Schwerbehinderung mit mit Merkzeichen G

4 Antworten

Du hast das Recht, in einem bestimmten Radius die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei zu nutzen. Da Du arbeitslos bist, hat es keine weiteren Auswirkungen wie zusätzlicher Urlaub und Kündigungsschutz. Die Rechte Deiner Mutter sind die gleichen. Finanziell hat Schwerbehinderung keine Auswirkung. Steuerlich erst ab 60 %. Nachlesen kannst Du das in dem Beiblatt, das Du mit dem Ausweis bekommen hast oder auch in den verschiedenen Beiträgen im Netz. Vorteile hat ein möglicher Arbeitgeber, der Zuschüsse bekommt, wenn er Dich einstellt.

Du hast die Möglichkeit günstiger im ÖPNV zu fahren. Ansonsten würde der ARBEITGEBER einen Anspruch auf Eingliederungsbeihilfe haben, wenn er dich einstellt.

Indirekt hast du also einen "Vorteil" einem anderen Arbeitslosen gegenüber.

Nachteil hat er.

Wer stellt schon einen Schwerbehinderten ein? Da gehen dann schnell die Bewerbungen verloren wie ich es bei Daimler gelesen habe. Schickt man dies nochmals, so meldet man sich gar nicht mehr.

Hallo, ja es gibt einen Mehrbedarf, er beträgt 17% vom Hundert des Eckregelsatzes. Im Klartext bedeutet das: Wenn der aktuelle Regelsatz für einen Singlehaushalt herangezogen wird sind es 409,00€ das macht bei 17% 69,53€.

Du hast nicht mehr oder weniger Rechte als andere ALG II - Empfänger auch. Du brauchst wegen Deiner Gehbehinderung keine kostenaufwändige Ernährung. Du hast - und das auch ohne ALG II - allerdings anspruch auf eine Behindertengerechte Wohnung ( zbsp. Aufzug , bzw. Rollstuhlgerecht ) . Ausserdem hast Du ein Recht auf Reha bzw. Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt von der Arge.

Bei Deiner Mutter sieht das genau so aus wie bei Dir.

Behindertengerechte Wohnung bedarf des Merkmals aG - außergewöhnliche Gehbehinderung. G bedeutet nicht, dass man einen Rollstuhl braucht. aG bedeutet auch, dass man auf einem Behindertenparkplatz parken darf. G alleine hat hier keine Auswirkung.

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