Unfreundliche Polizisten bei Verkehrskontrolle?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mir ist das zum Glück noch nicht passiert, allerdings wäre ich innerlich darauf vorbereitet, wie ich reagieren würde, wenn mir ein Polizist blöd käme und ich wüsste, dass ich nichts zu verbergen, also sozusagen ein reines Gewissen hätte.

Dem würde ich in aller Ruhe mitteilen: "Glauben Sie im Ernst, dass ich in irgendeiner Weise freiwillig kooperiere, wenn sie mir in diesem Ton kommen? Da möchte ich zuallererst mal Ihren Namen oder Dienstnummer wissen, für den Fall, dass sie Ihre Befugnisse im Weiteren überschreiten."

Dann würde ich auch jegliche freiwillige Alkohol- oder Drogenkontrolle und sonstige Auskünfte verweigern. Das würde den Polizisten dann letztlich dazu zwingen, entweder selber eine Blutentnahme anzuordnen (was nach neuen Gesetzen leider möglich ist) oder er müsste sich einen richterlichen Beschluss besorgen. Dazu müsste er dann auf der Wache einen Amtsarzt hinzuziehen, um mir Blut zu entnehmen. Hier würde ich dann auch auf einem Protokoll bestehen, das belegt, wer die Anordnung getroffen hat und mit welcher Begründung eines Anfangsverdachts. Hintergrund: eine solche Blutkontrolle kostet Geld und wenn nichts dabei rauskommt, muss die Staatskasse diesen Betrag übernehmen. Für anfallende Kosten ohne Ergebnis müssen sich Polizisten dann regelmäßig bei ihren Vorgesetzten rechtfertigen, da sie offensichtlich die Situation betreffs Anfangsverdacht falsch eingeschätzt haben und wenn das zu häufig passiert, dass sie solche Kosten verursachen, auch Ärger kriegen können. Sehr häufig soll es dann tatsächlich auch so sein, dass sie auf weitere Maßnahmen verzichten und einen fahren lassen.

Blutabnehmen obwohl Du beteuert hast nichts genommen oder getrunken zu haben ist Körperverletzung . Anzeigen . Natürlich nur , wenn sich heraus stellt das Du tatsächlich "clean " bist .

@turbojoergi

Genau darauf läuft das hinaus. Wenn die keinen gut begründeten Anfangsverdacht angeben können, deshalb auch die Forderung nach einem Protkoll, kann man die auch zurückärgern. Allerdings muss man betreffs einer Dientsaufsichtsbeschwerde immer den Grundsatz "formlos, zwecklos" berücksichtigen und eine Anzeige wegen Körperverletzung wird in der Regel auch eingestellt, aber das wirft kein gutes Licht auf den Polizisten und er hat auch erstmal einiges an Schreibkram. Insofern würde er es sich beim nächsten "Kandidaten", der seine Unschuld beteuert, zweimal überlegen.

Wie unter allen Menschen gibt es auch bei der Polizei Solche und Solche. Nun bist Du schonmal auffällig geworden und wirst demnach auch bevorzugt bedient, ist leider so.

So mancher Polizist ist dann auch sicher an Jemanden wie Dir einen klassischen Wiederholungstäter vor sich zu haben und ist dann regelrecht sauer darüber wenn es doch Nichts zu finden gibt.

Verkehrskontrollen laufen da nach Laune des Polizisten unterschiedlich ab. Ich habe oft erlebt angehalten worden zu sein, kurz mal Alles überblickt bekommen zu haben und weiterfahren gelassen worden zu sein. So macht es Sinn! So werden Viele kontrolliert und die tickende Zeitbombe eher gefunden!

Es kommt aber auch vor, dass der Polizist anfängt so lange zu suchen bis der Was findet. Scheint ein Komplex zu sein sich dafür zu schämen wenn er Jemand grundlos angehalten hat. Je länger der suchen muss desto mehr regt der sich auf und unfreundlicher wird der auch. Bei meiner letzten Kontrolle wurde ich letztendlich vom Polizisten als "Idiot" bezeichnet, natürlich hat dies sein Kollege nicht gehört und ich brauch gar nicht versuchen den wegen Beleidigung anzuzeigen.

Wie erwähnt gibt es Welche die einfach ihren Job machen, mit denen kann man normal reden und es gibt Welche die es offenbar nötig haben sich zu profilieren, mit denen kommt man hald nicht aus.

Mit der Vorgeschichte und der Erklärung, warum du dort herumgefahren bist?

Nicht aussergewöhnlich..

Dass du als Ex -Kiffer immer Sonderbehandlung kriegst und immer saubere Unterbuchsen dabeihaben solltest? - Nicht ungewöhlich, dachtest du etwa, das sei so schnell erledigt, das du ab jetzt ein ruhiges Leben hast?

Viel zu einfach, das wäre unfair gegenüber denen, die mit sowas nicht aufgefallen sind und sich immer ordentlich verhalten haben...

Normale Vorgehensweise, du hast das so aktzeptiert als du dich damals entschieden hast, den Kifferweg zu gehen. Also jammere hier bitte nicht rum, das ist ja peinlich. Damals warst du doch auch sicherlich cooler, als du bekifft die Strassen unsicher gemacht hast oder nicht?

Schön zu sehen, dass die Steuergelder gut verwendet werden um zu überprüfen ob Ex-Kiffer wieder rückfällig werden. Und gut zu wissen, dass das auch so bleiben wird..

Also wenn mir jemand erzaehlen wuerde, er sei nachts nach Frankfurt gefahren um sich dort den Rhein(!) anzusehen, wuerde ich ihn auch fragen, ob er mich verarschen will.

Aber du kannst ja mal berichten, ob du den Rhein dann in Frankfurt auch gefunden hast.

Ich meine natürlich den Main, was in meinem folgenden Kommentar zu lesen ist.

Was noch anzumerken wäre, in der Öffentlichkeit wurde ich durchsucht und das in allen Körper Regionen.

*Edit ich meinte natürlich den Main anzusehen und nicht den Rhein :)

Die Durchsuchung ist legitim, gerade wenn du schon mit Drogen erwischt wurdest...

@BrascoC

Wurde nie mit Dorgen erwischt, nur bekifft.

@BangerMusiker19

Die wollten und werden immer nachsehen, ob du mal wieder do dämlich bist - hast du dir selbst rausgesucht damals..

Legitim ja, aber auch nicht in der Öffentlichkeit ^^ Und bekifft sein ist doch garnicht strafbar? Nur Verkauf und Besitz🤔

In diesem Fall hätte ich mir den Dienstausweis zeigen lassen, die Daten notiert, ausdrücklich betont, dass ich die Durchsuchung nicht freiwillig durchführen lasse, da ich sie für illegal halte, mich aber nicht wehren werde, auf einem Durchsuchungsprotokoll bestehe und mir spätere rechtliche Schritte gegen den Beamten vorbehalte.

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