Ich habe einen schlimmen Unfall gesehen

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Betroffene und Angehörige Betroffener finden Rat und Hilfe unter anderem bei:

Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT)
Frau Schröder und Frau Janusch
Am Born 19
22765 Hamburg
Tel.: +49 40 3331 0119
Fax: +49 40 6966 9938
E-Mail: info(at)degpt.de

Kassenärztliche Vereinigung Bayern
Elsenheimerstraße 39
80687 München
Tel: 089 / 57093-0
Fax: 089 / 57093-61930
kvb.de
Kassenärztliche Vereinigungen finden sich auch für jedes weitere Bundesland im Internet vertreten.
Sie können sich ebenfalls an Einrichtungen der Krisenhilfe, an die psychiatrischen Notdienste, an die Sozialpsychiatrischen Dienste (SPDI) oder an Beratungsstellen wenden. Adressen und Telefonnummern finden sich im Internet.

(aus http://www.myhandicap.de/trauma-psyche-ursprung-behandlung.html)

Na ich kann mir vorstellen, daß du total geschockt bist. Rede mit deinen Freunden drüber. Versuche dich mit anderen Dingen abzulenken. Versuche nicht alleine zu sein. Und wenn du die Bilder siehst, dann leg sie bei Seite. So etwas kann dir nicht passieren wenn du angeschnallt bist.

Der Psychologe kann auch keine Wunder vollbringen, es benötigt ZEIT, um diese Bilder zu be- und verarbeiten. Es ist jetzt 3 Wochen her, diese Bilder zu verarbeiten benötigt leider sehr viel mehr Zeit.

Wichtig ist, daß es dir gelingt, diese Bilder von deinen Gefühlen abzukoppeln, sie also neutral bewerten zu können, ohne gleich wieder in Schockstarre zu fallen.

Wenn es für dich momentan fast nicht auszuhalten ist, sprich bitte deine Arzt an wegen einem Medikament. Das ist zwar nur eine Krücke und niemals für den Dauereinsatz gedacht, aber es kann helfen, dich runterzufahren auf ein normales Maß.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute.

Wenn der Psychologe Dir keine Ratschläge geben konnte, wie Du die Bilder vor Deinen Augen besser verarbeiten kannst - wie können wir Dir dabei helfen? Wobei ih mal eher denke, dass dies hier eine traumatische Erfahrung war, die sich erst im Laufe der Zeit richtig verarbeiten lässt. Es gibt hier den bekannten Spruch: "Die Zeit heilt Wunden." Gut, das mag Dir jetzt vielleicht im Moment nicht wirklich weiter helfen, doch welchen Rat sollen wir Dir jetzt geben? Es gibt sicher kein Patentrezept zur Verarbeitung solcher Bilder.

Wenn das wirklich stimmt - mein Beleid. Wahrscheinlich waren die zwei Personen nicht angeschnallt..

Versuch Dich abzulenken, sprich mit Freunden und Familie darüber. Deinen Schilderungen zu urteilen, mussten die zwei wenigstens nicht leiden und es ging recht schnell. Jeder hat ein Schicksal, die zwei wahrscheinlich dieses..

wer ist denn so krank und denkt sich sowas aus?

@McMane94

Hier gibt es genug Fragesteller, die sich jeden erdenklichen Scheiß ausdenken.. Deswegen bin ich immer etwas skeptisch..

Wie gesagt, für Augenzeugen und Angehörige ist das Ganze wahrscheinlich immer am Schwersten und man wünscht es keinem. Trotz allem sollte Dich das Gefühl beruhigen, dass es ein schneller Tod war. Schlimmer wäre es für alle Beteiligten gewesen, wenn die Opfer (womöglich) ihr ganzes Leben an den Folgen gelitten hätten.

Versuch Dich zu distanzieren, es sind schließlich keine Deiner Angehörigen und es gibt so viel Leid auf Erden, das das wahrscheinlich um einiges überbeietet.

Aussage zum Unfall (keine Erinnerung)

Guten Tag!

Vor etwa einer Woche hatten ein Kumpel und ich einen Auffahrunfall. Die Gründe und sowas kann ich jetzt nicht nennen, weil ich damit selbst ein Problem habe:

Ich kann mich nicht erinnern. Meine Erinnerung fängt irgendwo auf der Autobahn an, hat aber bis direkt nach dem Crash eine Lücke. Ich weiss noch was die ersten Worte im Auto waren, bevor wir uns in Sicherheit brachten. Wieso es gekracht hat, was ich gesehen habe, oder auch Gefühle, alles weg. Ich habe den Ort nochmal auf einer Karte betrachtet und da war vor dem Unfallort, 500 Meter etwa, ein Rastplatz. An den kann ich mich z.B. auch nicht erinnern.

Jetzt habe ich bei dem Bogen der Krankenkasse angegeben, dass ich mich nicht erinnern kann. Ich weiss nur das wir jemanden aufgefahren sind. Wer nun wieso schuld ist kann ich auch nicht sagen. Ich geb mich damit zufrieden, noch zu leben. Ich gebe meinem Fahrer keine Schuld, aber auch dem, dem wir auffuhren nicht. Ich weiss ja nicht warum der vor uns Gebremst hat bzw. den Anker schmiss. Ich weiss genauso wenig, warum wir nicht rechtzeitig stehen geblieben sind.

Nun kam auch Post von der Polizei und die wollen das auch alles wissen. Jeder will das ich jemanden anpranger, kann ich aber nicht! Die vor uns waren kenne ich überhaupt nicht. Und meinem Fahrer danke ich eher dafür, dass er uns da lebend rausgebracht hat. Es gibt zig Dinge die hätten schlimmer laufen können, aber das sind sie nicht, weil er nunmal einen kühlen Kopf bewahrt hat. Wir sind frontal drauf, nicht ausgewichen, nicht geschleudert. Hauptsächlich Blechschaden. Nur ein Beifahrer hat noch nachträglich eine Anzeige, wegen fahrlässiger Körperverletzung, erstattet.

Das Kotzt mich alles an. Andauernd fragen mich Kollegen, Bekannte, Verwandte und nun noch die Polizei, was ich mitbekam. Und allen kann ich nur sagen, dass ich vom spannenden Teil nichts mehr weiss... und dann bohren die da immer noch weiter rum... Wenn das ganze vor's Gericht geht - und so siehts momentan aus - soll ich eine Aussage verweigern? Ich hab ja nichts zu sagen... und ich hab auch kein Bock mehr auf diese Is-klar-als-ob-der-das-nicht-mehr-wüsste-Blicke.

Hilfe!

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Schuld bei Linksabbiegen?

Hallo, mir ist gestern ein kleiner Unfall beim Linksabbiegen passiert. Ich wollte von einer Nebenstraße Links in die Hauptstraße abbiegen, an der Kreuzung angehalten, um zu schauen, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer behindert wird oder gar geschädigt wird. Es war zwar Verkehr auf dieser Straße allerdings noch ziemlich weit weg von der Kreuzung, gut so bin ich abgebogen und als ich schon fast auf der Rechten Spur war hatte es gerummst. Die Frage ist jetzt, wer ist eigentlich dran wirklich Schuld, gut klar als Linksabbieger stehe ich in der Schuld, allerdings hatte der Gegenverkehr auch nicht wirklich aufgepasst und hätte meiner Meinung nach durch leichtes Bremsen des Gegenverkehrs Verhindert werden können, ich konnte leider nicht Bremsen, da das Auto des Gegenverkehrs kurz bevor ich mich in die Spur richtig eingeordnet habe im toten Winkel war, sonst hätte ich Ihn ja gesehen. Trotz dessen hätte das nicht viel gebracht, da ich dann den Gegenverkehr von Links behindert hätte und auf die Fahrbahn gekommen wäre. Theoretisch hätte es mit einer Gefahrenbremsung des Verkehrs von rechts Verhindert werden können. Ich Poste noch ein Bild drunter, welches die Kreuzung und die beiden Autos demonstrieren soll. auf diesem Bild komme ich von unten. Bei bedarf kann ich auch den Schaden an meinem Auto einmal Fotografieren einstellen. Wobei ich stell dies lieber gleich rein. Zum einen Sieht man an diesem Bild, dass der Gegenverkehr null gebremst hat und einfach weiter an mir vorbei gefahren ist. Ich hatte mir nach dem Unfall noch einmal die Straße angeschaut, auf dieser war auch keine Bremsspur. Zum einen hatte ich sogar an der Felge eine Schramme von dem Unfall, also kann ich mir fast nur erklären, dass er auch teilweise in mich rein gefahren ist.

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