Sauer erspartes bei Hartz4 retten...?

5 Antworten

Kommt auf Dein Alter an. Mach Dich schlau, wieviel Du für die Altersvorsorge angespart haben kannst, wo man Dir nicht drangehen kann. Das kannst Du auch im Internet berechnen. Ich nehme aber an, dass Deine Frage nur aus Interesse und nicht auf Dich bezogen ist.

Wenn Du das Geld in eine Form der Altersabsicherung anlegst, gilt dies in der Regel zum Schonvermögen. Als Anlage zählt zum Beispiel die selbst genutzte (Eigentums-) Wohnung in angemessener Größe, eine Sparanlage (zum Beispiel in Form einer "Riester-Rente" o.ä.) oder andere Anlageformen (Sparverträge), die der Altersabsicherung dienen und somit erst zum Eintritt der Rente fällig werden.

Wenn du jetzt bereits arbeitslos bist, hast du ein Problem. Kontobewegungen werden vom JobCenter überprüft. Selbst wenn du jetzt noch Geld "verschwinden" lassen würdest, muss das alles rückgängig gemacht werden. Auch wenn das zusätzliches Kapital vernichtet.

Wenn du bereits vorher eine ETW gekauft hättest, und die selbst bewohntest, sähe es anders aus.

Beträge in einer Altersversorgung sind besonders geschützt, wenn ausgeschlossen ist, dass du dort vorher Zugriff hast. 750 € je Lebensjahr.

Das Prinzip ist nun mal, dass Hilfe nur bekommt, wer hilfsBEDÜRFTIG ist.

Es gibt ja genug die ihr Geld verschleudern und dann auch die Hand beim Staat aufhalten..

Ist kein Argument. Klingt eher wie eine NPD-Werbeschrift.

Was ist wenn ich z.B. ungewollt von ALG in Hartz4 (Gesundheitsbedingt) rutsche. Ist dann z.B. ein Vermögen von 40000 € weg oder zu verbrauchen ?

Bargeld ist keine Altersvorsorge. Hättest du vorher ein Haus/Eigentumswohnung, dann wäre das u.U. was anderes. So bleibt dir nix anderes übrig als die Kohle erst aufzubrauchen (für Miete, Nahrung etc.) und dann zum Amt zu gehen

Leuchtet mir ein, von der NPD möchte ich mich aber ausdrücklich distanzieren.

DIe Kohle ist zur Anschaffung einer Wohnung gedacht, nach derzeitiger Gesetzgebung wäre das Geld aber futsch...

@fuzzi001

DIe Kohle ist zur Anschaffung einer Wohnung gedacht, nach derzeitiger Gesetzgebung wäre das Geld aber futsch...

Richtig. Deshalb sollte man möglichst früh in die eigenen vier Wände investieren. Immobilien sind immer gut.

Weniger Pflege und Hartz4?

Thema 1

Ich (23) versuche gerade in die Nähe meines im Rollstuhl sitzenden Partners (26) mit ansässiger Arbeit zu ziehen. Nach nem Jahr oder später wollen wir das nämlich so machen, dass ich in die Wohnung meines Freundes ziehe. Ich werde dies so machen, weil barrierefreie Wohnungen rah sind und 750€ für eine behindertengerechte Wohnung bei ihm in der Gegend schon günstig ist.

Er bekommt um die 450€ Hartz 4 da er mit seinem Beruf [gelernter Bürogehilfe oder genauer gesagt Fachpraktiker für Bürokommunikation genannt (eine Ausbildung für Menschen mit Behinderung)] keinen Job findet, er wird aufgrund seiner Behinderung (er hat auch Spastiken, besonders in den Händen) nämlich immer wieder abgelehnt. Auch scheint keiner zu wissen was man in dieser Ausbildung lernt.

Ich werde jenachdem ob ich bei einem privaten, kirchlichen oder öffentlichen Träger arbeite und welche Stundenanzahl ich bekomme 1.800€ - 2.300€ brutto also um 1.200€ - 1.600€ netto als Altenpflegehelfer verdienen.

Mein Partner bekommt 500€ Pflegegeld im Monat und wegen Schwerbehinderung ein lebenlang 200€ Kindergeld. Also insgesamt 1150€. Seine Wohnung kostet 750€ warm, da sie komplett neu gebaut und barrierefrei ist.

Würden wir zusammen Wohngeld bekommen wenn ich zu ihm ziehe? Kann man ungefähr sagen wie hoch? Weil jetzt ist es in seinem Hartz4 Satz mit drin.

Wie viel Geld wird das Amt mir wohl aus der Tasche ziehen? Sagen wir mal ich bekomme netto 1.4 ausgezahlt. Aufgrund der Wohnung können wir nämlich nicht verschweigen, dass wir ein Paar sind, es gibt nämlich nur einen Raum für Essen, Wohnen und Kochen und ein Schlafraum. Wenn das Amt dann nämlich mal zu besuch kommen sollte, ob angemeldet oder nicht, werden sie ja sehen, dass mein Bett neben seinem Pflegebett steht.

Thema 2

Er wurde vom zuständigen Landesverband begutachtet und soll nun für 12 Stunden am Tag Assistenten (durch einen Assistenzdienst) bekommen, diese ihn waschen bzw. anziehen, ihm seine Freizeit ermöglichen und für ihn kochen-putzen-waschen-einkaufen etc. Diese werden von der Pflegekasse bezahlt, das Pflegegeld die 500€ bekommt er (ohne nachzuweisen was er damit macht) trotzdem.

Die Stellen werden nun ausgeschrieben und wenn die Assistenten eingestellt sind kann er in die bereits reservierte Wohnung ziehen.

Kann der zuständige Landesverband dann rechtlich mit der Stundenzahl runterfahren fahren wenn ich zu ihm ziehe, weil ich ihn dann ja pflegen könnte (vielleicht sogar mit dem Argument das ich Pflegehelfer bin) senken? Die wollen ja sicher möglichst weniger zahlen...

Liebe Grüße

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