Miete im Haus der Eltern?

8 Antworten

Solange deine Eltern die an dich vermietete Wohnung nicht steuerlich geltend machen müssen sie natürlich euch keine Mindestmiete verlangen. Ihr braucht also auch gar keine Miete bezahlen, wenn deine Eltern keine wollen. Ansonsten müßten ja alle die bei ihren Eltern wohnen, auch Kleinkinder ihren Eltern Miete bezahlen ...

bezahlt ihr Miete, dann müssen deine eltern diese in der Einkommensteuererklärung als einnahmen aus Vermietung und Verpachtung ausweisen und können aber im gegenzug Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen gegenrechnen..

ein MUSS für die Miete gibt es nicht

Für tatsächlich gezahlte Miete besteht natürlich keine Verpflichtung, aber es wird in der Steuererklärung der Eltern ein Betrag eingesetzt der sich an den Mietspiegel anlehnt. Zu deutsch: die Eltern zahlen auf die zu erwartende Miete, eine dementsprechende Einkommensteuer

Ich weiß gar nicht ob meine Eltern überhaupt Miete wollen und wenn ist es klar das sie Versteuert wird. Und wenn wir gar keine Miete zahlen müssen? Bin alleinerziehend mit zwei Kindern. Meine Eltern wollen mich ins Haus ziehen lassen und umziehen.

@Tata2810

Wenn ihr keine Miete zahlen müßt, müssen deine Eltern trotzdem auf die Miete Steuern zahlen, die sie normalerweise dafür verlangen würden. Dieses wird anhand des Mietspiegels festgesetzt. Alles klar jetzt?

@Lola60

das ist doch Blödsinn! Eltern müssen keine Steuern auf Miete zahlen die sie nicht erhalten!!!! Und die Steuer wird auch nicht anhand des Mietspiegels festgesetzt! Wenn die Eltern die vermietete Wohnung nicht steuerlich geltend machen, haben sie ja keinerlei Vorteil und müssen daher auch keinerlei Steuern zahlen

wegen der Steuer darf das Kind nicht umsonst in der Wohnung wohnen. Die steuerlich angesetzte Miete richtet sich nach dem örtlichen Mietspiegel.

Ob die Eltern dann aber tatsächlich Miete verlangen ist eine andere Sache

das ist komplett falsch!

Die Kinder sollten möglichst 75 % der ortsüblichen Miete nachweislich auf ein Konto einzahlen.
(Was innerhalb der Familie dann bargeldmäßig hin- und herfließt, sieht man ja nicht.)
Weniger geht auch, hat aber Nachteile. Welche, kannst du hier lesen, da stehen alle Details zur Vertragsgestaltung: http://www.sencity.de/forum/func,view/id,92/catid,2/

Es gibt Ortsübliche Vergleichsmieten (Mietspiegel). Wenn die Miete sich an diesem orientiert, dann wird auch kein Finanzamt misstrauisch. Weicht die Miete stark ab (zu Gunsten einer Steuerersparnis, z.B. des Vermieters), dann kann es zu unliebsamen Nachfragen durch das Finanzamt kommen. Eine Mindestmiete muss es aber nicht geben. Die Abweichung selbst kann aber in beide Richtungen bedenklich sein (aus Sicht des Finanzamtes)!

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