Ist es ok, vor der Scheidung das Geld mit vollen Händen auszugeben?

5 Antworten

Ich bin zwar kein Rechtsexperte, aber aus eigener Scheidungserfahrung weiss ich, dass er da ein großes Problem bekommen könnte. Den Richter interessiert es herzlich wenig, was Dein Bekannter macht. Entscheidend ist, was zum Zeitpunkt der Trennung vorhanden war. Also mus dieser bekannte möglicherweise für das geld, welches er jetzt verschleudert, wieder aufkommen.

Da ist schon was dran. Wenn ich mich recht erinnere, wird der Zugewinn aus dem vorhandenen Vermögen errechnet.

Im Trennungsjahr müssen die Partner getrennt haushalten und wirtschaften. Demzufolge müßte der Vermögensstatus beim Einreichen der Scheidung gelten. D.h. letztendlich gibt er das Geld seiner Vermögenshälfte aus. Gibt er mehr Geld aus, als ihm zusteht, schuldet er dies seiner Frau.

leider ist dem so wird angerechnet....was ne sauerrei ist

Dazu kann ich nur wieder sagen, typisch Mann... hauptsache die Ex bekommt nix mehr. <-rein objektiv gesehen. Kann Deinen Bekannten natürlich verstehen, wenn er z.B. verlassen/betrogen etc. wurde. Aber siehe oben... es kann nach hinten los gehen.

Wenn FraeuleinSchmidt meint, das sei typisch Mann:

Vor wenigen Tagen verlangte eine Frau für die Scheidung Prozesskostenhilfe, weil sie im Trennungsjahr 70000 € auf den Kopf gehauen hatte, um ihren Noch-Ehemann zu schädigen und nun mittellos war.

Vernünftigerweise lehnte das Gericht ihr Verlangen ab, weil sie ihre Mittellosigkeit mutwillig herbeigeführt hatte.

Ist also eher typisch Rosenkrieg, nicht unbedingt typisch Mann.

Was bin ich froh, dass mir dieser "Rosenkrieg" erspart blieb! Wir haben uns einen anwalt geteilt und danach hat mein Ex-Mann mich zum Kaffee eingeladen! :))

Trennung / Scheidung von einer Filipina

Guten Abend, ich habe schon versucht wo anders etwas auf meine spezielle Frage zu finden, aber nichts gefunden, leider. Ich hatte im Mai 2009 in Deutschland eine Filipina geheiratet, die ich durch meine Auslandsarbeit kennen gelernt hatte. 3 Monate ging alles auch sehr gut, dann änderte sie sich plötzlich, weil sie glaubte, dass sie nun nicht mehr zurück müsse. Ich möchte nicht über die privaten Dinge, die mein Leben zur Hölle machten, darlegen. Sie sollte zur Schule gehen um Deutsch zu lernen, aber sie ging nie. Meine Schwester hatte ihr einen Job als Englischlehrerin besorgt ( sie war Professorin in Negros ), den sie auch ablehnte. Ich habe sie mit in die Schweiz genommen, wo ich arbeitete, aber dort war es ganz schlimm. Mitternächtliche Szenen, wo das ganze Hotel munter wurde und wir laufend umziehen mussten. Jedenfalls kam dann die Zeit, April 2010, als wir wieder aufs Ausländeramt mussten, wo überprüft werden sollte, ob sie den Forderungen der Ausländerbehörde ( Deutsch lernen, Arbeitssuche usw ) nachgekommen ist. Als sie dies hörte und sich mit Freundinnen ausgetauscht hatte, hatte sie auf einmal Angst vor der Abschiebung und wollte von mir ein Flugticket zurück auf die Phils. Anfang April 2010 ( sie war knapp 11 Monate hier ) flog sie zurück nach Negros.. Seitdem lebt sie auf den Phils und ich in Deutschland. Da mir das Leben in keinster Weise zusagt und sie auch nicht mehr zurück nach Deutschland darf ( ausser 3 Monate Urlaub mit einem Antrag von mir ) und ich keine Lust habe im Süden der Phils zu leben, würde ich mich gern trennen/Scheiden lassen. Ich war nie wieder dort und sie nie wieder hier. Ich meine, ein Trennungsjahr kann es doch dann nicht mehr geben, da es nun schon 2.5 Jahre sind. Ist eine Anullierung der Ehe möglich? Ich habe niemals unsere Ehe in den Phils bzw in einer Philippinischen Botschaft in Deutschland legalisieren / anerkennen lassen, da sie sich nach 3 Monaten eben total verändert hatte. Muss ich trotzdem Unterhalt nach einer Scheidung an sie bezahlen, obwohl wir nichts gemeinsam haben, nicht mehr gemeinsam leben? Eine Anullierung würde ich auf jeden Fall vorziehen. Weiss jemand Bescheid oder kennt sich ein bisschen aus? Sollte ich Unterhalt bezahlen müssen, würde ich mit der Ehe weiter leben müssen. Ich bedanke mich schon mal für die freundlichen Antworten.

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Schadensregulierung bei Handwerkerschäden in Mietwohnung?

In unserer Mietwohnung wurden kürzlich die Wasseruhren gewechselt. Es entzog sich unserer Kenntnis, dass sich einer der Zähler hinter unserem Kühlschrank befand, da die Zähler bisher per Funk abgelesen wurden. Da zum Zeitpunkt des Zählerwechsels meine hochschwangere Frau allein in der Wohnung war, hat der ausführende Handwerker freundlicher Weise den (vollen!) Kühlschrank selbst verrückt um sich Zugang zu verschaffen. Leider ist bei dieser Aktion der durch uns nachträglich eingebrachte Fußbodenbelag, also auch der Kühlschrank selbst, beschädigt worden. Sicher nicht mit böser Absicht, aber es ist eben passiert.

Ein Bekannter wies uns darauf hin, dass wir den Schaden an die Hausverwaltung melden sollten, schließlich zahlen wir mit unserer Miete anteilig die Haftpflichtversicherung des Vermieters, die für so was aufkäme.

Nun hat der Hausverwalter auf unsere Schadensmeldung ablehnend reagiert und die Schadensregulierung verweigert. Der Schadensverursacher sei der Handwerker, und nicht der Vermieter bzw. die Hausverwaltung. D.h. müsse die Forderung direkt an den Handwerker gestellt werden.

Unserer Auffassung nach muss sich aber der um die Schadensregulierung kümmern, der den Handwerker bestellt hat. Liegen wir mit der Annahme richtig?

Unabhängig davon, wer die Schadensregulierung übernimmt: Ist es richtig, dass der Handwerker die Arbeit hätte verweigern müssen, da der freie Zugang nicht gegeben war? Hat er sich (wenn auch unbeabsichtigt) damit "schuldig" gemacht, wenn er eigenmächtig handelt?

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