Muss ich den drogenkonsumiereden Vater meines Kindes Besuchsrecht einräumen?

5 Antworten

Wir reden hier über ein sieben monate altes baby! Natürlich geht das so ohne weiteres nicht - der Vater pennt oder ist zeitverzögert, dass halte ich für sehr verantwortungslos. Sprich klasre Regeln ab mit Hilfe des Jugendamtes. Die Großeltern haben nun nicht ein klar definiertes Recht, aber es ist vielleicht vor dem hintergrund mit dem Vater wichti´g und richtig, das es einen kontakt zu Oma und oPA GIBT: oB EIN / mONATE ALTES kIND DA SCHON ÜBERNACHTEN MUSS WÜRDE ICH MAL IN fRAGE STELLEN:

Was sagt denn das Jugendamt dazu?

Hier muss man unterscheiden,

1.)was die Mutter für richtig hält, bzw.

2.) für das Kind richtig und gut ist, aber auch,

3.) was das Gesetz sagt.

Väter unehelicher Kinder haben verbriefte Rechte und das zu Recht. Kinder haben das Recht auf beide Eltern - soviel zur Theorie...

Ich denke aber eher, es geht hier mal wieder eher um die Uneinigkeiten der Eltern, die auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden. Die Krankheit wird zudem noch als Druckmittel verwendet.

Wenn euch beiden das Kind am Herzen liegt, dann setzt euch an einen Tisch und überlegt (als Eltern!), wie eine passable Lösung aussehen kann. Die Großeltern kann man durchaus mit einbeziehen, wenn es hilfreich ist.

Die medizinische Versorgung muss halt gewährleistet sein...

Grundsätzlich hat das Kind ein Recht auf beide Elternteile. Auch drogenabhängige Eltern können durchaus Verantwortung übernehmen und man kann nicht von vornherein sagen, dass der Kontakt schlecht wäre. Es kommt ganz darauf an, wie sich der kiffende Vater vor dem Kind unter Kontrolle hat. Wenn ernsthaft Gefahr für das Kind besteht, kann man per Familiengericht eine Lösung finden. Jedoch ist eine Einigung zwischen den beiden Eltern günstiger und besser für das Kind. Zum nachlesen empfehle ich BGB §§ 1626 ff. Dort ist auch verankert, dass der Umgang mit Dritten (also z. B. Großeltern), wenn die Aufrechterhaltung der Beziehung für die Entwicklung des Kindes förderlich ist. Sicherlich hat auch das Jugendamt ein offenes Ohr und tritt evtl. als Vermittler ein.

Wenn eine Gefahr für das Kind durch das Kiffen des Vaters bestehen kann, kannst du ein Besuchsrecht mit Aufsicht beantragen. Dafür müßtest du aber beweisen können, dass er es übermäßig macht und er dabei das Kind vernachlässigt. Mit den Großeltern ist das so eine Sache. Wenn das Jugendamt ihnen das Recht einräumt, must du es gestatten. Sprich am besten noch mal mit dem Jugendamt.

Und auch darüber, ob man/frau ein 7 Monate altes Kind "aus der Hand" und zur Übernachtung geben muß.

Großeltern haben auch ein Umgangsrecht mit Enkeln; wenn sie sich nix zu schulden kommen ließen. Allerdings würde ich mich bei einem so kleinen Kind dagegen wehren, daß es schon anderswo übernachtet. Was den Vater anbelangt: Kiffen halte ich schon für einen Grund (schon wegen der Rauchentwicklung in der Nähe des Kindes) dem Vater das Umgangsrecht zu beschneiden. Allerdings: wenn Du als Mutter auch rauchst, dann haste keine gute Argumentationsgrundlage mehr. Letztlich müssen die Juristen in GF ran ...

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