Katze verkauft, neuer Besitzer will sie nicht behalten und setzt Sie beim Nachbar vor die Tür

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die leute haben die katze ausgesetzt. das kann man anzeigen. die katze würd ich um himmels willen nciht dahin zurückbringen, gott weiß wo die dann landet!

wenn sie partout nicht bleiben kann sollte sie ins tierheim. ob du das geld zurückzahlen musst.. ka. kommt vermute ich drauf an ob das ein kaufpreis oder eine schutzgebühr war und darauf ob dioe katze rechtlich als "ausgesetzt und zurück nach hause gefunden" oder als "zurückgegeben" zählt

hunde und katzen sind so ne sache. wenn die einander nicht kennen kommts schonmal vor dass katzen hunde angreifen. umgekehrt auch. sind 2 tierarten die sich oft erst aneinander gewöhnen müssen

kommt vermute ich drauf an ob das ein kaufpreis oder eine schutzgebühr war

"Schutzgebühren" gibt es rechtlich gesehen nicht sondern nur den Kaufpreis.

"Schutzvertrag" und "Schutzgebühr" sind lediglich nette Umschreibungen für einen Kaufvertrag und den Kaufpreis, die von einigen Tierschutzvereinen benutzt werden.

Hier wurde eine Katze gegen einen Kaufpreis verkauft.

October

Bring die Katze doch ins Tierheim. Die Polizei ist ja informiert. Das Geld würde ich behalten.

Ich würde das dem Veterinäramt melden, es ist eine Straftat, ein Tier auszusetzen. Du musst das Geld auch nicht zurückzahlen, wobei ich es nicht gut finde, dass Du es so geregelt hast. Vereinbare in Zukunft einen Schutzvertrag inkl. Schutzgebühr. Vorlagen findest Du online. In einem Schutzvertrag werden nämlich auch die Haltungsbedingungen geklärt und es drohen Vertragsstrafen, wenn die neuen Besitzer_Innen das Tier nicht artgerecht versorgen oder einfach weggeben. Das ist neben dem Tierschutzgesetz eine zusätzliche Versicherung. Ich würde das Tier nicht ins Tierheim bringen, erstens musst Du dann die Aufnahmegebühr zahlen und zweitens haben Katzen im Tierheim eigentlich keine rosige Aussicht. Versuche sie selbst zu vermitteln zb. bei Deine Tierwelt.de. Katzennothilfen veröffentlichen auch solche Anzeigen und kennen eventuell Pflegestellen. LG Devi

Hi,

auch in einem "Schutzvertrag" kann man keine rechtlich verbindlichen Haltungsbedingungen vereinbaren.

Zum einen gibt es rechtlich gesehen keine "Schutzverträge". Es gibt entweder Kaufverträge oder Pflegestellenverträge.

Ansonsten hat sich jeder Tierhalter an das Tierschutzgesetz halten, du könntest also z.B. keinen Käufer vertraglich dazu verplichten ein Tier so zu halten, dass es gegen das Tierschutzgesetz verstößt.

Was in jedem Kaufvertrag drin seinn sollte ist eine Vorverkaufsklausel, bei der die 3-fache Kaufsumme als Vertragsstrafe fällig wird, wenn das Tier beim Verkauf nicht als erstes dem Vorbesitzer angeboten wird. Der kann dann ablehnen oder das Tier zum vorher vertraglich vereinbarten Preis wieder zurückkaufen.

October

Also wie das rechtlich aussieht, kann ich Dir leider nicht sagen. Ich kann Dir nur sagen, was ich persönlich für das Beste halte.

Bring die Katze ins Tierheim und schildere denen den Vorfall. Sag denen, dass Du Dich weiterhin bemühen wirst, ein Heim für das Tier zu finden, dass sie aber nicht bei Dir bleiben kann, da es sonst Mord und Totschlag gibt. Das Geld, dass die "Käufer" Dir gezahlt haben, würde ich dem Tierheim übergeben, als finanzielle Unterstützung. Und den Käufern sagst Du dann, dass sie sich mit dem Tierheim auseinander setzen sollen, da diese jetzt Besitzer des Tieres und somit auch des Geldes (oder des Geldwertes) sind.

Alles Gute für Dich und beide Tiere!

Bringe sie zum Tierheim. Und zahle zurück, Katzen (normale) sind immer gratis zu haben.

eine schutzgebühr ist eig durchaus üblich

katzen aus dem Tierheim sind auch nicht kostenlos

@Gruenkohl2012

aber private schon . Sie hat nicht gesagt sie hat die Impfung zahlen lassen sondern die Katze verkauft.

Katzen sollten niemals gratis zu haben sein. Wenn die "nix wert" sind, passiert genau das, sie werden augesetz, weitergereicht etc. Ohne Schutzgebühr würde ich niemals ein Tier weggeben. Ausgenommen an Freunde, die ich schon lange persönlich gut kenne und wo ein echtes Vertrauensverhältnis herrscht. An Fremde nur mit Schutzgebühr.

@bigsur

Deutlich wichtiger als die Schutzgebühr ist der Schutzvertrag, da er die Versorgung der Tiere absichert. Außerdem handelte es sich hier nicht um ne Schutzgebühr, sondern einen Verkaufspreis. Und wie wir gesehen haben, hat es dem Tier gar nicht geholfen.

keine katze ist kostenlos!

@marliees

In Ö schon, Du bekommst 10 gratis am Tag wenn Du willst. Bei Euch nicht????

@brido

Das liegt vermutlich daran, dass es in Österreich vorbildlicherweise eine Kastrationspflicht für Freigänger gibt.

Wer also Katzenkinder abzugeben hat, hat in der Regel gegen das Tierschutzgesetz verstossen und ist deshalb einfach nur froh, wenn er seinen Nachwuchs los wird..... der Umstand, dass man in Österreich die Katzen gratis bekommt, ist also nichts, was man positiv vermerken könnte.

@cuckoo

Öhm,

eine Kastratiospflicht für Freigänger hindert aber niemanden daran, mit einer nur im Haus lebenden Katze einen oder mehrere Würfe zu haben!

Insofern kann man in Östereich auch weiterhin so viel Katzennachwuchs haben wie man will, ohne dass es illegal wäre.

October

@brido

Sicher, bei uns leider auch. Man braucht ja nur hier zu lesen, wieviele Leute plötzlich trächtige Katzen haben. Glaube kaum, dass diese Unmengen von jungen Katzen später nicht einfach verschenkt oder sogar ausgesetzt werden.

@October2011

Da hast du natürlich völlig Recht!

Ich denke nur dass es bei diesen Katzen, von denen man "10 gratis am Tag bekommen kann", sicher eher aus Haushalten stammen, wo die Katzen so nebenher laufen und eben meist auch Freigänger sind (zum Beispiel Bauernhöfe).

Der Wohnungskatzen-Nachwuchs ist von der Kastra-Pflicht natürlich nicht berührt, aber meist werden einem die Kitten da auch nicht "nachgeschmissen".

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