Prostituierte mit Gewerbe im Haus-Mietminderungsgrund?

5 Antworten

Da wohnt eine Prostituierte und übt ihr Gewerbe aus. Nie ist sie nachteilig aufgefallen, das Ganze kam nur durch Zufall raus. Und schon schreit alles Zeder und Mordio!!!! Ich werde meinen Satz hier lieber nicht sagen, der mir auf der Zunge liegt. Aber warum sollte da Miete gemindert werden? Hat diese Frau kein Recht zum Leben, kein Recht, für ihre Existenz zu sorgen? Wenn der Nachbar regelmäßig laute Partys feiert, verlangt niemand Mietminderung, aber hier wird gleich der Mund aufgerissen. Es weiss doch vermutlich niemand aus dem Haus, warum sie das macht: Aus Freude am Sex? Aus einer Not heraus? Gründe dafür gibt es genug. Zu welcher Heuchelei sind die Menschen doch fähig. Wie Viele dieser Hausbesucher haben denn schon selbst eine Prostituierte in ihrer Wohnung besucht? "Aber das ist ja etwas ganz Anderes, das ist ja nicht in dem Haus, in dem ich lebe. Und was geht mich schon ein fremdes Haus an"!!! Die Frau ist nie zum Nachteil für die Nachbarn auffällig geworden, also lasst sie in Ruhe leben und das zum Leben nötige Geld verdienen.

Bravo, bravo!! Das waren die richtigen Worte an richtiger Stelle. Leute, wo lebt ihr, im Vatikan? Okay, da könnte es Probleme geben.

@Discoopa

SUPER!Tolle Antwort!!!

@krauthexe

Du bist hier!!!.... Klasse, LG

Korrektur: Soll natürlich heissen `Wie viele dieser Hausbewohner haben denn schon....

@gri1su

Das ist sicher das ehrenwerte Haus von Udo Jürgens. ;-)

@engelhaar

passt gut, da gibts diese Reaktionen ja wohl auch zur Genüge. Wo sind die Österreicher, wo bleibt Eure Wortmeldung!!!!

@gri1su

Österreich spricht: Absolut deiner Meinung lieber gri1su!!! DH

Danke! Danke! Super Antwort! Diese verdrehte Moral ist kaum zu ertragen!

Kriegst den Orden fuer "saubere Meinung gegen schmutzige Gedanken" am grellrot Band, als Zeichen, dass Du bei der richtig Zunft.

Und wie verhält es sich, wenn man von ca. 20-4h extreme Lärmbelästigung hat und das eigene Baby deshalb nicht mehr durchschlafen kann (ich auch nur noch ca. 4 Std pro Nacht)?

Ohne hier irgendwelche moralischen oder wertenden Gesichtspunkte ins Spiel zu bringen: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine Mietminderung möglich ist. Es gab vor etwa einem halben Jahr eine Gerichtsentscheidung, bei der es Mietern von Geschäftsräumen gestattet wurde ihre Miete zu mindern, da sich im gleichen Haus die ARGE befand. Die Begründung des Gerichts zielte in Richtung des 'fragwürdigen' (weiß leider den genauen Ausdruck nicht mehr) Durchgangsverkehrs ab. Evtl. ließe sich das auf Deinen Fall übertragen. Falls ich das Urteil wiederfinde poste ich Dir noch das Az.!

Ich rate Dir beim Gewerbeamt oder bei dem Vermieter zu fragen ob eine Gewerbegenehmigung vorliegt. Sollte es keine geben ist das eine Straftat und Du kannst dagegen vorgehen. Ein Vermieter darf Wohnraum nicht als Gewerberaum vermieten, auch nicht an Prostituierte.Sollte der Vermieter nichts wissen von dem Gewerbe,muß er dagegen vorgehen. Wenn sich alle restlichen Mieter einig sind, hat der Vermieter so ein Gewerbe zu untersagen.Tut er nichts gegen ein störendes Vorkommen, könnt Ihr eine Mietminderung androhen.

Also...
Nein, ich beherrsche mich sage nichts, sage alles, fuer die, die lesen koennen.

@Bruno

Bruno, ich habs verstanden.

Ist zwar schon alles gesagt, aber als Zusatz: Würde sich der Bekannte auch beschweren, wenn die Dame statt einer Prostituierten eine Psychotherapeutin wäre, die in Ihrer Wohnung Ihre Klienten empfängt? Die kommen auch auf's Sofa.... ;-)

Prostituierte ist ein stinknormaler Beruf, genau wie Handarbeitslehrerein...

Es kommt drauf an, rein aus moralischen Gründen ist eine Mietminderung jedenfalls nicht möglich, es muss schon eine echte Störung -Lärmbelästigung, ausfallende Kunden, ständiges Klingeln in der Nachbarschaft, um nach der Dame zu fragen, Müll wie Kondome im Hausflur- vorliegen. Außerdem kann der Vermieter sofort kündigen, wenn eine nicht genehemigte gewerbliche Nutzung vorliegt, d.h. wenn der Mietvertrag oder die Hausordnung die gewerbliche Nutzung der Mietwohnung verbieten. Sollte der Lärm aus dem Nachbarhaus kommen, dann muss der Vermieter sich mit dem Vermieter dieser Wohnung arrangieren, um den Lärm beziehungsweise das Herumirren von „Kunden“ im Hausflur abzustellen. Für den Nachweis der dauerhaften Störung ist es wichtig, Protokoll -sog. Lärmprotokoll- zu führen,d.h das Notieren von Datum und Uhrzeit der Geräuschbelästigungen. Besser ist es, wenn auch ein unabhängiger Zeuge (vielleicht Freunde) dies bestätigen kann. Nachbarn, die so gestört werden, können, bis der Lärm abgestellt ist, 15 Prozent der Miete einbehalten.

Mietminderung: Wie vorgehen?

Hey,

wie sollte man vorgehen, wenn man eine Mietminderung erwirken möchte?

Soll ich einfach mal zum Anwalt gehen und mich beraten lassen? Kostet ein bloßes Beratungsgespräch beim Anwalt schon Geld?

Und lohnt sich das überhaupt? Mit wie viel Mietminderung kann man so rechnen?

Also ich habe mehr als genug Gründe. Der wichtigste ist Lärmbelästigung, aber es gibt noch eine ganze Reihe anderer Gründe. Dinge, mit denen ich nicht zufrieden bin und die in meinen Augen auch nicht normal sind, z. B. dass immer mal der Aufzug nicht funktioniert, der Aufzug generell monatelang nach meinem Einzug nicht funktioniert hat (kann man da rückwirkend noch was erwirken?), mein Transponder nicht an allen Eingängen des Hauses funktioniert, generell immer wieder Probleme mit dem Transponder da sind, zum Beispiel ist der Haupteingang aktuell praktisch für jeden frei zugänglich, Müll und rücksichtsloses sowie verschwenderisches Verhalten einiger Mitbewohner, Staubläuse und anderes kleines Ungeziefer im Haus, der Müll stapelt sich seit einigen Tagen vor den Mülltonnen, ich hatte schon drei Mal kein warmes Wasser (ist aber schon länger her), die Zwischentür auf meiner Etage geht nicht richtig zu und es fühlt sich offenbar auch niemand bemüht, das mal zu beheben, Lärmbelästigung von zwei Seiten, oft morgens und Nachts, sodass ich nicht einschlafen kann oder aufgeweckt werde usw. usf. Und ein wichtiger Punkt ist noch der Waschraum. Der Trockner hat bei mir nie richtig funktioniert und auch die Waschmaschine hat manchmal gespinnt. Einige Bewohner hatten mal eine Unterschriftensammlung ausgehängt, weil die Wäsche wohl modrig roch oder so, also es Probleme mit den Geräten im Waschraum gab. Jedenfalls nutze ich wegen dieser Gründe seit einigen Monaten den hauseigenen Waschraum nicht mehr (der auch in meinen Nebenkosten enthalten ist), sondern gehe in einen externen Waschsalon.

So, das sind so die Gründe, ich hoffe, ich bin nicht zu sehr ausgeschweift :D

Einige Dinge davon sind ja nicht mehr so ganz aktuell, deshalb wäre ein interessante Frage für mich noch, ob man da rückwirkend was machen kann.

Seit einigen Tagen hab ich auch Problem mit dem Strom bzw. mit meiner Sicherung. Die Hauptsicherung fliegt seit einigen Tagen immer wieder raus und ich hab keine Ahnung warum. Beim ersten Mal hatte ich beim Hausmeister-Notdienst angerufen, der mir dann gesagt hat, dass das angeblich an irgendeinem eingesteckten Gerät liegt. Das kann aber nicht sein, weil immer dann, wenn die Sicherung rausfliegt, kein Gerät am Netz ist, das nicht auch schon vor und seit Monaten drin ist/war. Und dieses Stromproblem hab ich jetzt erst seit ein paar Tagen. Also kann das meiner Meinung nach nichts mit meinen Geräten zu tun haben. Komischerweise ist es aber scheinbar nur in meinem Apartement, glaube ich jedenfalls.

Bitte meine Antwort lesen, da gehts weiter aufgrund Platzmangels hier. Danke!

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