Ist es sinnvoll, Goldmünzen als eiserne Reserve zu kaufen?

14 Antworten

Ob Goldmünzen oder Goldbarren besser sind, hängt in erster Linie von der Größenordnung ab. Wenn es nicht mehr als ein paar tausend Euro sind, würde ich auf jeden Fall Münzen empfehlen. Hier hast du recht hohe Fälschungssicherheit und man kann sie auch - wenn man gängige Münzen wie Krügerrand oder Wiener Philharmoniker kauft - jederzeit wieder verkaufen. Bei Barren hast du zwar einen geringeren Aufschlag auf den Materialpreis, bei kleineren Barren ist der aber z.T. auch ganz ordentlich und nur geringfügig unter jenem Aufschlag, der bei den Münzen bezahlt wird. Mehr Infos dazu gibts auch unter http://www.silber-und-gold.com/gold-kaufen/munzen-oder-barren-kaufen

Wenn schon, dann Barren, würde ich sagen. Oder extrem verbreitete, internationale Goldmünzen wie Krügerrand.

Generell halte ich aber Gold nur für Extremsituationen für eine geeignete Anlage. Mittelfristig ist das Kursrisiko recht hoch und die Anlage völlig gewinnfrei. Für bevorstehende Kriege oder Notzeiten mag Gold aber immer noch geeignet sein.

Man sollte eine gute Mischung aus Goldmünzen und Barren haben, meiner Meinung nach.

Silber würde ich ein bisserl übergewichten, da es neben "Geld" auch Industriemetall ist.

Bei edelmetallshop [dot] com kann man noch was kriegen, aber es wird immer enger am Markt.

@bademeister08

Silber ist im Industriebereich sehr gefragt. DAs stabilisiert den Kurswert.

Der Preis für 1 Gramm Barrengold ist niedriger als für 1 Gramm Gold in Münzen. Aber wenn ich richtig informiert bin, muß man beim Kauf von Goldbarren Mehrwertsteuer zahlen. Bei Goldmünzen, die offizielles Zahlungsmittel sind (z. B. Krügerrand sind die günstigsten) fällt keine MWST an.

Münzen unterscheiden sich von Barren eigentlich nur durch ihren Sammlerwert.

Es ist sicherlich nicht so verkehrt Reserven in Gold zu haben, da der Wert relativ stabil ist, jedoch kann man damit keinen Profit machen. Sie machen halt Sinn, wenn es wie in den 20er Jahren zur Wirtschaftskrise kommen sollte. Goldreserven sind aber mehr was für Staaten.

Wenns viel Geld sein sollte, wären z.B. Immobilien sinnvoller. Sie behalten auch bei Inflationen ihren Sachwert und können trotzdem Gewinne erzeugen.

Was heisst relativ stabil. Der Preis hat sich seit 2OO4 zu jetzt praktisch verdoppelt. Zukunft ?
Immobilien, man glaubte sie seien sicher und weiss es seit der international grassierend Immobilienkrise besser. Gold und Diamanten sind relativ sichere Werte. Faustregel ab 100 Tausend : 1/3 konservativ Sparkonto, 1/3 z.B. Gold, 1/3 Risiko Kapital Anlage

@Bruno

Du hast die Frage nicht verstanden. Es geht um eine eiserne Reserve, nicht um spekulatives Kapital.

Es ist richtig, dass es eine Art "Immobilienkrise" gab, aber diese betraf den amerikanischen Markt, da einige Finanzexperten möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit mit hypothekenfinanzierten Immobilien machen wollten. Es ist mehr eine Banken- oder Hypothekenkrise, der Ausdruck Immobilienkrise ist falsch.

Mit stabil meinte ich, dass der Realwert, anders als Geldwerte, nicht plötzlich einbrechen kann.

Edelmetalle sind nur in begrenztem Umfang auf der Erde vorhanden und können entsprechend nur mit steigendem Aufwand abgebaut, bzw. wiedergewonnen werden. Somit ist es ganz natürlich, dass Gold, Platin und Kupfer langfristig stabile/steigende Preise haben. Das sder Preis von Kupfer gestiegen ist ,war mir bekannt, dass mit dem Gold überraschte mich aber. Der Realwert (nicht der Preis) ist die letzten Jahrzehnte eigentlich mehr oder weniger konstant geblieben. Ich nehme an, dass der Preis so hoch ist, da Gold einen niedrigen spez. Widerstand besitzt und wie Kupfer für Elektronik verwendet wird.

Bei Immobilien sieht der Sachverhalt ähnlich aus. Der Platz in den Großstädten ist z.B. begrenzt und wird sicherlich nicht plötzlich steigen. Die Mieten steigen in München, Köln oder Hamburg seit Jahren wesentlich schneller, als der Wertverlust des Geldes (Inflation). Als Quelle gebe ich mal den Mieterbund an. Dort wo Platz ist, sieht es natürlich anders aus (z.B. in den neuen Bundesländern).

Die Gewinner der Weltwirtschaftskrise waren, die mit Immobilien und Sachwerten, wie Gold (konnte man tauschen) und Nutztieren (waren damals super, da man dann Nahrungsmittel hatte). Wertpapiere (z.B. Risikokapitalanlagen) und Bankkonten haben praktisch über Nacht ihren Wert verloren.

Diamanten sind übrigens keine gute Idee. Seit einigen Jahren ist man in der Lage Industriediamanten zu erzeugen, die wesentlich perfekter sind als natürliche. Dies ist auch der Grund, warum fehlerhafte Diamanten (farbig mit Einschlüssen) an Wert gewonnen haben, da deren "Echtheit" einfacher zu erkennen ist. Ich denke aber, dass es nicht so lange dauern wird, bis auch "naturidentische" Diamanten hergestellt werden können. Andere Kristalle, wie Rubine können übrigens einfacher hergestellt werden.

Meine Empfehlung: Zu einem Anlageberater gehen, der aber nicht kostenlos sein sollte (die verdienen an anderer Stelle), und sich individuell beraten lassen.

@Altfelde

Staune ueber Dein (nicht) Wissen. Auf allen Sektoren (Immobilien, Steine). Zu letzteren, sie gehoeren zu meinem Alltag, weiss genau was produziert wird, doch naturidentische Faelschungen gibt es nicht, bei richtiger Pruefung werden sie entlarvt. Jeder Realwert kann ploetzlich einbrechen, zu Deinem zweiten falschen Argument. Erdbeben, Bergsturz, Lawine, Immobilie weg und schlecht oder gar nicht versichert, bitter. Preiszerfall der Immobilien, kein USA Phaenomen. Traeum suess, dass irgend etwas auf dieser Erde sicher. Meine Rente CH wird Tag fuer Tag weniger, Eurokurs und ich kann an ihm nicht drehen.

@Bruno

"Richtige Prüfung" ist gut. Das Kristallgitter bei Kunstdiamanten ist, im Gegensatz zu Naturdiamanten, nahezu perfekt. Dies ist ein Grund, warum man zur Zeit beide noch von einander unterscheiden kann. Ich habe nie behauptet, dass es schon naturidentische Diamanten gäbe. Meines wissens ist das Verfahren zur Analyse recht aufwändig.

Ich würde mir trotzdem keine natürlichen kaufen, die Qualität der künstlichen ist besser. Einzig der Ruf der Exklusivität, der diesem noch anhängt, hält den Preis stabil. Diamanten werden bis zu einem gewissen Grad Massenware.

Bitte lies dir die Texte durch bevor du diese kritisierst.

PS: Wenn Geldscheine verbrennen oder Risikokapitalpapiere die Lawine runter rutschen, sind die auch futsch, wo ist denn jetzt das Problem?

@Altfelde

Nett Deine Plauderei. Kauf was Du kaufen magst. Ein Industrie Diamant bleibt ein wertlos Stueck wie Glas. D e r Diamant, Produkt der Natur ueber Millionen Jahre, wird immer begehrt sein, Wert auch in jeder Waehrung behalten, wogegen Deine Klunker billig wie Sand eines Tages, weil, wie Du so schoen sagst, sie Massenware. Guter Tipp, kauf Savroski oder Zirkone, sie glitzern alle so billig und nur die..., kaufen sie fuer relativ viel Geld. Eins hast du begriffen, Steine auf ihre Echtheit zu pruefen ist aufwendig (alter Duden) und lohnend. Mit Laser macht man auch aus simplen Kristallen fantastische Turmaline. Ein Stein, der vor drei jahren, beim alten Goldpreis, teurer war wie Gold. Merk Dir, wer sagt, dass er weiss, hat Text wohl gelesen und... tanzt nicht auf Wolke 7 .

...ist ja auch eine Frage des Geldes, das man zur Verfügung hat. Wenn nicht soviel vorhanden ist, sind auch Goldmünzen eine gute Form der Geldanlage. Es müssen aber die richtigen sein! Hier ein paar Ratschläge: http://www.gold-kaufen.biz/welche-goldmuenzen-kaufen/

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