Mit H Kennzeichen zur Arbeit oder in den Urlaub

8 Antworten

Ich denk schon, dass sich das machen lässt. Du solltest allerdings bedenken, dass solche Fahrzeuge eig nicht für den täglichen Straßenverkehr gedacht sind, erstens weil sie eben ziemlich alt sind und sollte mal was kaputt gehen, kann dir kaum einer helfen und zweitens verbrauchen die meistens auch net grad wenig Benzin oder Diesel...

Das H-Kennzeichen ist nicht entscheidend. Denn man kann jeden Oldtimer wie auch jeden anderen PKW versichern und dann eben zur Arbeit usw. fahren.

Aber bei speziellen vergünstigten Oldtimer-Tarifen ist dies nicht möglich. Wie schon erwähnt sind diese speziell für Liebhaber geschaffen die das den schönen Wagen eher in der Garage lassen und selten mal rausnehmen. Die Versicherungen versichern dann auch nicht jedes Fahrzeug nur weil der ein H-Kennzeichen hat, sondern es muss schon in überdurchschnittlich schönem Zustand sein. Es gibt auch kaum Anbieter die dann nur haftpflicht versichern, die allermeisten gibts nur mit Kasko (ggf. nach Wertgutachten).

Und dann gibt es eben Einschränkungen - es darf eben kein Alltagsfahrzeug (Fahrten zur Arbeit) sein, egal bei welchem Versicherer. Mann muss hier vielmehr bereits ein anderes Alltagsfahrzeug haben und beim Antrag mit nachweisen.

Ja darfst du. Allerdings haben viele Versicherungen Vorgaben, wieviele Kilometer du im Jahr damit fahren darfst. Musst halt kucken, dass du übers Jahr gesehen drunter bleibst.

Hallo,

in den verherigen Antworten wurde einiges durcheinander gebracht. Du mußt unterscheiden zwischen Versicherung und Zulassung. Also: Um ein H-Kennzeichen zu bekommen, braucht das Auto, das mindestens 30 Jahre alt sein muß, ein entsprechendes TÜV-Gutachten, das bestätigt, daß das Auto ein erhaltenswertes Stück automobilen Kulturgutes ist. Also: Keine verwanzte Gurke. Bekommt das Auto ein H-Kennzeichen, dann darf man damit immer und überall fahren, auch im Ausland, und unbegrenzte Kilometer. Das ist im Gegensatz dazu beim roten Oldtimer-Kennzeichen nicht der Fall, denn das ist nur für Fahrten zu Treffen oder zur Wartung, also nicht für den täglichen Gebrauch. Nun zur Versicherung: Da gibt es verschiedenste, vom ADAC bis zum HDI. Einfach mal googeln. Dabei ist es wichtig, auf die Tarif-Details zu achten. Manche Versicherer verlangen, daß ein weiteres Auto bei ihnen versichert ist, der Oldtimer also nur Zweitfahrzeug ist. Manche haben auch eine Kilometerbegrenzung. Es gibt aber natürlich auch offene Tarife für unbegrenzte Nutzung. Bei der Versicherung wird man durch das H-Kennzeichen nicht so wahnsinnig viel sparen. Sehr wohl aber bei der Steuer: Denn die kostet für Oldtimer mit H-Kennzeichen pauschal 192 Euro im Jahr, unabhängig vom Hubraum - wesentlich weniger, als der Kat-lose 123 Diesel sonst kosten würde!

Eine ausführliche und 100% korrekte Antwort. Von mir ein DH dafür!

Dieser Antwort ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen - restliche Antworten hätte man sich sparen können. -

Jede Versicherung. Allerdings muss das Fahrzeug in einem entsprechenden Zustand sein, dass es überhaupt vom TÜV ein H-Kennzeichen erhält. Hinzu kommt, das Spritverbrauch und Ersatzteile deutlich über den Kosten moderner Fahrzeuge liegen

Das kann man so nicht pauschal sagen. Viele Verschleißteile für gängige Oldtimer aus Großserien sind deutlich günstiger als Ersatzteile für moderne Fahrzeuge. Bremsbeläge für meinen 1959er Cadillac kosten weniger als die für einen Golf IV!

@WolferlG

Gut gesagt. Nahezu alle Teile anderer Autos kosten weniger als die vom Golf IV (Fahrender Ersatzteilverkauf)