Ich möchte mit dem Nachbarn eine Vereinbarung treffen. Braucht es dafür einen speziellen Vertrag?

5 Antworten

Für eine nachbarschaftliche Vereinbarung ist keine bestimmte Formvorgeschrieben, insbesondere müssen die Erklärungen nicht von einem Notar bestätigt werden. Dennoch empfiehlt es sich, jegliche Vereinbarungen dieser Art schriftlich festzuhalten, um späteren Meinungsverschiedenheiten vorzubeugen.

Dem schließe ich mich an. Möglichst noch die Gemarkung etc. angeben, den Weg einskizieren und als Anlage zur Vereinbarung und damit Vertragsbestandteil dazulegen.

Dafür brauchst Du einen Notar. Der sagt Dir auch das weitere. Ein Wegerecht wird auch ins Grundbuch eingetragen.

Auch wenn Dein Nachbar ein lieber Mensch ist und Du ihm traust, solltest Du solche Grundstücksangelegenheit lieber notariell regeln.

Morgen könnte der liebe Nachbar gegen den berühmten Baum fahren und die neuen Nachbarn, die das Grundstück vielleicht geerbt oder gekauft hätten, die wüssten dann nichts vor Eurer Verabredung.

Ganz dringend mit Notar und Eintrag ins Grundbuch. Die Regelung soll doch schließlich auch für Deine Eben noch gelten...

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