Sind Kampfhunde in Mietwohnungen erlaubt?

14 Antworten

Grds. bedarf jede Haltung von Katzen und Hunden der Zustimmung des Vermieters, die er eben versagen kann, wenn er berechtigte Gründe vorträgt.

Das unbestrittene Gefährdungspotential von sog. "Kampfhunden", seien sie im Einzelfall noch so lieb und verschmust, bleibt eben als Restrisiko genetischen, unberecherbaren Verhaltens :-(

Es mag sein, dass man sich auf einen Kompromiss mit Leinen- und Maulkorbzwang verständigt; beanspruchen kann man den als Hundehalter aber nicht.

Denn es bleibt ein Angstgefühl und Schadenspotential der Mitmieter, das man damit auch nicht beseitigen könnte: Wird ein Kleinkind angegriffen und umgeworfen, kann es sich dadurch auch schwer verletzen, selbst wenn dein Hund nicht zupacken oder beißen kann :-O

Welche Mutter vertraut da auf deine Beteuerungen, der "tut nichts, der spielt doch nur"?

G imager761

Es ist richtig das diese Hunde nicht geduldet werden müssen. Jedoch herrecht auch ein sogenanntes stillschweigender Vertrag der besagt das nach einer Meldung und Genehmigung der Hund nach Ablauf einer Frist von 2 Jahren nicht mehr abgeschafft werden muss.

Ich mag diese Hunde sehr gern und würde mich freuen wenn du ihn/ sie behalten würdest. 

Notfalls frag online einen Rechtsanwalt für 25 - 50€ wenn er dir dies bestätigt, ist dein Vermieter handlungsfähig.

Und wegen Mietverhältnis wie vorposter erwähnt^^ auch die müssen sich an Regeln halten. Besser wie ein Hund abgeben zu müssen.

Steh gerne für ruckfragen zur Verfügung.

Mfg

"Jedoch herrecht auch ein sogenanntes stillschweigender Vertrag der besagt das nach einer Meldung und Genehmigung der Hund nach Ablauf einer Frist von 2 Jahren nicht mehr abgeschafft werden muss."

Zwischen welchen Parteien besteht den dieser stillschweigende Vertrag?

Zwischen Mieter und Vermieter wenn der Hund genehmigt wurde darf er nicht ohne Grund nach Ablauf der Frist von 2 Jahren verboten werden. Bei Emir sind es sogar 10 da ist es eh sehr fraglich aus sozialen Gesichtspunkten, wenn man die Lebensdauer der Hunde bedenkt.

Da alles schriftlich festgehalten wird ist dies auch alles nachweisbar.

Natürlich darf er das. Ist ein sehr heikles Thema mit den 'Kampfhunden', sehr angstbesetzt, deshalb wird oft rigoros ein Riegel vorgeschoben. Wie man das findet, sei dahingestellt. Jedenfalls würde ich an Deiner Stelle an dieser Wohnung nicht weiter festhalten, denn da ist bereits der Wurm drin. Lieber in einer Gegend schauen, in der anders mit dem Thema umgegangen wird. Würde mich keinesfalls in die Rolle des Bittstellers zwängen lassen. Eine Idee wäre vielleicht noch, von Dir aus eine Wesensprüfung mit dem Hund machen zu lassen. Vielleicht zählt das bei dem einen oder anderen Vermieter. Freundliche Grüße!

Der Vermieter ist in der Wahl Seiner Mieter frei. Habt Ihr aber schon einen Mietvertrag, so habt Ihr ein Anrecht auf Einhaltung. Sprecht mit dem Mieter, vieleicht lässt Er sich von der Harmlosigkeit Eueres Hundes überzeugen. Auch wenn Ihr die Wohnung gegen den Willen des Vermieters bekommen solltet, so bedenkt aber, dass dadurch kein gutes Mitverhätnis entstehen kann und Reibereien vorprogrammiert sind.

Wie bekommt man eine Wohnung gegen den Willen des Vermieters? Durch Besetzung?

Wohnung gegen den Willen des Vermieters bekommen? Wie bitte soll das gehen?

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