Kann man auf Autobahnen mit elektronischer Geschwindigkeitsbegrenzung geblitzt werden?

11 Antworten

Manchmal sind Blitzer in die Schilderbrücken eingebaut (z.B. München), werden allerdings nicht immer dafür genutzt. Auch seitlich aufgestellte, ortsfeste Blitzer können vorhanden sein. Stehen sie im Bereich eines elektronischen Verkehrsleitsystems, so sind sie mit diesem gekoppelt und blitzen auf die angezeigte Geschwindigkeit. Wenn diese gerade erst verringert wurde, blitzen sie aber erst mal 2 oder 3 Minuten gar nicht.

Auch mobile Blitzer sind nicht auszuschließen, aber da weiß ich nicht genau, ob die immer in Echtzeit an die Anzeige angepasst werden oder einfach auf die höchste üblicherweise angezeigte Geschwindigkeit eingestellt sind.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Eine ganz bekannte Anlage ist auf der A3 am Elzer Berg installiert. Hier wird rund um die Uhr geblitzt.

Was die Brücken auf Autobahnen mit variabler Geschwindigkeitsbegrenzung angeht, habe ich selbst schon gesehen, dass Raser von einer Zivilstreife gestoppt wurden.

Prinzipiell geht das schon. Diese Anzeigen werden zentral gesteuert. Zentral kann (technisch gesehen) das Verkehrsaufkommen registriert werden (danach kann die angezeigte zulässige Maximalgeschwindigkeit bestimmt werden).
Technisch ist es kein Problem, Autos zu blitzen und die benötigten Daten einfach zusammen mit der geschalteten bzw angezeigten Höchstgeschwindigkeit zu speichern.
Dafür wäre auch keine Streife nötig.
Gruß wiele

Man kann dort natürlich geblitzt werden und man wird es auch. Wenn Sie mal genau auf die kleinen Öffnungen hinschauen, ist eine davon mit einem rötlichen "Glas" bestückt. Dahinter sitzt der Blitzer, der jedoch nicht immer in Betrieb sein muss. Passen Sie mal bei Dämmerung auf der Autobahn auf! Da sieht man es oft lustig rot blitzen und man weiß so, wo Vorsicht geboten ist.

Dann frag deinen Vater mal, was einen Blitzer davon abhalten sollte, die gerade eingestellte Geschwindigkeit mitgeteilt zu bekommen und entsprechend zu blitzen? Er wird darauf keine Antwort wissen.

Und frag ihn auch mal, was er denkt, warum es eine Geschwindigleitsbegrenzung gegeben hat? Bestimmt nicht aus Lust und Laune. Und dann noch im Irrglauben, nicht erwischt werden zu können, absichtlich zu schnell zu fahren zeugt nicht grade von der geistigen Reife, die man von einem Verkehrsteilnehmer mit Führerschein erwarten dürfte.

Hat er sich schonmal Gedanken darüber gemacht, dass er nicht nur eine Verantwortung den anderen Verkehrsteilnehmern gegenüber, sondern auch für seine Mitfahrer hat? Die Gesundheit seines Sohnes scheint ihm nichts wert zu sein.

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