Ich will, dass mein Arbeitgeber mir kündigt. Wie kann ich ihn dazu bringen?

5 Antworten

Bei Arbeitslosigkeit gibts Arbeitslosengeld 1. Bei Aufnahme einer Selbstständigen Tätigkeit gibts das 6 oder 9 Monate lang weiter, in meinem Fall rund 1300 EUR pro Monat zzgl. 300 EUR Gründungszuschuss! Wenn ich selber kündige, muss ich erst drei Monate warten, bis es ALG gibt und somit auch die Zuschüsse während der Gründung. Ich find das normal, dass man diese Möglichkeit nutzt, schließlich hat der Staat auch was davon, wenn das Geschäft hinterher klappt. Klar kann man sich über Sozialstaat streiten, aber den haben wir nun mal und auch ich habe ihn mitfinanziert, warum soll er mir dann nicht auch mal was zahlen?

Wenn Du Dich nicht 3 Monate über Wasser halten kannst ohne Gelder vom Staat solltest Du es so oder so lassen. Sozialstaat bedeutet in meinen Augen, dass Menschen geholfen wird, die in Not geraten und nicht denen, die sich bewusst in Not bringen.

bjoernhh, das ist doch wohl nicht Dein Ernst. Es gibt viele Menschen, die auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Du gehörst nicht dazu, sondern willst Dich bewusst in so eine Situation bringen. Du hast wirklich eine sehr seltsame Einstellung zu diesen Dingen. Lass' es sein mit Deiner Selbstständigkeit oder finanziere Dich selbst.

Korrekt! Es ist im Erfolgsfall, sagen wir mal, einfach eine kurzfristige Umverteilung der liquiden Mittel. Die fließen ja später über Steuern, Abgaben und Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung reichlichst zurück. Mit Sozialstaat ausbeuten hat das in meinen Augen nichts zu tun, denn der Erhalt der Liquidität in der Gründungsphase ist das A+O und deshalb ist deine Herangehensweise schlichtweg vernünftig. Das Problem mit deinem Arbeitgeber kannst du aber nur direkt lösen, denn wenn du schuldhaft gekündigt wirst, bekommst du auch eine Sperre. Entweder du sparst jetzt für die Sperre an und kündigst oder aber du schaffst es, deinem Arbeitgeber klar zu machen, dass man Reisende nicht aufhalten soll.

Lieber bjoernhh,

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Viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support

Nutze Deine Freiheit zum Wohle der Firma Deines Chefs. Du kannst es Dir erlauben, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Das hilft der Firma und meistens auch Dir.

Hallo, hab ein ähniches Problem, mein Arbeitgeber ist nicht dazu geneigt mir zu Kündigen. Das Problem ist das Dieser mir versprechnungen gemacht hatm, ausreichend Geld zu verdienen. Jetzt hab ich ca. einen durchschnitslohn von 750€ netto. Das reicht bei weitem nicht aus um meine zwei Kinder zu ernähren. Ich habe eine ziehmlich gute Geschäftsidee und würde diese auch umsetzten, das Problem ist das die Selbständigkeit zu Beginn sehr schleppens läuft und du schon alleine für die Soziale absicherung viel Geld brauchst. Der Gründungszuschuß ist dazu da, diese Anfangsschwierigkeiten zu erleichtern. Das ist auch keine Ausbeutung von Staatlichen Geldern sondern bringt dem Staat auch Geld ein, idem ich zum Beispiel später Mitarbeiter einstelle. Wenn es so einfach währe, wie sich das manche hier vorstellen, könnte es doch eigentlich jeder machen. LG Falko

Was hast Du denn für Berater ? Mal ganz abgesehen was ich von dieser Vorgehensweise halte, erkundige Dich mal wieviel Förderung es bei Arbeitslosigkeit überhaupt noch gibt. Da hat sich in den letzten Jahren viel geändert und eine eigene Sache solltest Du erst anstreben, wenn Du genug Sicherheit hast, um auch beim Scheitern nicht völig den Boden unter den Füssen zu verlieren. Und die Mittel dafür, bekommst Du durch Dein Gehalt.

Ach da gibts verschiedene Möglichkeiten

Was ist wenn deine Selbständigkeit scheitert und du dich wieder als Angestellter bewerben musst und in deinem Zeugnis eine versteckte Botschaft steht?

Wenn deine Idee zur Selbständigkeit wirklich gut ist, dann spring ins kalte Wasser...

Selbständigkeit erfordert VIEL Mut zum Risiko

DH

Wenn Du Mumm hättest dann würdest Du kündigen....aber so ersehnst Du eine Kündigung Deines Arbeitgebers herbei. Und der tut es nicht. Hut ab vor ihm. Wieso brauchst Du dann Arbeitslosengeld wenn Du Dich selbständig machen willst?

Kündigung durch Arbeitgeber, aber was für eine?

Guten Morgen liebe Community. Ich wende mich mal wieder wegen eines Rats an euch. Ich versuche mich dabei kurz zu fassen.

Also. Meiner Schwester wurde fristlos gekündigt. Vorangegangen ist ein Streitgespräch, in dem Ihr Chef aus einer Laune heraus völlig die Fassung verloren hatte. Er beschimpfe, bedrohte Sie und warf mit Gegenständen um sich. Eine Anzeige wurde gestellt. Zudem musste zu Hause ein RTW gerufen werden.

Er sprach ihr vorab die fristlose Kündigung aus. Eine vorherige Abmahnung gab es nicht. Er pflegt diesen Umgang mit seinen Mitarbeitern seit Jahr und Tag. Betriebsrat etc. gibt es aufgrund der Betriebsgröße nicht.

Am Folgetag rief sie den Peronaller des AG's an und ließ sich die fristlose Kündigung telefonisch bestätigen. Sie ging anschließend zum Arzt. Bei der Agentur für Arbeit meldete sie sich arbeitssuchend. Mit dem Hinweis der fristlosen Kündigung. Die könnte wiederum eine Sperrfrist mit sich ziehen.

Dann kam die Kündigung ins Haus. Es wurde kein Kündigungsgrund genannt. Ein Hinweis auf eine fristlose Kündigung gab es auch nicht. Eine Kündigungsfrist gab es nicht, es wurde lediglich ihr Urlaubsanspruch an den Tag der Kündigung herangehängt.

Daraus ergeben sich leider sehr viele Fragen. Ist die Kündigung rechtens? Eine Rückkehr zum Arbeitsplatz schließt sie aufgrund der Vorkommnisse aus. Was würde das Anfechten der Kündigung dann bringen? Welche Auswirkungen hat die Kündigung auf die Sperrfrist beim Amt?

Was kann man ihr in dieser Situation empfehlen zu tun?

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Arbeitsamt Hilfe - Probearbeiten?

Hallo mein letzter Arbeitgeber hat mich Anfang August fristlos entlassen. Danach musste ich mich ja sofort arbeitslos melden. Anschließend einen Anwalt aufgesucht da es keinen Grund zur Kündigung gab auch vorher keine Abmahnung und auch in meiner Kündigung steht kein Grund. Mein Arbeitgeber nannte mir auch keinen Grund. Ja hört sich suspekt an ist aber so. Dadurch das es keinen Grund gibt ist meine Anwältin sich sicher das wir vor Gericht durchkommen natürlich möchte ich nicht dahin zurück aber wir klagen auf eine ordentliche Kündigung zum 15.10.16. Ab Januar weiß ich sicher das ich eine neue Arbeitsstelle habe - wusste ich bereits als ich bei meinem letzten Arbeitgeber noch war. Da ich mich ja aber arbeitslos melden musste schreibt das Amt mit natürlich vor das ich mich da und da bewerben muss. Auch sachgemäß getan. Nun soll ich aber dort nächste Woche Probe arbeiten. Möchte aber auf gar keinen Fall dort das arbeiten eigentlich anfangen. Ist es der beste weg sich für die Woche dann krank schreiben zu lassen um dort nicht Probe arbeiten zu müssen ? Da ich ja nicht ohne wichtigen Grund das Probe arbeiten absagen darf da ich ja sonst eine 12 Wochen sperrfrist bekomme beim Amt muss ich einen anderen Weg finden. Mein neuer Arbeitgeber weiß über alles Bescheid und meint ich soll wegen den 2,5 Monaten keine neue Arbeit anfangen da es nicht gut kommt wenn man dann gleich wieder kündigt und nicht weiß ob man nicht irgendwann mal dort anfangen möchte. Ist richtig. Aber wenn ich mich dumm beim arbeiten anstelle ist es ja auch nicht gut denn selbst dann stellen sie einen nach Jahren nicht mehr ein. Da ist krank melden das einzig richtige oder ?

Wie ist das auch mit dem Amt ? War ja noch nie arbeitslos. Fragen die bei den verschiedenen Stellen nach weshalb ich nicht genommen wurde? Oder verlangen die einen Zettel wo berichtet wird weshalb die Stelle nichts für mich ist ? Ansonsten würde ich dem einfach erklären das ich nur für 2,5 Monate etwas suche ob es sich rentiert dann bei ihm eingearbeitet zu werden ? (Er trägt auch Kosten für gewisse Fortbildungen die ich brauche um dort arbeiten zu können) für meine nächste Stelle brauch ich diese nicht deshalb kann ich nicht mal sagen ich zahle sie aus der eigenen Tasche. Und mag ihn nicht für 2,5 Monate in Unkosten stürzen die er danach für eine neue Angestellte wieder benötigt. Sind zwischen 2500 und 4000 Euro die Kosten. Vielleicht kann mir jemand helfen. Mag auf keinen Fall eine sperrzeit haben. Das Amt müsste mich ja nur 2,5 Monate bezahlen. Bisher hab ich weder Geld von meinem letzten Arbeitgeber gesehen noch vom Amt. Da mein letzter Arbeitgeber mich einfach rückwirkend zum 31.7 abgemeldet hat obwohl ich noch paar Tage im August bei ihm gearbeitet hatte quasi umsonst. Auch ein Fehler was sich positiv vor Gericht für mich auszahlen wird.

Amt zahlt noch nicht da mir die Unterlagen von meinem letzten Arbeitgeber fehlen zur Berechnung was mir zusteht.

Danke im voraus für eure Hilfe.

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