfalls die hecke ausgetauscht wurde, vielmehr wurde sie repariert (ersatzpflanzung für nicht angewachsene pflanzen). reparaturkosten trägt der vermieter! außerdem nehme ich an, dass dieser die hecke durch eine fachfirma hat anlegen lassen, diese gewährt normalerweise eine anwachsgarantie. im rahmen dieser garantie müsste die firma kostenlos ersatz leisten. der vermieter muss also dort seine ansprüche geltend machen und nicht bei den mietern. womöglich hat er das und will trotzdem die mieter zur kasse bitten. lass dir doch mal die rechnung zeigen über die nachpflanzung. das ist dein recht. ohne rechnung ist die sache sowieso für die mieter irrelevant. regelmäßige arbeiten, wie heckenschnitt etc., wären allerdings umlegbar.

Vermieter können solche Kosten über die Einkommenssteuer absetzen. Lediglich Verbesserungen an der Wohnung selbst, die ein Mieter bewohnt, können zu einem gewissen Prozentsatz auf den Mieter umgewälzt werden.

Kann Regenmacher nur Recht geben - ich würde diese Position einfach nicht bezahlen. Wenn er will, kann er ja klagen. Eine Kündigung wegen nichtbezahlter Nebenkostenabrechnung ist vom Gesetz ausdrücklich erst dann als zulässig erachtet worden, wenn man als Mieter rechtskräftig zur Zahlung verurteilt wurde und 2 Monate nach Rechtskraft des Urteils immer noch nicht gezahlt hat. Wenn dem nicht so wäre, könnte jeder Vermieter mit Kündigung drohen und damit überhöhte Nebenkostenabrechnungen ohne Überprüfungsmöglichkeit für den Mieter durchsetzen.

Die Kosten der Erstanschaffung sind bereits bei der Neuanpflanzung erledigt und diese wurden dir nicht berechnet. Ist diese Pflanzung inzwischen aus irgendwelchem Grund auszutauschen durch Erneuerung, wird damit lediglich der ursprüngliche Zustand "wiederhergestellt", das gleiche gilt für verblühte Blumen, zertretenen Rasen, verbrauchtes Öl usw. - alles muß stetig "gewartet" werden, genauso wie der Sand im Sandkasten eines gemeinsamen Spielplatzes, für den alle Mieter mitzahlen. Deshalb sind diese Austauschkosten als Gartenpflegekosten umlagefähig. Würde die Hecke aber nicht erneuert und würde dir dadurch ein häßlichen Anblick statt Grünblick geboten, hättest du ein Kürzungsrecht. Der Vermieter ist also seiner Pflicht zur Gartenpflege nachgekommen.

Pflanzt dein Vermieter aber plötzlich was ganz neues an, was vorher nicht da war, dann wären diese Kosten "Anschaffungskosten" und somit nicht umlagefähig. Bei euch war es aber nur ein "Austausch", daher umlagefähig.

Für Neuanschaffungen egal welcher Art im und am Haus kann der Vermieer keine Kosten auf die Mieter umlegen. Nur die laufenden Kosten (Wartung, Gärtner, Hausmeister) können umgelegt werden. Selbst die Glühbirne ist nicht umlagefähig, sondern nur der Austausch.

aber ist der Austausch der Hecke denn eine laufende Ausgabe oder eine "Erstanschaffung" ? ich sehe es auch als erstanschaffung die nicht Umlagefähig ist aber unser Vermieter ist leider anderer Ansicht

Gehören die Dinge zur Pflicht des Vermieters?

Guten Tag,
ich wohne in meiner derzeitigen Wohnung seit wenigen Monaten und schon von Anfang an habe ich den Vermieter als "Besonders" eingeschätzt.
Nach einigen Wochen wurden die Geschichten der anderen Mieter erzählt, die kein besonders gutes Licht über den Vermieter bringen.
Gestern war der Vermieter wieder Vorort, da gegenüber eine ältere Dame wohnt, die freundschaftlich sehr gut zum Vermieter steht und die Gegend "im Auge" hat.
Ihr wurde z.B als einziger Block ein Stauraum für gelbe Säcke spendiert, während die anderen Häuser noch mit einer billigen Holzkiste in der Einfahrt klar kommen müssen. Täglich rennen hier recht große Ratten rum, die eines Igels ähneln. Die Vorgärten sind mit Löchern durchsiebt, der Boden gibt nach und die Säcke sind stets zerfressen und kaputt.
Zudem ist die Elektronik seit Jahren im Flur kaputt, da die Beleuchtung nur im Dauerstrom funktioniert. Die anderen Mieter haben schon damals die Birnen soweit rausgedreht, damit der Strom nicht 24/7 läuft.
Wenn man ein Anliegen hat, kann man sich auf Wochen einstellen, bis der Vermieter sich meldet. Das Problem habe ich beim Einzug der Wohnung feststellen müssen. Da die Stadtwerke den Stand der Gas/Wasserzähler haben wollte, musste ich 4 Wochen den Vermieter jede Woche 3-4 mal erreichen, allerdings wurde ich immer abgewimmelt. Bis die Stadtwerke Stress gemacht hat und ich die Schuld auf dem Vermieter geschoben habe. Direkt am nächsten Tag stand der Vermieter ohne Ankündigung vor der Tür und hat den Wisch unterschrieben..
Zudem wird ein Gärtner bezahlt der sich nie blicken lässt..
Außenbeleuchtung ist ebenfalls keine Alternative für den Vermieter zitiere: "Ist mir egal". Da die Mülltonnen hinter dichten Hecken,Tannen in der Dunkelheit liegen und garkeine Lichtquelle vorhanden ist.
Gestern hat sich die "Aufsicht" von Gegenüber beim Vermieter beschwert, dass einmal eine Tonne nicht nach vorne gestellt worden ist. Nun will der Vermieter zusätzliche Kosten drauf schlagen, dass jemand die Tonnen immer nach vorne stellt.

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Einfriedung nach Stützmauer?

Guten Tag, folgende Fragen: Vorab: Unser Grundstück hat an 2 Seiten Gefälle. Grundstück ist in NRW.

Mein Hof ist zur einen Seite mit L-Steinen zum Nachbarn hin abgefangen. An der niedrigsten Stelle sind die L-Steine 46 cm hoch... an der höchsten Stelle: 97 cm.

Auf der anderen Seite habe ich Findlinge zum Erde abfangen an der Grundstücksgrenze (aber noch auf meiner Seite) hin aufgestellt, da ich das ganze Grundstück mit Erde aufgeschüttet habe um es ein wenig ebenener zu haben. Die Findlinge sind von 40 cm hoch bis an der höchsten Stelle 94 cm.

Thema Einfriedung: Damit meine Kinder an den erhöhten Stellen nicht runterfallen, möchte ich gern eine Einfriedung schaffen. Jeweils mit einer Hecke bei den L-Steinen und mit Büschen bei der Findlingsmauer.

Wunsch: Die Hecken würde ich gerne als Einfriedung gelten lassen, der Nachbar muss ja dann mit einbezogen werden, das ist klar, und auch die Hälfte der Kosten übernehmen. Aufgrund der Findlinge und L-Steine sind ja die Stammmitten der Gewächse ca. 40 bis 50 cm von der Grenze weg und stehen ja also nicht direkt auf der Grundstücksgrenze - geht ja auch gar nicht.

Resultierende Fragen: 1. Kann ich die lebende Einfriedung (also die Hecke und die Büsche) rechtlich wirksam gegenüber dem Nachbarn durchsetzen? In NRW werden die Kosten für Einfriedungen unter Nachbarn geteilt, bzw. dies ist ja nach Gesetz möglich vom Nachbar zu verlangen. 2. Wie hoch darf ich die Hecke und die Büsche wachsen lassen?

Ich freue mich über ihre Ratschläge.

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