Kostgeld zuhause abgeben, wie viel?

3 Antworten

ich würde sagen, wenn deine mum schon rund 450 euro für dich kriegt (unterhalt plus kindergeld) brauchst du garnichts abzugeben. allerdings solltest du sie halt im haushalt unterstützen. du kannst auch mal für beide einkaufen oder so, wenn du das möchtest.

Moin, moin,

zuerst mal stolpere ich über den Satz: : "Sie geht auch arbeiten und verdient normales Geld. Bekommt, weil ich noch unter 18 bin, Kindergeld und Unterhalt von meinem Vater. (Unterhalt ca. 300€ ). "

Daraus kann ich nicht erkennen, wieviel sie verdient. (geht mich persönlich auch absolut nichts an). 300 Euro vom Vater sind o.k. das bedeutet aber, dass ihr Anteil (so sieht es nunmal das Gericht) genauso hoch ist, aber durch Zuwendungen (Wohnen, Essen, Strom...) aufgebracht wird.

Zweitens fällt mir auf, dass Du Zigaretten für 60 eur. im Monat und Fitnessstudio als scheinbar "notwendige Ausgabe" abrechnest und damit auf 125,- eur. für Dein Vergnügen kommst.

Sorry, aber Zigaretten und Fitnesstudio gehören absolut nicht zu den unvermeidlichen Ausgaben. Das ist schon Dein Privatvergnügen und damit erhöht sich die Summe von 125,- eur auf 245,- eur., was schon wieder ganz anders aussieht. Du kannst locker ohne Ziggis und Fitnesstudio überleben wobei die 60,- fürs Fitnesstudio nicht billig sind. Es gibt Ketten mit guten Studios für 20,- bis 25,- pro Monat.

Wo ist denn jetzt Dein Problem, Deiner Mutter einen kleinen Teil Deines Nettos zu geben? Denkst Du allen Ernstes, Du hast ein Geburtsrecht darauf, Dein verdientes Geld für Dich zu behalten (zum "Vergnügen") und alle anderen "notwendigen Kosten" von anderen bezahlen zu lassen? Wie naiv kann man denn sein? Überleg Dir einfach mal, was du zahlen müsstest, wenn Deine Mutter gar nicht da wäre und Du für alles selbst verantwortlich wärest? Irgendjemand ist immer für Kosten durch Strom, Essen, Miete, Versicherungen etc. verantwortlich.

Nebenbei:

meinst Du, Essen, Wäsche, machen sich von selbst? Keiner muss seine Zeit einsetzen um Einkaufen zu gehen? Kostgeld ist auch eine Anerkennung der Arbeit des Anderen. Oder schenkst Du später anderen Deine Zeit? Und komm jetzt nicht "es ist aber meine Mama und ich bin das Kind" Das ist eine nette Sozialromantik, die immer als Totschlagargument gelten kann. Was soll denn der Andere darauf antworten? Bitte nur Fakten und kein schlechtes Gewissen machen. Vor dem Familiengericht werden die Beträge nämlich auch so berechnet.

Am besten lässt sich das im Gespeäch mit deiner Mutter klären. Da du ja auch kein Taschengeld mehr bekommst gibt es bestimmt eine zufriedenstellende Lösung.

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