Ist Provision auf Versandkosten rechtens?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das sagen die Angaben bei ebay über die Erhebung der Verkaufsprovison:

Die Verkaufsprovision bezieht sich auf die gesamte Summe, die der Käufer (inkl. MwSt.) zu zahlen hat. Dieser Gesamtpreis beinhaltet auch Verpackungs-, Versand- und sonstige Kosten wie z. B. zusätzliche Versicherungen oder Geschenkverpackungen.

Hie rnachzulesen: Standardgebühren für gewerbliche Verkäufer

http://pages.ebay.de/help/sell/businessfees.html

Demgegenüber stehen: Allgemeine Gebühren für private Verkäufer

10 % des Verkaufspreises Die maximale Verkaufsprovision beträgt 199,00 Euro.

http://pages.ebay.de/help/sell/fees.html

@haikoko

Danke für den Stern.

Möchte man alles richtig machen, dann "kostenlose Abholung" auswählen. In der Artikelbezeichnung sichtbar unterbringen: "Abholung muss nicht sein", weil ja viele bei Abholung sich erst gar nicht für den Artikel interessieren (das Wort "Versand" sollte man vermeiden - Ebay filtert das eventuell raus und man wird gesperrt.)  Im Angebotstext Art, Größe und Gewicht von der Sendung angeben und der Käufer kann dann mitteilen, ob ein "Verreisen des Artikels" gewünscht wird und womit (ob DHL unversichertes Päckchen oder Paket, Hermes, Warensendung, oder Brief mit Einwurfeinschreiben usw.) die Reise erfolgen soll. Man sollte mit dem Käufer natürlich nach dem Kauf per Mail über die richtige eMail-Adresse kommunizieren (dieses kann man sich als Verkäufer in der Gebotsübersicht anzeigen lassen), auch dem Käufer selbst  mehrere Varianten zur Reise mitteilen, damit dieser nicht erst lange im Internet recherchieren muss. Der Käufer überweist dann diese Kosten zusätzlich zum Verkaufspreis - bei PayPal dann separat in einer manuell ausgeführten Bezahlung. Ganz wichtig: Niemals kostenlosen Versand anbieten und dann oben angeführte Spielchen machen - das geht in die Hose und verstößt echt gegen das Gesetz und ist nicht rechtens!

hmm...hab ich jetzt so gemacht. und frage mich die ganze Zeit, gegen welches Gesetz ebay verstößt....da muss es doch was geben.....aber guter Tipp von dir

@DieFee23

Deine Frage richtet sich wohl auf meinen letzten Satz? Da verstößt nicht Ebay, wohl aber der Verkäufer gegen das Gesetz, wenn er "kostenloser Versand" auswählt und dann im Text den Versand lt. meinem Textbeispiel anbietet.

Hallo, schon einmal aufgefallen das mittlerweile sehr viele Händler KOSTENLOSEN VERSAND anbieten. Hat 2 Vorteile. Mehr Käufer und umgehen die Provision. Und zum Tipp für 1 Euro verkauft. Dann mußt halt die Versandkosten statt z.,b. 10.00 11,00 € berechnen so umgehst Du auch das Du den Artikel verschenkst., Greets Fleckyy

Mit dem Vorschlag, die Versandkosten zu erhöhen, gehen Sterne verloren und man geht das Risiko ein, eventuell von Ebay ganz gesperrt zu werden, weil für Versand nur noch 4 Sterne vorhanden sind. Wenn man kostenlosen Versand anbietet, umgeht man auch nicht die Provision. Es bleibt bei 10 % und obendrein zahlt der Verkäufer das Porto aus der eigenen Tasche. Das bleibt sich gleich, auch wenn man den Startpreis um das Porto erhöht. Im Gegenteil -man riskiert sogar, dass erst gar nicht geboten wird, weil man ein Schnäppchen nur ab 1 € machen kann. 

Provision wird davon genommen, was der Dienstleiter verlangt...

Da gibts kein Gesertz, was da regelt, wovon und wieviel Provision für die Vermittlung von Dienstleistungen genommen werden (Abgeshen von "Wucher") Warum sollte Provision nur von Einnahmen genommen werden?

Na weil das keinen Sinn ergibt. Beispiel: Ich verkaufe was für 1 €, es wurde halt nicht mehr geboten. Der Artikel ist sperrig und der Versand kostet 10 €. Nun nimmt Ebay 9% Provision. Die 9 Cent von dem 1 € sind ja nachvollziehbar und für mich auch ok. Nun habe ich 10 € Versandkosten ausgegeben und bekomme vom Kunden demzufolge insgesamt 11 €. Von den Versandkosten zieht Ebay mir noch mal 90 Cent ab, also insgesamt 99 Cent. Da habe ich für die ganze Aktion am Ende also nur noch 1 Cent verdient.

Den einzigen Sinn, den ich darin erkenne, scheint mir das Ziel zu sein, die gewerblichen Verkäufer aus Ebay raus zu drängen.

@Kraeutergnom

Dsa ist druchaus rechtens, und vor allem SINNVOLL! Es gibt Versender, die schlagen über sinnlose Versandksoten ordentlich auf den Preis drauf: 5 Euro für Zeug, zb, das man in einem 1,50 Umschlag versenden kann.

Und zum Mindestpreis Du kannst eien Mindestpreis angeben, du MUSST NICHT fr 1 Euro verkaufen!

Du kansnst (oder hat man da geändert???) eine Mindestgebot angeben, zu dem das Angebot güötig wird...

ansosnten ist da Ganze einfach nur PP (Persönliches Pech)

Aber da erste Ziel wird wohl sein, überhöhte Portokosten abzublocken. Da zwiete ist natürlich, Geld damit zu verdienen... Aber da ist Ebay nun mal freigestellt..

@Kraeutergnom
Nun nimmt Ebay 9% Provision

zwischenzeitlich nimmt ebay 10% Provision

@EvanAllmighty

Ich frage mich bloß, wenn man die Bezahlung über Paypal abwickelt, also versicherten Versand anbieten muss, wie das bei Versand in einem Briefumschlag für 1,50 möglich sein soll.

Es ist rechtens.

Nur bei gewerblichen Verkäufern. Die privaten bleiben noch davon verschont. Das soll Dich anspornen, alles mit kostemlosem Versand einzustellen.

@katalas

Oder mit "nur Abholung".

Was möchtest Du wissen?