Sammelwut, bzw. Aufbewahrungswut der Schwiegereltern wird zum Problem

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diese "alte -generation-" lässt sich nichts vom den "jungen mensch was sagen" (eigene erfahrung),wenn diese nicht einsichtig sind, hilft nur, durch selbst erfahrung (-platzmangel-)mein tipp in ruhe lassen,wenn die fragen, "kannst du mal helfen" dann nein sagen,schaffe erstmal platz, dann komme ich, bzw trenne dich von sachen das du /ihr platz bekommt, meist danach kommt die -einsicht- weil sie es merken müssen das platz gebraucht wird

Diese Einstellung hatten wir auch, war aber absolut fruchtlos verlaufen. Diese Generation muss die Gewissheit haben, dass Sie jederzeit Zugriff auf ihre gesammelten Werke haben. Daher ist die Garagenanmietung eine bessere Lösung. Wir haben sie wirklich bis unters Dach bepackt. Manche Sachen, wo wir wirklich annahmen dass das absolut nicht mehr gebraucht wird, haben wir verschwinden lassen. Wenn dann die Kontrollbesuche in der Garage anstanden und danach gefragt wurde, haben wir gesagt das ist ganz hinten an der Wand. Sie haben uns dann auch nicht zugemutet, dass wir die Garage ausräumen, damit sie sehen konnten ob das tatsächlich noch vorhanden ist.

Dann muss sie sich wohl oder übel, damit abfinden, dass Platz geschaffen werden muss.

Die Alternative wäre dann ja wirklich nur das Altenheim und dann müssten diese Sachen auch weg.

Mein Mitgefühl bei dieser heiklen Problematik......

Ich glaube, es gibt nicht viele Möglichkeiten. Entweder, ihr agiert wirklich, wie der user mit der hilfreichsten antwort oder ihr wendet "rohe" Gewalt an und schafft eben den Platz, der gebraucht wird......

Mit Hinblick auf den Rollstuhl wäre eine Option, der Schwiegermutter Angebote / Preise hinzulegen, was die Anmietung von Lagerräumen betrifft.

Ich weiß ja nicht, würden die älteren Herrschaften die Entrümpelung des Dachbodens denn bemerken...?

Sicher würden sie das bemerken, man muss ja durch das Haus! Aber danke!

Die Problematik kenne ich auch. Du hast recht mit der Vermutung, es sind Nachkriegs Menschen, da wurde nie etwas weggeschmissen. Wir haben das Problem mit einer Garagenanmietung gelöst. Soviel wie möglich von Keller und Dachboden wurde in die Garage verfrachtet. Die Kontrolle, ab und an zu sehen ob noch alles da ist, wurde immer weniger. Später wurde nur hin und wieder noch gefragt, ist denn noch alles da. Entsorgt wurde wirklich erst, nachdem sie nicht mehr am Leben waren.

Spätestens wenn der Rollstuhl kommt, muss man was zun, zumindest die Wohnung Behindertengerecht gestalten und mal den Kram wegwerfen. Deine Schwiegereltern werden doch wohl einsehen, dass man da Platz braucht. Du könntest ihnen das Aufräumen (lassen) ein wenig Schmackhaft machen, wenn du ihnen sagst, dass man das alles noch verkaufen kann ;)