Kirchliche Trauung - Pflicht!

17 Antworten

Hallo die Darsetllung ist nicht ganz Richtig, denn sowohl die evangelische Kirche und die katholische Kirche haben den AVR ( Arbeitsvertragsrichtlinie ) in Anwendung zu ziehen. Dort steht sohgar das wenn zwei verheiratete Menschen, beide in einer kirchlichen Einrichtung arbeitend sind, dann wir einem von beidem sogar der Ortzuschlag gstrichen. Nach den Gleichbehandlungsgesetz und dem Grundgesetz darf kein Mensch zu einer Heirat gewungen werden, oder deshald schlechte gestellt werden. Egal ob nun verheiratet( standesamtlich / kirchlich ) oder in Lebensgemeinschaft

Gezwungen wird ja auch niemand! Nur "nahegelegt"!!!!

Es scheint Standard bei Einrichtungen der katholischen Kirche zu sein, eine kirchliche (katholische) Hochzeit zu verlangen. Und Deine Kollegin wird - gerade wenn sie im sozialen Sektor arbeitet - nicht eine massige Auswahl an Arbeitsangeboten haben. Aber immerhin bitten sie sie darum, dieses 'Manko' nachzuholen, anstatt einfach einen anderen einzustellen. Ich habe auch schon von Sozialarbeitern gehört, die deswegen abgelehnt wurden. Das ist halt so mit Monopolstellungen.

Ich würde es darauf ankommen lassen. Ich glaube nicht, dass die mit einer Kündigung durchkämen. Und wenn doch - kommt wenigstens das Arbeitsamt dann weiter für sie auf.

LG

Wieselchen

Doch, das wäre durchaus vorstellbar. Die Kirchen bzw. kirchlichen Organisationen haben eine gewisse Sonderstellung als Arbeitgeber im deutschen Arbeitsrecht.

@bitmap

und genau das finde ich beängstigend!!! die kirche sollte eigentlich "diener gottes" sein, aber meistens halten sie sich eher für "gott auf erden"...

@Cassiopeia78

Man muss ja nicht bei der Kirche tätig sein. Zählt nun mal zu den Tendenzbetrieben (<- kannst ja mal nach dem Ausdruck googlen).

Mit einer Kündigung kämen die gaaaanz sicher durch!

@zwergenmama

OK, aber es wäre beim AA kein Grund zu einer Sperre. Eingriff in das Persönlichkeitsrecht.

LG

Wieselchen

Ich behaupte, dass so ein Blödsinn überhaupt nicht durchzusetzen ist und jedes Arbeitsgericht für den Arbeitnehmer entscheiden wird, ja sogar müsste. Niemand kann mich verpflichten zu heiraten. Das ist ein eklatanter Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte. Dass es arbeitssrechtlich verlangt wird, Mitglied der Kirche zu sein bzw. innerhalb von neun Monaten (wieder) einzutreten, ist tatsächlich geübte Praxis. Es ist auch möglich, einer anderen Konfession anzugehören. - Was nehmen sich nur manche Leute raus?!

Das finde ich heutzutage auch nicht mehr angemessen, aber wenn ich mich in einer kirchlichen Einrichtung bewerbe, muss ich mit deren Zielen und Werten identifizieren.

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