Kann ein Betrieb einen wegen schlechter Noten Kündigen?

4 Antworten

Außerhalb der Probezeit sind die Hürden einer Kündigung bei Azubis sehr hoch. Da reicht eine oder zwei verhauene Arbeit in der Berufsschule bei weitem nicht.

Sollte daraus aber ein Dauerthema werden, wird der Arbeitgeber da schon ein Auge darauf werfen. Auch dann ist eine Kündigung schwierig, aber es könnte Konsequenzen haben, wenn es um die Übernahme nach der Ausbildung geht.

Einen Auszubildenden ausserhalb der Probezeit zu kündigen, ist ein sehr schwieriges Unterfangen.

Allerdings solltest du dich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Laut deinem Ausbildungsvertrag hast du die Pflicht zu lernen. Kommst du dieser Pflicht nicht nach, kann der Arbeitgeber gegen dich vorgehen. Hierbei kann letztlich auch eine Kündigung herauskommen.

Wegen einer oder zweier Arbeiten wird sicherlich keine Kündigung anstehen. Mit einem unangenehmen Gespräch oder einer Abmahnung, wenn das so weiter geht, wirst du jedoch schon rechnen müssen.

Du solltest dir weiter die Frage stellen, eine Ausbildung mit schlechten Noten wirklich Sinn macht. Du wirst in diesem Fall nicht mit einer Übernahme rechnen können und dich auch schwer tun, anschließend eine ordentliche Arbeitsstelle zu finden.

Nein, solange du zeigst, dass du dich bemühst. Du hast als Auszubildender nämlich die Lernpflicht. (BBiG §§ 13, 14)

Eine 5 in Mathe ist nicht gerade ein Zeugnis großer Anstrengungen.

Solange das ein Ausrutscher bleibt, wird nicht viel passieren. Wird das jedoch zur Gewohnheit, ist Feuer unterm Dach!

Hey. :) Ich bin im Sommer mit meiner Ausbildung zu ende & aus meiner Erfahrung her weiss ich sie werden dir zu 100% Sicherheit nicht kündigen, wegen schlechten Noten. Keine Sorge :)

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