Steuerfrage: Mobiler Telearbeitsplatz und Entfernungspauschale für Firmenwagen

7 Antworten

Bei der Kilometerpauschale kannst du doch nur die tatsächlich gefahreren Kilometer ansetzen. Außerdem bekommst du die Entfernungspauschale vom Finanzamt angerechnet bzw. Ausgezahlt und musst sieseber nichtzahlen. Anders ist es mit der Privatnutzung des Dienstwagens. Die Private Nutzung musst du als "geldwerten Vorteil" versteuern. Bei deiner Kombination kommt es vor allem auf die Vertragsgestaltung an. Welche Kosten sntstehen dir durch nutzung des Dienstwagens.

DH

versteh' nur Bahnhof!

Hallo, zunächst vielen Dank für die vielen Informatioen. Ich habe heute von der Finanzabteilung meiner Firma erfahren, das ich maximal 46 mal in dieselbe Lokation im Jahr fahren darf. In dem Fall werden die 0,03% Entfernungspauschale nicht abgeführt. Bin ich öfter in einer Lokation, muss die Pauschale an das Finanzamt abgeführt werden.

Hallo, ich teile hier die Auffassung, dass die realen Fahrten zum Betrieb in Ansatz zu bringen sind. Werden diese allerdings durch Kundenbesuche nicht direkt gemacht, so sind m.E. alle Fahrten als normale Dienstreisen zu betrachten - Die Entfernungspauschale entfällt.

Nur wenn Du voll zu Hause arbeitest, also kein Büro, nicht mal einen Schreibtisch in der Firma hast. entfällt diese Pauschale. Also wie z.B. ein Reisender oder Handelsvertreter.

Also wird hier vom Finanzamt ein anderer Massstab angelegt als beim "häusslichen Büro". Das kann man ja bereits ab 60% "Heimarbeit" komplett absetzten.

@VTWIN

Ja! Und ich habe da wirklich schon die heißesten Diskussionen erlebt!

@RBMannheim

Das hatte ich befürchtet:-((. Meine Firma will von mir schriftliche Informationen wieviel % meiner Arb.-Zeit ich zu Hause, wieviel in der Firma und wieviel beim Kunden verbringe. Trage ich dort die falschen Werte ein, ist es mit dem Streichen der Entfernungspauschale vorbei.

@VTWIN

Vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt: Außer einmal pro Monat zur Abstimmung, dürftest Du dich prinzipiell gar nicht in eurer Firma aufhalten. Und diese sollte im Büro Deines Chefs oder Kollegen stattfinden! Klingt extrem, ist aber von der Realität sicher nicht weit entfernt! Denn das Finanzamt sucht immer Einnahmequellen!

Ab 2008 gilt, wenn du mehr als 48x zum Büro fährst, gilt das Büro nicht als Dienstreise, sondern als Arbeitsstätte, somit musst du dann 0,03% pro km mtl. versteuern.

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