Lack zerkratzt und Nachbars Katze im Verdacht- was tun?

4 Antworten

Wir haben genau das gleiche Problem!Tatzen und Kratzer auf der Motorhaube und die Kratzer genau da wo die Katzen runter gehen und dabei schön über die Haube rutschen!Wir haben uns jetzt auch einen Bewegungsmelder angebaut,der blitzt oder ein für uns lautloses Geräusch. Von sich gibt,welches allerdings den Kindern in den Ohren fiept;-(Ich hoffe dass wir das Problem ohne Streit lösen können,aber nerven tut es schon gewaltig,da wir uns bald ein neues Auto kaufen wollen und dann wird echt ärgerlich!

Also von wegen Katzen machen keine Kratzer in den Lack, den muss ich leider enttäuschen. Ich habe ein nagelneues Auto -Sportback- und die dappigen Viecher sind in den letzten 2Wochen öfters über die Heckklappe aufs Auto gesprungen. Der Spoiler oben ist da total verkratzt, sie müssen sich ja irgendwie festhalten und das geht nun mal nicht ohne Krallen, und auch wenn sie über die Frontklappe gerutscht sind, sind Kratzer vorhanden. Bei mir hängt jetzt ein Ultraschallsender mit Bewegungsmelder. Scheint zu funktionieren. Ansonsten wer weiss?

Wenn es nur ein Verdacht ist und Du keine Beweise, keinen Zeugen hast, kannst Du gar nichts tun. Bitte Deinen Nachbarn, darauf zu achten, dass seine Katze nicht ständig auf Dein Auto geht.

Und wie sollte er das machen, bitte? Sich ständig danebenstellen? Please, get real.

Wer schon einmal eine Katzenkralle an der Haut gespürt hat, weiß – das kann richtig weh tun. Autolack ist aber um einiges stabiler als unsere Haut. Wenn die Nachbarskatze sich also ein warmes Plätzchen auf der Kühlerhaube sucht, dann sorgt das vielleicht für "Tapsen" aber kaum für Kratzer. Gutachter haben dies in gezielten Versuchen nachvollziehen können. Die Katze zieht beim Spaziergang über die Karosse meist die Krallen ein, um besseren Halt zu finden.

Zu Lackschäden kommt es vor allem durch Schmutzpartiklel, die an den Pfoten der Vierbeiner haften. Sandkörner, die so mit über die Lackschicht geschoben werden.

Neue Lacktechnologien mit keramischen Nanobestandteilen sollen Autos im Aussehen noch brillanter und noch unempfindlicher gegen Kratzer machen. Die Autolackier-Werkstätten bewerten diese Neuerung jedoch zurückhaltend. Kratzer kann es auf jedem Lack geben – und je nach Tiefe kann poliert, oder muss nachlackiert werden.

Aber nicht jede Katzenspur ist ein Kratzer. So kennen KFZ-Gutachter auch den Horn-Auftrag. Denn mehr als der Lack, leiden die Krallen der Katzen. Beim Katzengang reibt sich eine dünne Hornschicht auf der Lackschicht ab. Der Laie meint einen Kratzer zu sehen in Wirklichkeit lässt sich aber dieser "Hornauftrag" rückstandslos wegpolieren.

Hin und wieder beschäftigen die Katzentatzen auf dem Autolack auch die Gerichte. Wer den Verursacher (also in diesem Fall den Katzenbesitzer) ausfindig machen kann und tatsächlich nachweisen kann, dass die Schäden nur und allein durch diese Katze aufgetreten sind, kann auf Schadenersatz hoffen. Meist urteilen Gerichte aber zugunsten der Katzenbesitzer.

Daumen hoch für diese fundierte Antwort!

Ja, vielen Dank!

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