Kann mich das Jobcenter zwingen einen Job anzunehmen?

5 Antworten

Das Jobcenter ist erst ab Hartz4 Bezug für dich zuständig. Man kann natürlich zu nichts gezwungen werden du bist und bleibst ein freier Mensch, dann verzichtest du eben auf Hartz4. Das Amt, wenn du in deinem Beruf arbeiten kannst, dir sonst nichts fehlt und es viele Stellenangebote gibt in dem Bereich, wird das Amt versuchen dich schnell unterzubringen. Wenn es eine Maßnahme ist. Dann bist du aber erst einmal raus aus der Statistik

Bemühst du dich nicht ausreichend darum wieder eine Arbeitsstelle zu finden, können dir Leistungen gekürzt werden - das hat aber nichts mit "in Hartz IV rutschen" zu tun, du bleibst ALG I-berechtigt, bekommst eben nur Sperrzeiten auferlegt.

Arbeitslosengeld II (Hartz IV) bekommst du im Anschluss daran, ein Jahr nach ALG I-Bezug.

In Hartz4 rutscht du eh nach einer bestimmten Zeit. Das kannst du nicht verhindern.

Und wenn du nicht ausreichend bemüht bist eine neue Stelle zu finden wirst du auch eine Sperre bekommen. Das kann soweit gehen das du mal drei Monate kein Geld bekommst.

Beim Jobcenter unterschreibst du eine Wiedereingliederungsvereinbarung. Da verpflichtest du dich im Monat x Bewerbungen zu schreiben und aktiv einen Job zu suchen.

Kommst du deiner Pflicht nicht nach, wird irgendwann die Leistung sanktioniert (gekürzt oder gesperrt)

Also den Wisch am besten nicht unterschreiben. Aber Vorsicht, auch das kann vermutlich Sanktionen mit sich ziehen....

@NutzerDk

Sowas darf nicht sanktioniert werden, es wird dann aber als verbindlicher Verwaltungsakt hinterlegt. Doch auf den kann man Widerspruch einlegen. Ich hatte bisher alles unterschrieben und noch nie Probleme, da wir alles immer gemeinsam ausarbeiten. Habe mittlerweile auch keine Bewerbungsauflagen mehr. Er bezahlt mir eine wichtige Maßnahme und wenn erforderlich noch eine Qualifikation für meine Wunschausbildung.

Gehört Jobcenter, Alg... nicht zum Genre Horror? xD

Es gibt Sanktionen, also Streichungen der Einkommensverhältnisse zu einem gewissen Prozentsatz und das sogar in nachträglich mehreren Schritten. Ob daraufhin eine komplette Streichung des Bezuges bestehen kann, weiss ich nicht. Es soll auf jeden Fall zu mehr Eigeninitiative "motiviert" werden, indem die Angst vor dem Verlust der finanziellen Unterstützung vergrössert wird.

Wie hier einige schreiben, soll es zu Sperrungen kommen können. Der Bezug von ALG würde dann für 3 Monate nicht bestehen.

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