Ist nach Kirchenaustritt die Taufe hinfällig?

5 Antworten

Da will ich mal meine Heidenmeinung kundtun: Durch den Kirchenaustritt wird man zwar konfessionslos, aber man ist ja trotzdem getauft. Ich glaube nicht, dass man eine Taufe zurücknehmen kann. (Mit der Beschneidung geht das schon mal nicht, das ist klar!)

Die Taufe gilt für immer, auch in der katholischen Kirche. Nicht nur beim Kirchenaustritt, sondern sogar nach dem Übertritt zu einer anderen Religion. Allerdings: In Deutschland wird der Kirchenaustritt mit "Abfall vom Glauben" gleichgesetzt, was die Exkommunikation zur Folge hat. Diese Regelung wird innerkirchlich diskutiert und wurde zuletzt am 24. April 2006 von der Deutschen Bischofskonferenz bestätigt. Siehe: http://www.glaubenssache.net/taufe-jaodernein

Wenn mich nicht alles täuscht, dann kann man wieder problemlos eintreten. Ich denke mal, dass die Taufe in diesem Fall nicht erneuert wird - sie ist also für immer gültig.

Wenn du sowieso nicht glaubst, ist die Taufe auch nutzlos.
Erst wenn du weißt, was die Taufe bezweckt, kann sie sinnvoll werden und auch über einen Austritt hinaus vor Gott gültig sein.

und warum werden dann so viele Babys und Kleinkinder getauft, die sich dagegen gar nicht wehren können. Geschweige denn wissen, um was es geht?

@Eifelmensch

Eifelmensch, ... weil es den Eltern gut tut zu wissen, das Gott für Ihre Kinder da ist.

Im Grunde braucht Gott die Rituale nicht, er ist da.

Egal, ob mit oder ohne Taufe. Wir Menschen sind es, die Rituale brauchen, die Zeichen brauchen, Worte, ...

Manche Eltern brauchen diese Rituale, um ihre Kinder aufgehoben zu wissen.

Nö, warum.

Den Kirchenaustritt kannst Du mit einem Vereinsaustritt vergleichen. Auch ohne, daß Du in einer Kirche bist, wirst Du beerdigt. Spätestens wenn Deine Leiche „müffelt“.

aber nicht nach christlichen Riten, sprich: kein Pfarrer!

@Realkojack

Hiermit eröffnet: Das heitere Zitateraten: "Handwerker trugen ihn. Kein Geistlicher hat ihn begleitet." Na?

Was möchtest Du wissen?