Sind 20 % Honorar bei einem Managementvertrag im Musik-Business üblich?

5 Antworten

Ich vertrete selbst einige Band's als Manager. Bei uns ist es so das wir einige Coverband's unter Vertrag haben, welche meist auf Volksfesten etc. auftreten. Hätten diese nicht von unserem guten Leumund und Kontakten profitiert, dann wüsste bis heute niemand das es sie überhaupt gibt. Wir verlangen im Schnitt 15-20%. Diese werden aber nicht vom Künstlerhonorar abgezogen, sondern dem Veranstalter direkt in Rechnung gestellt. Das finde ich sehr fair dem Künstler gegenüber.

Sofern das Management Erfolge nachweisen kann, sind 20 % schon ok. Die Aufgaben eines Managers sind sehr vielfältig und nur das glauben an jemanden hilft nicht unbedingt weiter. Im übrigen wird eine Prov. ja erst beim Erfolg fällig, also muss der Manager auch etwas dafür tun. Kein Mensch auf der Welt arbeitet umsonst......, wenn man es seriös betrachtet, dann ist das auch nicht möglich denn man muss nur mal an die Tankrechnung, Telefonkosten usw. denken und ein Manager der seinen Klienten puschen, nach vorne bringen möchte der betreibt eine Menge Aufwand der auch bezahlt werden sollte. Also 20 % ist Ok und einige nehmen sogar eine geringe Antrittsgebühr auch das ist ok sofern sich alles im Rahmen verhält. Viel Erfolg!

Kein Mensch braucht heute mehr einen Manager. Entwickle Deine Ideen selber! Leiste Dir dann ein Büro mit einem Mitarbeiter, der genau nach Deinen Vorstellungen arbeitet. Wenn sich dann der Erfolg einstellt, dann bezahle ihn gut! Manager im Musikbusiness sind nur "Wegelagerer". 20% kann nur jemand verlangen, der schon große Erfolge nachweisen kann - und Stars gemacht hat!

Ein Manager ist sehr wichtig im Geschäft. Das wissen Musiker genauso wie Models oder andere Künstler.

Und gerade wenn man als Musiker nicht so bekannt ist, kann man sich keine Vollzeitkraft dafür einstellen. Da ist ein professioneller Manager viel preiswerter, weil seine Kosten auf alle Musiker die er vertritt aufgeteilt werden.

@boriswulff

@boriswulff - Was für ein Blödsinn! Ich hätte die Empfehlung niemals geschrieben, wenn ich nicht in den Jahren 1985-2005 in Entscheider Funktion bei einer Major Company angestellt gewesen wäre. Wenn Du keinen Hit hast, dann können diese selbst ernannten Manager Überhautnichts für Dich tun - vielleicht können sie aufgrund einiger Kontakte die eine oder andere Tür öffnen. Na und? Das kann man auch alleine, wenn man an sich glaubt. Ich bleibe dabei: Manager ohne großen Namen sind Wegelagerer und keine 20% wert. Wer an jemenden glaubt fängt erst einmal mit 0% an.

@Harmonie2008

Na "Volkerlee" , da staun ich ja nicht schlecht! Du scheinst ja überhaupt keine Ahnung zu haben, denn ein verantwortungsvoller Manager wird kein Mandat bei einer Band übernehmen, in der kein Potenzial steckt, und wenn man mit einer Bandarbeit beginnt, sind 20% von Null - Einnahmen immer noch Null Euro für das Management - oder ? Schönen Gruß, und danke für deinen "Blödsinn"!

20% ist nicht zuviel. Wichtig ist ja ob die Leistung des Managements stimmt.

Na "Volkerlee" , da staun ich ja nicht schlecht! Du scheinst ja überhaupt keine Ahnung zu haben, denn ein verantwortungsvoller Manager wird kein Mandat bei einer Band übernehmen, in der kein Potenzial steckt, und wenn man mit einer Bandarbeit beginnt, sind 20% von Null - Einnahmen immer noch Null Euro für das Management - oder ? Schönen Gruß, und danke für deinen "Blödsinn"!

@Go4it - Hiermit entschuldige ich mich für meine Wortwahl! Ich hätte durchaus klüger reagieren können. In meinem Job habe ich jedoch zu oft mit Menschen zu tun gehabt, die sich "Künstler Manager" nannten und tatsächlich nur abzocken wollten und dazu noch schwachsinnig waren. Richtig: 20% von Null ist Null. Doch häufig kommen zu diesen 20% Umsatzbeteiligung eben auch Büropauschaulen, Bewirtungskosten etc. Die sind dann ggf. mit den Einnahmen verrechenbar, doch wenn nichts reinkommt wird der Künstler oder die verarmte Band zur Kasse gebeten. Ich hätte diesen Fokus einfach deutlicher in meiner Antwort ausführen müssen! Nach meinem Ausstieg aus der Musikindustrie wurde mir ein sogenannter Manager-Job vielfach von naiven Künstlern aus der 2ten Reihe angeboten. Die werfen dir ihr letztes Geld geradezu hinterher, wenn sie Hoffnungen auf Kontakte "widdern". Den Fragesteller wollte ich davor schützen. LG, VolkerLee

@Harmonie2008

Na, geht doch! Einsicht ist besser als Uneinsichtigkeit, dennoch bin ich der Meinung, eine "gute Band oder ein guter Künstler" braucht ein gutes Management. Ich kenne jedenfalls keinen Musiker der sich im Paragraphenwald der Musikindustrie und in den Rechtsvorschriften, oder bei der GEMA richtig auskennt. Hier werden die Musiker “abgezockt“ , - schau dich mal um und Du findest genügend Beispiele wie z.B. Nena, Elli, Tokio Hotel, die Leute bei DSDS und viele viele Andere, die erhielten nur etwa 4-6 % von allen Einkünften und waren – sind völlig entrechtet. Ein gutes Management schützt den Künstler vor den Machenschaften der Industrie! Ich bezeichne mich als einen Beschützer der Musiker und der Bands, nur ich hänge dies nicht an die große Glocke. Zur Zeit baue ich gerade eine Newcomer Band auf, und ich muss zuerst einmal ne nette Stange Euro´s investieren. PR, Promo, Studio und Produktionskosten müssen abgesichert werden, und in meinem Fall, nicht nur auf dem Rücken der Musiker, dies ist zumindest meine Einstellung zum Geschäft, klar ist, dass das Risiko verteilt werden muss. Wie dir sicherlich bekannt ist, kann keine Band aus dem Verkauf von CD´s ein “anständiges Leben“ führen, denn mit ca. 3000 verkauften CD´s bist du in Deutschland unter den Top 20. Hier beginnt die eigentliche Arbeit des Managers – Auftritte – Auftritte und nochmals Auftritte !!! PR, Promo und Mergendising, dafür zu sorgen das man die Band oder den Künstler auch noch in 2 Jahren kennt. Heute werden die Band´s aufgebaut und nach einem kurzen Erfolg, wenn man Sie ausgepresst hat, lässt man sie fallen, die sind dann reif für den Psychiater. Nun denn, ich zumindest verstehe meinen Job etwas anders, denn ich habe Verantwortung! LG - go4it

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