Rechnung vom Rechtsanwalt beinhaltet 19 % Mehrwertsteuer, obwohl Vertretung letztes Jahr stattfand?

5 Antworten

muss ein anwalt bei telefonischer anfrage der kosten von xxx € das angebot inlusiv mwst oder exklusiv mwste machen??

ich dachte gegenüber dem berbaucher gibt es nur inklusiv mwst angebote?

Wann der alte Umsatzsteuersatz von 16 Prozent und wann der neue Umsatzsteuersatz zu berechnen ist, richtet sich nicht nach dem Datum der Rechnung. Vielmehr ist entscheidend, wann der Anwalt die Leistung oder die vereinbarungsgemäß abrechenbare Teilleistung vollständig erbracht hat (§§ 1 Absatz 1 Nr. 1 Satz 1, 13 Absatz 1 Nr. 1 Umsatzsteuergesetz, UStG). Mit der vollständigen Leistung entsteht die Umsatzsteuerpflicht. Der Zeitpunkt des Entstehens der Umsatzsteuerpflicht ist wiederum maßgeblich für die Höhe des Steuersatzes (§ 12 Absatz 1 UStG). Der Anwalt darf bei Rechnungen nach dem 31. Dezember 2006 nur 16 Prozent Umsatzsteuer verlangen, wenn die Leistung bereits vor Jahreswechsel vollständig erbracht wurde. Das bedeutet: wenn euer Rechtsanwalt das Mahnverfahren vor dem 31.12.2006 beendet hat, wenn also vor dem 31.12.2006 ein Vollstreckungsbescheid vorgelegen hat, dann darf er nur 16 % USt verlangen, ist das Mahnverfahren aber noch nicht beendet, dann durfte er 19 % USt verlangen.

Genauso ist es; da haben sich einige von unseren Mandanten auch schon beschwert bzw. nachgehakt. Mein "Daumen hoch" für Dich für diese tolle ausführliche Antwort!

@ulrike1974

Wie lange ist dann die Übergangszeit für die Rechnungsstellung, wenn bis 31.12.2006 abgeschlossen war? Jetzt haben wir Juni 2007, gibt es da Übergangsregelungen?

Der Zeitpunkt des Beauftragzng spielt keine Rolle. Wenn die Leistungserbringung nach der Steuererhöhung stattfand, dann ist sie voll mit 19% zu besteuern.

Wenn jedoch ein Teil der Leistung vor der Steuererhöhung erbracht worden ist, so könnte man diesen Teil mit dem "alten" Steuersatz besteuern. Allerdings ist das buchhaltungstechnisch etwas komplizierter und wird von den meisten preiswerten Buchhaltungsprogrammen nicht unterstützt. Außerdem muss man die Aufteilung der Steuerberechnung schlüssig begründen können, denn das Finanzamt seht solche Seuerknauserei nicht gerne.

Entscheidend ist nicht die Beauftragung, sondern der Zeitpunkt, in dem der Anwalt tätig wurde.

Entscheidend ist der Zeitpunkt, an dem die Tätigkeit des Anwalts beendet ist.

Ey,

tja es gibt Anwälte wie Sand an der Nordseeküste, und die wollen alle leben, der wird sich wohl auf das Datum seiner Rechnungsstellung heraus winden, dagegen kann man sich wehren! Im Übrigen gilt wohl in diesem unseren Lande: Bragorecht statt Volksrecht, obwohl es umgekehrt sein müsste!

LG

Für den Anwalt spielt die Mwst. doch garkeine Rolle, er muss diese doch sowieso an das Finanzamt abführen, sein Verdienst ist der Nettobetrag. Also egal wieviel Mwst. er verlangt, er darf davon keinen Cent behalten.

Handwerker Rechnung Pauschal Vereinbarung spätere Nachträge erlaubt?

Hallo Freunde,

Hatte letztes Jahr ein Sanitärfirma beauftragt bei mir zuhause,Heizung uns Sanitärarbeiten durchzuführen,dafür haben wir Pauschalpreise beim Installation vereinbart.

Auch haben wir eine Festen Zeitpunkt vereinbart wo die Arbeiten erledigt sein müssten.

Habe eine Schriftliche Angebot vom Handwerker erhalten,wo später auch die Rechnung mit der Handwerkerrechnung zugesandt wurde,die Arbeiten hat der Handwerker verzögert bzw.nicht zur der angegebene Zeitpunkt erledigt,daraufhin habe ich ihn auch mehrere Fristen gesetzt und ihn aufgefordert die arbeiten zu erledigen,jedoch ohne erfolg.

Daraufhin habe ich einen anderen Sanitär Firma beauftragt,welche die Arbeiten erledigte.

Der Handwerker der die Arbeiten nicht erledigen konnte,bestand auf die vollständige auszahlungen der Rechnung da er angeblich 70%des arbeits geleistet hätte.

Habe jedoch an den anderen Handwerker Firma auch geld bezahlt,da er die Arbeiten vervollständigt hat.

Jetzt bekam ich vor einigen Monaten eine Rechnung von dem Handwerker welche nicht in der Lage war mir die Arbeiten Fristgerecht zu erledigen,wo er NACHTRÄGLICH Arbeitskosten in Rechnung stellt,auch für ein Arbeiter welche nie da war und ich solle auch für ihn bezahlen!!!

Daraufhin habe ich diese abgestritten,wo er mich dreisterweise auch noch angeklagt hat da ich ihm angeblich die Rechnungen nicht bezahlt hätte.

Habe sowohl den Schriftlichen Angebot als auch den Rechnung wo ausdrücklich draufsteht das wir PAUSCHAL preise vereinbart haben.

Er behauptet ich sollte eigenleistungen bringen wo nie davon die rede war.

Habe bereits mein Anwalt eingeschaltet jedoch möchte ich euch auch Fragen ob man nachdem eine Rechnung erstellt wird,im nachhinein Nachträge gemacht werden können schließlich habe ich ja den Angebot und den Rechnung wo nirgendwo von einem Eigenleistung die rede war,außerdem hätte ich erfahrung mit dem Handwerklichen Arbeiten hätte ich Sinnvollerweise doch keine Sanitär Firma beauftragt!

Bitte helft mir !!!

gibt es auch Gerichtliche Urteile gegen solche fällen?

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