Sind Kampfhunde in Mietwohnungen erlaubt?

5 Antworten

Natürlich darf er das. Es ist seine Wohnung und die kann er vermieten, an wen er will. Er muß auch nicht begründen, warum er die Wohnung dem einen gibt und dem anderen nicht.

Ihr müßt euch einen Vermieter suchen, der die Haltung des Hundes erlaubt.

Was im Mietvertrag steht, ist ziemlich unererheblich für Leute, die bereits einen haben. Generelles Verbot von Hunden ist nicht durchsetzbar, der Vermieter muß die Ablehnung der Hundehaltung für jeden Mieter einzeln begründen - aber wenn ihr die Wohnung noch gar nicht habt, muß er auch nicth als Mieter akzeptieren.

Grds. bedarf jede Haltung von Katzen und Hunden der Zustimmung des Vermieters, die er eben versagen kann, wenn er berechtigte Gründe vorträgt.

Das unbestrittene Gefährdungspotential von sog. "Kampfhunden", seien sie im Einzelfall noch so lieb und verschmust, bleibt eben als Restrisiko genetischen, unberecherbaren Verhaltens :-(

Es mag sein, dass man sich auf einen Kompromiss mit Leinen- und Maulkorbzwang verständigt; beanspruchen kann man den als Hundehalter aber nicht.

Denn es bleibt ein Angstgefühl und Schadenspotential der Mitmieter, das man damit auch nicht beseitigen könnte: Wird ein Kleinkind angegriffen und umgeworfen, kann es sich dadurch auch schwer verletzen, selbst wenn dein Hund nicht zupacken oder beißen kann :-O

Welche Mutter vertraut da auf deine Beteuerungen, der "tut nichts, der spielt doch nur"?

G imager761

Dumm angestellt^^

Wenn im Vertrag die Erlaubnis zur Hundehaltung drin steht, unterschreibt man den und zieht ein - mit Hund. Es gibt dann keinen Grund den Hund vorher vorzustellen.

Kampfhunde gibt es nicht - nur Listenhunde. Wenn dazu aber keine Einschränkung im Vertrag steht, kann der Vermieter erst ein Verbot aussprechen, wenn was passiert.

Es ist richtig das diese Hunde nicht geduldet werden müssen. Jedoch herrecht auch ein sogenanntes stillschweigender Vertrag der besagt das nach einer Meldung und Genehmigung der Hund nach Ablauf einer Frist von 2 Jahren nicht mehr abgeschafft werden muss.

Ich mag diese Hunde sehr gern und würde mich freuen wenn du ihn/ sie behalten würdest. 

Notfalls frag online einen Rechtsanwalt für 25 - 50€ wenn er dir dies bestätigt, ist dein Vermieter handlungsfähig.

Und wegen Mietverhältnis wie vorposter erwähnt^^ auch die müssen sich an Regeln halten. Besser wie ein Hund abgeben zu müssen.

Steh gerne für ruckfragen zur Verfügung.

Mfg

"Jedoch herrecht auch ein sogenanntes stillschweigender Vertrag der besagt das nach einer Meldung und Genehmigung der Hund nach Ablauf einer Frist von 2 Jahren nicht mehr abgeschafft werden muss."

Zwischen welchen Parteien besteht den dieser stillschweigende Vertrag?

Zwischen Mieter und Vermieter wenn der Hund genehmigt wurde darf er nicht ohne Grund nach Ablauf der Frist von 2 Jahren verboten werden. Bei Emir sind es sogar 10 da ist es eh sehr fraglich aus sozialen Gesichtspunkten, wenn man die Lebensdauer der Hunde bedenkt.

Da alles schriftlich festgehalten wird ist dies auch alles nachweisbar.

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