Mieterhöhung zum 2 x hintereinander

5 Antworten

Seit Wirksamwerden der letzten Mieterhöhung bis zum Zugang des neuerlichen Mieterhöhungsverlangens muss mindestens ein Abstand von 12 Monaten liegen. Ist das nicht der Fall, ist das MEV unwirksam, die Mieterhöhung tritt nicht in Kraft. Auch wenn diese Frist eingehalten wird, aber der Hinweis im MEV fehlt,dass ihr zustimmen sollt, ist das MEV unwirksam. Ihr bräuchtet demzufolge nur schweigen.

wenn er schweigt, dann kann der Vermieter dagegen klagen oder der Mieter muß halt kündigen. Keine gute Idee!

@Mismid

Was du schreibst, ist schlichtweg falsch! Du musst lesen und verstehen, was ich genau schrieb: Wenn der Hinweis/die Aufforderung fehlt, dass der Mieter zustimmen soll, ist das MEV unwirksam. Einem unwirksamen MEV muss man nicht widersprechen. Schweigen ist deshalb angesagt. Wenn ich als Mieter den Vermieter auf sein Versäumnis hinwiese, schickt er sofort ein neues korrektes MEV, das liegt wohl eher nicht im Interesse des Mieter, oder? Klagt in diesem Fall der Unwirksamkeit der Vermieter, verliert er.

Mieten können innerhalb von 3 Jahren um max. 20% erhöht werden und dabei muß die neue Miete innerhalb des Mietspiegels liegen. Es darf jedes Jahr erhöhrt werden, solange die 20% innerhalb 3 Jahren nicht überschritten werden. Erhöht werden darf in jedem Fall und auch wenn der Mietspiegel amit überschritten wird, wenn wohnwertverbessernde Maßnahmen durchgeführt werden. Selbst wenn die letze normale Mieterhöhung noch keine 12 Monate her ist.

wenn wohnwertverbessernde Maßnahmen durchgeführt werden.

Damit meinst Du wohl Modernisierungsmaßnahmen.

Sollten keine Modernisierungsmaßnahmen vorliegen,sieht die Sache anders aus.

"Es darf jedes Jahr erhöhrt werden," , da irrst du aber gewaltig.

@albatros

nein: § 558 (1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden. Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 werden nicht berücksichtigt.

Der Gesetzgeber gestattet es den Wohnungseigentümern/Vermietern, die Wohnungsmiete binnen 3 Jahren um maximal 20 Prozent zu erhöhen, wovon die Immobilieneigentümer gehörig Gebrach machen... wenn man sich nicht hiergegen zu wehren versteht.

Sich ein wenig mit dem Mietrecht zu befassen in der Freizeit oder gar als Rentner, wo man praktisvh alle Zeit der Welt hat, zahlt sich hier aus. Die geschilderten wie auch alle sonstigen Mängel an der Mietwohnung bergen in sich nämlich gleich zwei Vorteile für den Mieter. Zum einen kann (und solte) er die Mieter die Mieter mindern; und zwar jeweils dem Mangel angemessen, wie man es über die google-Suchzeile svhnell herausfindet: einfach Mangel eingebnen und dazu das Wörtchen Mietminderung ... und schon hat man die Urteile hierzu gefunden, um angemessen zu mindern. Aber zudem hat der Mieter auch das Recht, den Schaden ggf. (wenn der Vermieter sich hier verwigern sollte) selbst abstellen zu lassen. Er sucht dazu eine Fachfirma auf; auch im Internet heutzutage möglich (PLZ eingeben, dazu Fachfirmenbezeichnung und ENTER), läßt sich von hier einen Kostevoranschlag schicken, fordert den Vermieter unter Beigabe dieses Kostenvoranschlags letzmalig (LETZE FRIST) zur Erledigung auf und geht dann zu seiner Hausbank mit Kostenvoranschlag und Mietvertrag, um ein kostenfreies "01"-er Konto zum eigenen Konto einzurichten. In dieses Konto werden die Handwerkerkosten gebucht; dieser Betrag zzgl. der für die Leihe bei der Bank anfallenden Zinsen ist nämlich ganz klar vom Vermieter zu zahlen. Er wird alsdann getilgt in Aufrechnung mit fortlaufenden Mietzahlungen (das heißt die gehen dann an die Bank, und zwar die Gesamtmieten).

Rechtsgrundlage ist hier:

§ 536 BGB >> Recht des Mieters auf Beibehaltung eines einwandfreien Zustands der Wohnung während der gesamten Mietdauer, zur Mietminderung bei Hinnahme von Mängeln sowie ggf. zur auch eigenständigen Beauftragung einer Möngelbeseitigung

Um eine Mietminderung geltend zu machen muß man den Vermieter davor eine Frist zur Mängelbeseitigung geben. Sonst kann man die Miete nicht kürzen

Wenn das der Mietspiegel hergibt und dir das zu teuer ist, dann hilft nur sich was billigers zu suchen.

Das ist Mietwucher. Ihr müßt Euch alle einig sein, und Euch wehren.

wieso kannst du das behauten ohne Preise zu kennen??

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