Kann ein Aktiendepot gepfändet werden, wenn man eine negative Schufa hat oder den Offenbarungseid abgegeben hat?

6 Antworten

Das ist keine Voraussetzung. Gepfändet werden kann auch so, wenn ein vollstreckbarer Titel vorliegt.

Negativmerkmale in einer Schufaauskunft spielen für Pfändungen keine Rolle.

Wenn Du eine eidesstattliche Versicherung (Offenbarungseid) abgeben musst, musst Du auch eine Vermögensauskunft erteilen und somit auf Dein Depot und die Aktien hinweisen. Es wird dann sofort zu einer Pfändung kommen (die Aktien werden sofort verkauft um Deine Gläubiger zu befriedigen).

Die Schufa pfändet gar nichts. Bei der Eidesstattlichen Bersicherung ist das etwas anderes. Dort musst du alle Vermögenswerte anheben, die dann auch gepfändet werden können. Die EV wird ja nur beantragt, wenn vorher Vollstreckungen "fruchtlos" waren.

Mittlerweile kann dich auch als erstes noch vor einer Pfändung beantragt werden. Das hat sich geringfügig geändert.

Ja, das ist der eigentliche Sinn dahinter. Goldbarren, höherwertige Autos etc. können dann auch gepfändet werden.

Wenn du bei der eidesstattlichen Erklärung dieses Depot "vergessen" hast kannst du sogar ziemlich hart bestraft werden.

Dann ist die Pfändung noch harmlos

Nett, aber hat mit der Frage nichts mehr zu tun. Die war auf die Pfändbarkeit bezogen und nicht auf das Vergessen des Depots. Fantasierst du wieder?

@mepeisen

Meine Frage war dahingehend, ob ein Depot gepfändet werden kann, nicht ob es vergessen wird bei einem Offenbarungseid anzugeben.

@240529091606035

Selbstverständlich kann das Guthaben und die Investitionen eines Depot gepfändet werden.

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