Kellerfenster vergrößern - was beachten?

3 Antworten

den Vorbereich so belegen bzw überdachen dass dirch Regen das Fenster nicht ständigem Spritzwasser unterliegt

Die Frage ist von vor 10 Jahren. Ob das Haus wohl noch steht?

@Machtnix53

na dann war meine Antwort gerade noch rechtzeitig ;-)

Lasst den Sturz so, wie er ist, dann ist es problemloser. Der Sturz fängt die darüber liegende Decke ab und ist stärker armiert. Unbedingt auf Grundwasserstände achten, und ordentlichen Abfluss des Oberflächenwassers, damit ihr den Keller nicht überschwemmt.

Naja, ich würde einen Statiker hinzuziehen, dann wird schon nichts schief gehen - ein guter Fensterbauer tut es vielleicht auch.

Da du die Fenster offensichtlich nach unten verlängern willst um mehr Licht einzulassen, wirst du das Erdreich davor entfernen und das Gelände hier etwas "aufweiten" und somit entfällt der Erddruck an dieser Stelle - statisch also kein Problem.

Worauf du eher achten musst, ist daß du die Kellerwand an der ausgebrochenen Stelle wieder gut abdichtest, sonst gibt es durchfeuchtete Kellerwände um das Fenster herum.

Haus sinkt einseitig stark ab - Möglichkeiten dies zu stoppen

Hallo zusammen,

zur Zeit steht die Überlegung an ein Grundstück inkl. Haus zu kaufen (Mauerwerksbau mit massiver Kellderdecke, ca. 1950). Das Objekt wurde nun besichtigt und anfallenden Sanierungskosten etc. zusammengestellt. Jedoch ergibt sich hier noch eine Lücke und zwar auf die Sanierung des Kellers/Fundaments.

Das Haus setzt sich auf der Südseite stark ab. An dieser Südseite wurden nachträglich eine 15 qm große Terrasse (gemauerte Sockelwände, Stahlbetondecke, nicht unterkellert) angebaut, des weiteren befindet sich dort der Außenzugang zum Keller. Auf der Westseite wurde eine Garage (Mauerwerksbau, Stahlbetondecke, nicht unterkellert) angebaut, ca. 1 m der Garage ist an der Westseite des Hauses, der Rest steht im Garten über. An der Westseite befindet sich nun im EG in dem Raum auf Höhe des Garagenanbaus ein vertikaler Setzriss ca. 0,5 cm - 1 cm, welcher auch ca. 3-4 cm tief in das Mauerwerk (Hohlblock) geht. Im Keller darunter ist ebenfalls eine Rissbildung zu erkennen, welche aber nicht durchgehend zu dem im EG verläuft. Des Weiteren sind ähnliche Rissbildungen in diesem Kellerraum an der Südseite zu erkennen, welche horizontal am Kellerfenster (davor ist auch die Außentreppe zum Keller) und am Anschluss der Decke verlaufen. Weitere Rissbildungen in anderen Räumen waren nicht zu erkennen. Die Terrasse sowie die Garage haben sich ebenfalls gesetzt. Der Boden besteht ab Oberkante Garten laut Bodengutachten des Nachbarhaus (ca. 13 Meter entfernt) aus 3 m Schluff, 1 m Torf, 1 m weichem Schlick und ca. 3 m Mittel- bis Grobsand (feinkiesig-mittelkiesig).

Meine Frage wäre nun, welche Möglichkeiten sich bieten, diese Setzung zu stoppen, da ja kein gewachsenes Kiesbett besteht auf dessen man aufbauen könnte. Wir würden im ersten Schritt natürlich Terrasse und Garage zurückbauen und dort auch nicht wieder errichten. Das der Boden 13 m weiter entfernt natürlich völlig andere Beschaffenheit haben kann ist auch bewusst. Sobald die Garage entfernt wurde wollten wir sowieso noch ein Gutachten machen lassen.

Gibt es neben der Unterfangung durch Injektion, Düsenstrahlverfahren und Verpressung noch weitere Möglichkeiten? Auf den betroffenen Kellerraum selbst könnten wir auch verzichten, da der Keller sonst groß genug ist. Könnten wir diesen dann auch z.B. mit Schaumbeton etc. zuschütten um das ganze tragfähiger zu machen oder eine neue versetzte Wand vor der eigentlichen Außenwand inkl. Fundament errichten?

Ich bitte nur auf die gestellte Frage einzugehen und Ratschläge bzgl. Abriss, abraten vom Hauskauf etc. sind hier nicht gefragt!!! Diese Frage wird gestellt um den Kauf überhaupt in Betracht zu ziehen.

Vielen Dank im Voraus

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?