Heisses Wasser auf vereiste Windschutzscheibe?

5 Antworten

Ich habe das jahrzehntelang gemacht, bei verschiedenen Modellen. Von einem Mazda 626, über Hyundai Accent bis zu Kia Ceed. Nie das geringste Problem gehabt. Anfangs habe ich ca. 80 Grad heißes Wasser direkt vom Heizkessel mit einem Eimer drüber geschüttet. Obwohl das schon ziemlich extrem war, ist nie was passiert. Später bin dazu übergegangen, ein oder zwei Cola-Flaschen (1 oder 1,25 Liter) mit heißen Leitungswasser zu füllen. Von der Temperatur her, was die Leitung hergibt, also ca. 50 Grad. Dieses dann langsam drüber geschüttet. Reicht auch.

Diejenigen, die behaupten, die Scheibe würde "garantiert springen", sind Angstmacher, nichts weiter.

Warum nicht? Wenn es nicht gerade kochendes Wasser ist, welches vielleicht Lack oder Dichtungen schädigt, kannst du das machen. solltest Du aber dann auch überall abwischen sonst bildet sich woanders Eis. Besser geht Enteiserspray weil es dünner aufgetragen wird, wasserlöslich ist und mit der Scheibenwasschanlage abgespült werden kann.

Würdest Du die neue Scheibe zahlen? Der Tipp kann den, der ihn annimmt, teuer zu stehen kommen.

@Gabixxx

Das ist ja das Spannende an dieser Plattform.

Ich taue meine Autoscheiben seit Jahren mit heißem Wasser auf. Mir ist noch nie eine Scheibe geplatzt dabei. Langsam schütten erwärmt die Autoscheibe, so daß sie auch nicht mehr beschlägt von innen. Aber es bleiben gefrorene Pfützen bei Dauerfrost. Ein wenig warmes Wasser verhindert auch im kühlen, feuchten Herbst ein beschlagen der Innenscheibe. Der Durchblick schafft Sicherheit für wenig Kosten und verhindert "Eiskratzer" auf der Scheibe!

Ach ja, im Herbst nehme ich eine Literflasche die man noch anfassen kann, Wassertemperatur also etwa 60 Grad. Sonst was der Warmwasserhahn hergibt. Dürfte auch so um die 60 bis 70 Grad sein maximal.

Ich taue meine Autoscheiben seit Jahren mit heißem Wasser auf. Mir ist noch nie eine Scheibe geplatzt dabei. Langsames ausgießen erwärmt die Autoscheibe auch langsam und anhaltend, so dass sie auch nicht mehr beschlägt von innen. Aber es bleiben gefrorene Pfützen unter dem Auto bei Dauerfrost. Ein wenig warmes Wasser verhindert auch im kühlen, feuchten Herbst ein beschlagen der Innenscheibe. Der Durchblick schafft Sicherheit für wenig Kosten und verhindert "Eiskratzer" auf der Scheibe!

Ach ja, im Herbst nehme ich eine Literflasche die man noch anfassen kann, Wassertemperatur also etwa 60 Grad. Sonst in eine kleine Gießkanne was der Warmwasserhahn hergibt. Dürfte auch so um die 60 bis 70 Grad sein maximal.

Auch wenn hier allgemein von dem Verfahren abgeraten wurde - ich mache das mit sehr heissem Wasser ohne Probleme seit -zig Jahren.

Allerdings solltest Du das Wasser nicht "schütten", sondern langsam darüber laufen lassen.

Der Vorteil ist, dass hier nicht nur das Eis weggetaut, sondern die Scheibe angewärmt wird, sodass sie anschliessend auch von innen durch die Atemluft nicht mehr beschlägt.

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