kindergeld wird nicht weitergeleitet

5 Antworten

Es geht ja nicht um Betrug wenn einem Fürsorgeberechtigten hälftig Geld vorenthalten wird. Um es mal auf den nichtjuristischen Punkt zu bringen. Denn das Kindergeld gehört weder dem Vater noch der Mutter sondern dem Kind im laienhaften Verständnis. Es wird den Eltern ausgezahlt damit diese damit die Bedürfnisse des Kindes befriedigen können. Wird es als Machtmittel missbraucht hat Das Nichts mit Betrug zu tun. Gib doch einfach mal in die Suchmaske des Browsers ein

stpo betrug

Hier geht es aber erst mal um das Kindeswohl. Das ist eine andere Baustelle. Auch wenn es sich nach Betrug ansieht. Betrug ist immer nur eine materielle Geschichte, Kindeswohl geht darüber hinaus.

Du schreibst selbst, Du bist kein Anwalt. Du bist aber darüber hinaus auch nicht beteiligt, so wirklich unterstützenswert die Tatsache ist dass Du Deiner Freundin zur Seite stehen willst. Wenn Du Deine Freundin unterstützen willst dann sorge dafür dass die Zeugen seine Aussagen protokollieren mit Datum, bestenfalls Wortlaut, bereit sind vor Gericht auszusagen. Das Gericht wird ihm dann sehr deutlich erklären dass er seine Minderwertigkeitskomplexe nicht auf dem Rücken seines Kindes auszutragen hat, im Gegenteil den Nachweis erbringen muss sich zügig um Arbeit zu bemühen um seinen Unterhaltspflichten gegenüber seinem Kind nachkommen zu können.

Noch für die Experten hier angemerkt: Das war jetzt für einen absoluten Laien, nicht für Menschen die sich im Recht auskennen.

ob da ueberhaupt was weitergeleitet werden muss, haengt von den Umstaenden ab, die in der Frage leider nicht genau ausgefuehrt sind.

Wo lebt das Kind, wie teilen sie sich die Betreuung? Betreuen beide das Kind zur Haelfte und zwar ganz genau (2 Wochen beim Vater, 2 Wochen bei der Mutter), dann steht beiden das Kindergeld zur Haelfte zu und er muss es weiterleiten. Dann sollte doch die Mutter einfach hingehen und selbst das Kindergeld fuer sich beantragen und dann dem Vater die Haelfte abgeben.

Ist es hingegen so, dass das Kind z.B. 2/3 beim Vater wohnt und nur 1/3 oder weniger bei der Mutter, dann ist die Mutter zur Zahlung des vollen Unterhalts fuer das Kind verpflichtet und kann dann einfach das halbe Kindgeld vom Unterhalt abziehen, so wird das ueblicherweise gemacht. Zahlt die Mutter hingegen keinen Unterhalt und das Kind wohnt mehr beim Vater, dann steht dem Vater das volle Kindergeld zu und da ist gar nichts mit Betrug und Anzeige, denn dann behaelt er es zu Recht.

Von daher muss man vorsichtig sein, wenn man jemanden einen Betrueger nennt.

Also wenn sie das Kind haelftig betreuen, dann kann sie sich das Kindergeld selbst auszahlen lassen und einfach einen Antrag stellen oder sie nimmt sich einen Anwalt, der sich drum kuemmert oder sie fragt mal beim Jugendamt nach.

Wenn kein Unterhalt gezahlt wird, dann steht ihm das Kindergeld zu und alles ist okay. Das Jobcenter rechnet ihm dann auch das volle Kindergeld an und er bekommt weniger Alg2 deswegen. Bzw. wenn die Mutter Unterhalt zahlt, dann kann sie es ja einfach abziehen vom Unterhalt und das Problem ist geloest.

Halbwahrheiten sind hier nicht maßgebend. die antwort hättest du dir schenken können.

Wenn das Kind beim Vater lebt ist die Mutter unterhaltspflichtig dem Kind gegenüber,wenn sie nicht verheiratet waren und da steht dem Vater auch das Kindergeld zu !

Da deine Freundin wie gesagt unterhaltspflichtig ist und Unterhalt ans Kind zahlen müsste,kann sie das hälftige Kindergeld von dem Unterhaltsanspruch laut Düsseldorfer Tabelle abziehen,da wird kein Kindergeld zur Hälfte überwiesen.

Zahlt sie nicht den Mindestunterhalt laut Düsseldorfer Tabelle,gibt es auch nichts abzuziehen.

oh mal wieder ein merkel-fan, nicht auf die frage antworten, nur das runter spulen, was mann kennt... mal wieder thema verfehlt, setzen sechs

@armabergesund

Normalerweise würde ich auf so einen Kommentar keine vernünftige Antwort bzw.Kommentar abgeben,aber hier auch noch einmal für Spätzünder !

Wenn der Kindsvater das Kindergeld von der Familienkasse bekommt,dann sollte im Regelfall auch das Kind beim Vater leben und da steht diesem das Kindergeld zu 100 % zu,da wird nichts vom Kindergeld halbiert,der Vater muss also hier keinesfalls das hälftige Kindergeld an die Kindsmutter auszahlen oder überweisen.

Dieses hälftige Kindergeld kann dann die Kindsmutter vom Unterhaltsanspruch des Kindes abziehen,den es laut Düsseldorfer Tabelle hat und wenn die Mutter aber keinen Unterhalt zahlt,gibt es auch nichts geltend zu machen bzw.abzuziehen.

Sollte das Kind allerdings bei deiner Freundin leben und der Kindsvater damals den Antrag auf Kindergeld gestellt haben und dieses darum jetzt noch bekommen,dann steht das Kindergeld zu 100 % der Freundin zu.

Dann wäre der Kindsvater unterhaltspflichtig und könnte dann bei Zahlung des Unterhalts laut Düsseldorfer Tabelle das hälftige Kindergeld vom Tabellenwert abziehen.

Sie müsste dann bei der Familienkasse der Agentur für Arbeit einen neuen Antrag auf Kindergeld stellen und muss nachweisen dass das Kind bei euch gemeldet ist un dann würde sie das Kindergeld bekommen.

War das jetzt auch für dich verständlich ????

@isomatte

da hat isomatte absolut auf die Frage geantwortet und ihre Antwort ist korrekt. Wenn man aber eine Antwort einfach nicht hoeren will, dann soll man nicht fragen. So gesehen ist dann eher die Frage vom Thema verfehlt und nicht die Antwort, die ist korrekt.

Klar spult man nur das runter, was man kennt, es geht schliesslich um die Gesetzeslage und die ist nun mal so, wie sie ist, da kann man leider nicht was anderes antworten, nur weil der Fragesteller es nun mal gerne hoeren will.

Sowas ist traurig ich kenne die Situation. 3 Kinder das eine jetzt Vollzeit bei der Mutter die anderen beiden übers Wochenende so wie die ganzen Ferien. Die Mutter erhält von dem ganzen Geld NICHTS! Naja ich finde es einfach nur traurig. Ich entfinde es nicht direkt als betrug einfach nur hinterlistig. Vor allem braucht der Vater das Geld nur für sein blödes Bier und seine neuen Frau. Für die Kinder gibt es nichts. Ein wunder kriegen sie am Abend(!!) etwas zu essen.

Das Ganze dem Jugendamt mitteilen. Bekommt die Mutter kein Geld "ist das Kindeswohl gefährdet"

Was möchtest Du wissen?