Ist es engstirnig, wenn man seine Bewerbungsunterlagen zurückverlangt?

5 Antworten

Nicht selten verhält es sich so, daß Bewerbungsunterlagen für einen späteren Zurückgriff bei erneuter Stellenausschreibung zunächst einmal einbehalten werden, um eine Vergleichsmöglichkeit zu anderen Mitbewerbern zu haben. Meistens kommt es nach Monaten dann doch zu einem Einstellungsgespräch. Alle meine "Absagen" beinhalteten allerdings auch zeitgleich die Rücksendung der gesamten eingesandten Bewerbungsmappen. Hat sich wohl in der Zwischenzeit etwas geändert. Meine Bewerbungsmappen waren wohl zu voluminös, so daß sie mit der Bemerkung "...senden wir zu unseren Entlastung zurück..." versehen waren.

"...senden wir zu unseren Entlastung zurück..." hat nichts mit dem Volumen Deiner Unterlagen zu tun, das ist eher eine Standardantwort, mit der das Unternehmen ausdrückt, dass sie Deine Unterlagen nicht mehr brauchen.
Wenn sie es nicht müssten, würden sie die Unterlagen wohl lieber wegschmeißen als zurücksenden...

Nein, definitiv nicht. Es sind schließlich deine persönlichen Unterlagen, in denen Zeit, Elan und viel Hoffnung reingesteckt wurde.Schick einfach zu jeder Bewerbungsmappe einen Umschlag, wo die passende Briefmarke drauf ist ,gleich mit. Meistens bekommst du die Unterlagen dann auch zurück.

Kann man sicherlich machen, Bewerbungsunterlagen zurückverlangen.

Normalerweise kommen diese mit einer Absage. Solange diese nicht erfolgt ist, würde ich auf gar keinen Fall diese zurückfordern, da man höchstwahrscheinlich noch in der Auswahl ist. Nach der Aufforderung zum Zurücksenden ist man das sicherlich nicht mehr.

Mein Tipp: eine Online-Bewerbung schicken; eine Bewerbung in Papierform ist in vielen Bereichen eher ungewöhnlich. Dies macht es der Firma einfacher und ist für Dich kostengünstiger.


Die Rücksendung von Bewerbungsunterlagen ohne dem Anschreiben (vom Rest können sie sich ja Kopien machen) gehört zum guten Stil. Vielleicht wollen sie Versandkosten sparen? Eventuell bieten sie Dir an, sie abzuholen. Ich habe auch gehört, dass viele sie ohne Hefter und geknickt in einem DIN C5 Kuvert erhielten. Eine Verpflichtung besteht jedoch nicht.

Vor ein paar Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass mit den zurückgesandten Bewerbungsunterlagen nichts mehr anzufangen war (Ordner zerknittert, Zeugnisse mit Eselsohren und mit Falten); der Postbote hat ihnen dann beim Versuch, sie in den Briefkasten zu pressen, den Rest gegeben. Ich habe dann nur noch das Passbild zurückgefordert, aber selbst das war oft unbrauchbar. Daraus habe ich mir meine eigene Meinung zu den Personalabteilungen einzelner Betriebe gebildet und auf die Rücksendung verzichtet.

Jep. Stimmt mit meinen Erfahrungen überein. :-(

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