Muss ich beim Anwalt schon gleich bezahlen, auch wenn ich nur Fragen will, ob es sich lohnt vorzugehen?

5 Antworten

Ich habe vor Jahren mal die Beratung eine Anwaltes in Anspruch genommen, kosten nach Stundensatz und das sind inklusive Gebühren um die 50€m locker, du kannst ja tatsächlich versuchen deinen Fall hier mal zu schildern dann weist du vllt schon ob es sich lohnt noch einen Anwalt zusätzlich aufzusuchen

Ein Beratungsgespräch kostet natürlich auch - aber die Rechtsschutz übernimmt das - aber dafür würde ich sie nicht in Anspruch nehmen

Hallo littbarski, hatte vor 1 Jahr wegen einer verkehrsrechlichen Frage einen Anwalt konsultiert und zahlte satte 40,60 € (Beratungsgebühr+16% Umsatzsteuer) für eine Auskunft, berechnt nach §§ 13, 14 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (Streitwert 2500€). Vielleicht solltest du die Frage zuerst mal bei gf stellen oder versuche es über die Verbrauchezentrale.

Der Rechtsanwalt verdient u.a. mit Beratung sein Geld. Er hat dafür lange studiert, bezahlt sein Büro und seine Angestellten und nimmt sich für einen Termin Zeit für Dich und berät Dich in Deinem Interesse. Ist es nicht legitim, wenn er dafür ein Honorar erhält? Übrigens ist 40 EUR für eine Anwaltsberatung ein Superschnäppchen!

@dock69

Du hast völlig recht Kai! Aber beim 1.-Gespräch sollte es nicht so sein. Das ist auch meines wissens nach eigentlich kostenlos, muss aber vorher abgesprochen werden. Zu den geldwerten Leistungen im allgemeinen: Unsere Antworten bei GF sind doch auch entgeldlos und Du hilfst sicher auch Freunden und Verwandten ohne an Bezahlung zu denken. Aber auch beruflich hast Du sicher keine 0137-/0900er Nummer, wenn Du angerufen wirst. LG

Beratung ist die ureigenste Geschäftstätigkeit des Anwalts, und um die Frage, ob es Sinn macht, zu beantworten, muss man genau prüfen, und das kostet.

Zum 1. 7. 2006 hat der Gesetzgeber die gesetzlichen Gebühren für Beratung und Gutachten aufgehoben. Der Anwalt soll in diesen Fällen nach § 34 Abs. 1 S. 1 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) fortan auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken.

Andernfalls greift die Deckelung des § 34 RVG.

Verbraucherzentralen nehmen zwar nicht direkt Geld, dafür sind ihre Hotlines sog. Mehrwertdienstenummern, also wesentlich teurer als normale Anrufe.

Es gibt Anwälte die verlangen für ein Beratungsgespräch kein Geld. Andere hingegen doch.

Mein Anwalt sagt, wenn er eine Akte anlegen muss, so kostet das 500.--€.

Möchte ich nur eine Beratung, dann sagt er, mit 50.--€ als Spende für einen Verein XY ist die Sache erledigt.

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