telecom vertrag - wie kommt man raus bei todesfall?

5 Antworten

Das Hauptproblem der Telekom ist immer wieder, dass die eine Hand nicht weiss, was die andere tut. Habe jahrelang für diesen Konzern gearbeitet. Und wenn auch noch Post von der Rechtsabteilung kommt, kannst Du nur darüber lachen. Schreibe ein nettes Schreiben an irgendeinen Fernsehsender aus der Abteilung. "wie Bitte?"

Oder an die Bildzeitung. Die sind doch für alles zu haben, was Aufsehen erregt.

Auszug aus Legal Tribune Online:Im Todesfalle darf ein Telefonanschluss trotz der noch laufenden Vertragszeit gekündigt werden. Dies entschied das AG Rüsselsheim im Rahmen einer Klage eines Testamentsvollstreckers gegen einen Telefonanbieter, der trotz der todesbedingten Vertragskündigung weiterhin die monatlichen Pauschalgebühren einzog.In der Sache befand das Amtsgericht (AG) Rüsselsheim zugunsten des Klägers, denn eine Kündigung sei vor allen Dingen dann gerechtfertigt, wenn der Anschluss für Erben schlichtweg nicht nutzbar sei (Urteil vom 8.01.2010, Az. 3 C 1097/09).

Komplett zu lesen auf:

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/ag-ruesselsheim-der-tod-als-kuendigungsgrund-eines-telefonvertrags/

Ich nehme an, dass die Rechnungen an Deine Mutter adressiert sind. Einfach jegliche Rechnung mit dem Vermerk "Empfänger verstorben" zurücksenden.

Ich stimme Steffi zu - wenn die Briefe, Mahnungen etc. nicht an dich addressiert sind, Empfänger verstorben drauf, zurücksenden und gut ist. Sollte es trotzdem nicht aufhören, wende dich an die Verbraucherzentrale in deiner Nähe.

Das gleiche Problem haben wir zur Zeit mit der Telekom. Meine Frau und Nichte ihrer Tante war auch Bevollmächtigte der tante bis zu deren Tod (92 Jahre). Das Ableben wurde der Telekom mit Sterbeurkunde schriftlich angezeigt. Nun belästigt die Telekom meine Frau bzüglich Nachlass der Tante mit Forderungen wegen vorzeitlicher Vertragsauflösung, was mit Sicherheit unzutreffend ist, da die Tante mindestens die letzten 10 Jahre am Vertrag miot der der Telekom keine Änderungen durchführte. Die Telekom versucht es also noch heute. Wir haben der Telekom mitgeteilt, dass die Vollmacht mit dem Tod erloschen ist, der Nachlass für die Beerdigung nicht ausreichte und künftiger Schriftwechsel unmittelbar mit der Tante, neue Abschrift: Hauptfriedhof, erfolgen kann.

Kündigung Mitgliedschaft und Genossenschaftswohnung nach Tod des Ehepartners?

Mein Mann meine Kinder und ich haben 1988 einen Nutzungsvertrag einer Genossenschaftswohnung abgeschlossen. Zu dem Zeitpunkt waren wir auch schon Verheiratet. Im Vertrag steht " Nutzungsvertrag wird mit den Mitgliedern.......geschlossen" es stehen beide ehepartner im Vertrag auch in Anschreiben von der Genossenschaft stehen wir beide im Adressfeld und in der Ansprach. Denoch wurde die Mitgliedschaft 2007 auf meine Mann deklariert. Nun ist mein Mann Ende Juli gestorben, die sterbeurkunde ist der genossenschaft anfang august eingegangen. Weiterhin wurde mit der genossenschaft telefonisch vereinbart das wir gern bereit sind das haus wegen der Größe zu verlassen wenn die genossenschaft für mich und meinen Sohn jeweil eine geeignete Wohnung im tausch aufzeigt. Die genossenschaft hat eine wohnung für mich allerdings erst im März und für meinen sohn wurde noch keine geeignete wohnung aufgezeigt. Einen erbschein wollte ich mir morgen besorgen durch die trauer, regelung beerdigung, weihnachten usw war es mir noch nicht eher möglich. am 02 Dezember ist uns nun die Kündigung der Mitgliedschaft ausgesprochen wurden. daraufhin habe ich widerspruch eingelegt da sie meiner meinung nicht fristgerecht eingegangen ist. Im Antwortschreiben 19.12 widerrum wird darauf hingewiesen das die mitgliedschaft der erben nur bis zum ende des geschäftsjahres gilt in dem der erbfall eingetreten ist und automatisch gekündigt wird. in dem selben schreiben vom 19.12.wird mir (mein sohn lebt noch mit im Haus ist aber nicht im nutzungsvertrag eingetragen da er damals noch ein baby war) nun auch der nutzungsvertrag zum 28.01.17 gekündigt. Im nutzungsvertrag steht eine zweiwöchige Kündigungsfrist das ist doch aber nicht rechtens oder?

Wie sieht die Rechtssprechung in dem Fall aus und ist ein weiterer widerspruch angebracht bzw welche fachrichtung von Anwalt sollte ich aufsuchen. ich bin auch inder gewerkschaft kann die auch helfen

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