Totenschein, wer stellt ihn aus?

5 Antworten

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Der Arzt muss doch keine Totnscheine bei sich führen, die Angehörige können, sehr wohl in die Praxis fahrn um diesen abzuholen. Nur die Leichenschau gibt mir zu denken....

Aber warum nicht? Eine Reanimation war ja erfolglos? Überlegt er sich es innerhalb einer Stunde noch (der Arzt)?

@pippi60

Nein . der Arzt muss (!) eine Liegezeit von etwa 4 Stunden beobachten... Man macht es in Abständen. Auch, wenns viele Ärzte nicht so eng sehen... es ist KEINE KANN-BESTIMMUNG !!!!! Dann erst darf der Schein ausgestellt werden.

Wenn alles für eine natürliche Todesursache spricht (auch bei Krankheit), stellt der Arzt normaler Weise sofort vor Ort den Totenschein aus. Vielleicht hatte er keine dabei?!

Bei einem Sterbefall in der Wohnung muss unverzüglich ein Arzt gerufen werden, der bei sicheren Todeszeichen einen Totenschein ausstellt. (Bei Tod in einem Krankenhaus, Altersheim oder Pflegeheim ruft dieses einen Arzt.) Ist ein Notarzt gerufen worden, so wird dieser aus Zeitgründen meist nur eine nicht-amtliche vorläufige Todesbescheinigung ausstellen, um entweder dem Hausarzt das Ausstellen des richtigen Totenscheins zu überlassen oder den Leichnam in ein rechtsmedizinisches Institut überführen zu lassen, wo dann nach äußerer Leichenschau der amtliche Totenschein ausgestellt wird.

Je nachdem, was die äußere Leichenschau der unbekleideten verstorbenen Person an Ort und Stelle oder im Institut erbringt, wird die Todesart und die, meist vermutete, Todesursache in den Totenschein eingetragen. In jedem Fall wird ein (meist nur bürokratisches) Todesermittlungsverfahren durch die zuständige Abteilung des Landeskriminalamts und die Staatsanwaltschaft geführt. Dieses kann auch die Obduktion (Sektion) der Leiche anordnen. Zur Leichenidentifizierung ist jeder volljährige Staatsbürger verpflichtet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Todesfall

"In jedem Fall wird ein (meist nur bürokratisches) Todesermittlungsverfahren durch die zuständige Abteilung des Landeskriminalamts und die Staatsanwaltschaft geführt." Diese Aussage halte ich für falsch. Wenn nichts für ein Verbrechen spricht, wird die Polzei nicht informiert.

@fairlane

Dann solltest du es belegen können und dich an die Macher der Wikipedia wenden.

@Lissa

Wichtige Pflichten vor der Beerdigung

  • Ein Arzt muss die Todesursache feststellen und den Totenschein ausstellen.

  • Der Totenschein ist dem zuständigen Polizeirevier und dem Standesamt vorzulegen.

    Dort wird die Sterbeurkunde ausgestellt.

http://www.lv1.ifkomhessen.de/vorsorge.htm

Es war ein "normaler" Todesfall. Und trotzdem sollte der Schein in der Praxis abgeholt werden. Der Notarzt hat sogar eine Reanimation gemacht! Und dann den bereitschftsarzt informiert. Und der ... siehe oben.

@pippi60

Pippi... Bezahle die Rechnung des Arztes nicht ... Der Tote ist bereits eine "Sache" und wird daher privat liquidiert !!!!! ICH würde es nicht bezahlen... Eine korrekte Leichenschau dauert in etwa 1 Stunde !!!!!!! Ich kenne viele Ärzte, die machen es auch so. Aber kenne ich auch welche, die es in 2 Minuten hinbekommen... Die hohe ärztliche Kunst ;oo((

Auch wenn die Antwort schön von Wiki kopiert wurde, ist sie trotzdem falsch.

" Ist ein Notarzt gerufen worden, so wird dieser aus Zeitgründen meist nur eine nicht-amtliche vorläufige Todesbescheinigung ausstellen"

Warum sollte er? Dann würde er auf sein Honorar verzichten, weil er eine Seite mehr schreiben müßte? Habe ich noch kein einziges mal erlebt.

" In jedem Fall wird ein (meist nur bürokratisches) Todesermittlungsverfahren durch die zuständige Abteilung des Landeskriminalamts und die Staatsanwaltschaft geführt."

Falsch. Ein Ermittlungsverfahren wird nur bei unklarer oder unnatürlicher Todesursache eröffnet.

Ich denke das der Totenschein direkt ausgestellt werden kann; aus Rücksicht auf die Angehörigen. ABER ich denke auch, dass eine gründliche Untersuchung von zwei Ärzten (Hausarzt ausgeschlossen) vorgenommen werden sollte.

Dann wären Ärzte nur noch mit Todesfeststellungn beschäftigt. Jeder Arzt, auch ein Augenarzt hat eine Leichenschau vorzunehmen, und weiß wie man so etwas macht, da braucht es keine zwei Ärzte. Nicht mal Lebendigen steht so etwas zu!

2 Docs wären übertrieben... Im geringsten Zweifel wird die Staatsanwaltschaft und somit die Pathologie eingeschaltet. Dann sind mehr Zeugen zugegen... Das kommt Gott sei dank immer öfter vor... Merkwürdigerweise sind es die Kripoleute, die murren... Sehr signifikant - ohne etwas unterstellen zu wollen... Aber DIE haben die Arbeit !

@Pestopappa

Die Idee mit den zwei Docs war nicht meine M.P. sondern die eines Pathologen. Er hat das auch so begründet: der Hausarzt weis zu viel, ist voreingenommen und übersieht evtl. einen Mord; aus diesem Grund zwei Ärzte im Idealfall zwei die den Toten nicht kennen...;-)

Er stellt "nur" den Tod fest, alles andere nimmt dann seinen Lauf. Die Notärzte können doch nicht erst den Papierkrieg erledigen! ... und um die Ecke kämpft wieder jemand mit seinem Leben... Notärzte!

Bei uns haben sie einen Toten, mitten auf der Rasenfläche- nicht mal zugedeckt- zwischen den Menschen, auf einer Herrentagsparty, liegen gelassen. Wir haben dann die Leute gebeten einen Schritt weiter zugehen um ihn wenigstens abzudecken und haben Festzeltganituren um ihn herum gestapelt. Da hatte ich das Gefühl, ein Leben ist nichts Wert- wie ein Stück...,Als der Leichenbestatter nach 1 1/2 Stunden kam,( es war ein sonniger, warmer Tag!) hatte ich noch eine kräftige Diskussion mit ihnen. Die wollten erst den Ausweis sehen u den Papierkrieg erledigen. Ich bin ehrlich, da habe ich meine gute Kinderstube vergessen und einen riesigen Aufstand gemacht. Das war das allerletzte! Ich stelle mir nur vor, wie die Seele langsam den Körper verlässt und diese riesen Schweinerei noch miterleben muß.

Mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente wurde abgelehnt, wer hilft mir Widerspruch zu erstellen und ob ich mit meiner Krankheit die Chance habe?

Ich bin im Jahre 1981 geboren und bin 34 Jahre alt. Seit 1998 leide ich an Depressionen. Seit 2004 leide ich an Zwangstörung. Seit 2011 hat sich meine Zwangstörung rasch verschlechtet. Ich kann nicht mehr, wie vorher arbeiten. Ich habe agressive Zwangsgedanken und ich kann mit den Leuten nicht zusammen sein, weil meine Zwangsgedanken beziehen sich auf andere Mitmenschen und ich werde unkonzentriert, gestresst und ich leide. Ich habe Kontrollzwang und muss alles kontrollieren, was von mir auch übertrieben viel Zeit in Anspruch nimmt. Dazu kommen noch unbegründete Angstzustände und Panikattaken. Ich schlafe seit 4 Jahren nicht mehr, wie alle normale gesunde Leute. Ich bin schlaflos und kann nur noch mit der Hilfe von bestimmte Medikamenten mich beteuben, damit ich noch einschlafen und durchschlafen kann. Letzte paar Jahre war ich als Putzfrau in Privathaushalt tätig. Das war einzige Arbeit, die ich noch in Ruhe und allein erledigen könnte, weil ich praktisch allein in Raum war und vom Kontakt mit anderen Menschen ausgeschlossen war.( vom Beruf bin ich diplomierte Musiklehrerin, und ich mag mit den Kindern arbeiten, jetzt stellt euch vor, wie kann eine Krankheit einem Mensch sein Leben ruinieren ). Letztes Jahr sind bei mir die starke Rückenschmerzen und Beineschmerzen angefangen, die Grundlos sind, also ohne organischen Grund, d.h. Psychosomatisch. Die Schmerzen waren so stark, dass ich meine Arbeit aufgeben musste. Ich habe im Juli 2015 krankgeschrieben und gekündigt. Ich habe nur 3 Stunden 4-5 mal die Woche gearbeitet. Jetzt kann ich nicht mal das machen, weil mein Rücken nicht mehr diese körperliche Belastung ertragen kann.Im August 2015 habe ich Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Im Oktober 2015 wurde mir nach § 43 Sechtes Buch Sozialgesetzbuch-SGB VI abgesagt. Laut Gutachten bin ich in der Lage noch mindesten 6 Stunden täglich zu arbeiten.Ich will Widerspruch erheben.Wer kann mir helfen, das Widerspruch richtig vorzubereiten? Ich habe nun Zeit bis 30.10.15.Ich wohne in Bayern, an welche Organisation oder Verband kann ich mich wenden, um geholfen zu werden? ( biete um genaue Namen und Adressen ).Ich habe 2 sehr menschliche Neurologen, bei denen ich seit 4 Jahren im Behandlung bin, die mein Leiden gut kennen und die mir korrekte Ärztliche Atteste schreiben können.Habe ich überhaupt die Chance für Erwerbsminderungsrente, vielleicht ist meine Psychische Krankheit kein Grund für diese Rente und ich mache alles umsonst?Und noch, was ich wichtig finde.Das Gutachten hat mit mir eine Psychiaterin, ganz schlampisch durchgeführt. Und ich kenne diese Frau persönlich, vor Jahren war ich die Patientin in ihrem Praxis. Ich war bei ihr im Behandlung damals ca. 2 Monate lang. Und musste damals durch ihre Unkompetenz und Unfreundlichkeit ihre Praxis verlassen.

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Es ist ein sehr schwieriges Verhältnis, der Vermieter ist ein älterer Franzose.

Wie sieht die Sachlage hier aus, und was kann ich wie am besten durchsetzen?

Danke für gute Antworten!

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Nach Hochzeit: Personalausweis vor oder nach der Reise beantragen?

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Also, was denkt ihr? Kann man da sorglos vorher noch hingehen oder sollte man es lieber nach der Reise erledigen?

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